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06.12.2019 – 12:17

Stiftung Haus der kleinen Forscher

MINT kann mehr! Gute MINT-Bildung befähigt Kinder, nachhaltig zu handeln

MINT kann mehr! Gute MINT-Bildung befähigt Kinder, nachhaltig zu handeln
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120 Bildungsexpertinnen und -experten aus 30 Ländern verabschiedeten heute in Berlin das internationale Positionspapier "Using Science to Do Social Good - STEM Education for Sustainable Development". Sie stehen für neue Akzente im MINT-Bildungsbereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), die den gesellschaftlichen Kontext und die "Ziele für nachhaltige Entwicklung" der Vereinten Nationen berücksichtigen. Um eine lebenswerte Zukunft für alle zu gewährleisten, müssen Bildungssysteme weltweit zukünftig eine MINT-Bildung ermöglichen, die kritisches Denken und verantwortliches Handeln fördert.

Berlin, 06. Dezember 2019. Zum zweiten Mal treffen sich am 5. und 6. Dezember beim "International Dialogue on STEM Education" 2019 (IDoS) in Berlin internationale Vertreterinnen und Vertreter von MINT-Bildungsinitiativen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft, unter ihnen auch Prof. Andreas Schleicher, Direktor für Bildung und Kompetenzen bei der OECD. Während man zeitgleich auf der UN-Klimakonferenz in Madrid nach politischen Lösungen für den vom Menschen verursachten globalen Klimawandel sucht, treibt die Gäste von IDoS die Frage um, wie Kinder durch MINT-Bildung in die Lage versetzt werden können, nachhaltige Gesellschaften mitzugestalten.

"Wenn man sich ansieht, was gerade auf der Welt passiert, wird deutlich, dass wir Kooperationen zwischen den Generationen brauchen und dass MINT-Bildung eine Grundlage zur Gestaltung des 21. Jahrhunderts ist", so Dr. Nathalie von Siemens, geschäftsführende Vorständin der Siemens Stiftung, die die Konferenz gemeinsam mit der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" ausrichtet. Von Siemens weiter: "Genau hier liegt die Jahrhundertaufgabe für unser Bildungssystem: pädagogische Konzepte für den MINT-Unterricht zu entwickeln, die der nächsten Generation nicht nur Wissen, sondern auch Lösungsorientierung, abweichendes Denken, Kreativität und soziale Kompetenzen vermitteln."

Eine solche MINT-Bildung trägt dazu bei, dass sich Kinder in dieser komplexen Welt zu selbstbestimmten und verantwortlichen Erwachsenen entwickeln, die Antworten auf globale Herausforderungen finden und deren lokale und globale Konsequenzen abwägen können.

Auch bei der Debatte um fake news und Wissenschaftsskepsis wird die wichtige Rolle guter MINT-Bildung deutlich: "Wissenschaftliche Erkenntnisse ermöglichen es uns, objektive Entscheidungen zu treffen. Dieses Bewusstsein wollen wir Kindern von Anfang an mit auf den Weg geben", betont Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung "Haus der kleinen Forscher". "Der beste Ansatz hierfür ist das entdeckende und forschende Lernen."

Pressekontakt:
Stiftung Haus der kleinen Forscher
Rungestr. 18
10179 Berlin
Tel 0 30 / 27 59 59 -207
presse@haus-der-kleinen-forscher.de
www.haus-der-kleinen-forscher.de

Die gemeinnützige Stiftung "Haus der kleinen Forscher" engagiert sich für gute 
frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und 
Technik (MINT) - mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu 
machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit ihren 
Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an,
das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und 
Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. 
Das "Haus der kleinen Forscher" verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am
MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal.
Partner der Stiftung sind die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens Stiftung, die 
Dietmar Hopp Stiftung und die Deutsche Telekom Stiftung. Gefördert wird sie vom 
Bundesministerium für Bildung und Forschung.