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Deutsches Jugendherbergswerk LV Baden-Württemberg e.V.

DJH Baden-Württemberg setzt sich weiter für die Stärkung des Gemeinwohls ein!

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Das DJH Baden-Württemberg blickt auf ein schwieriges Jahr zurück. Gerade in der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig soziales Miteinander und der Einsatz für das Gemeinwohl sind. Auf diese Werte setzt das DJH auch in Zukunft und ist durch ein eigenes Hygienekonzept sowie angepasste Programme und Angebote bestens auf die Rückkehr von Schulklassen und Gruppen vorbereitet.

Das Jahr 2020 brachte für alle unerwartete Entwicklungen. Seit März 2020 gab die Corona-Pandemie den Ton an und hat die Jugendherbergen vor große Herausforderungen gestellt. Die Corona-Pandemie zeigt, dass gerade in Krisen oder gesellschaftlichen Ausnahmesituationen globale Solidarität und Gemeinwohl wertvoll sind, um Herausforderungen zu meistern. Toleranz, Weltoffenheit, respektvolles Miteinander und außerschulisches Lernen – unabhängig von sozialer oder kultureller Herkunft, für diese und viele weitere Werte steht das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) seit seiner Gründung ein und zählt damit zu den wichtigsten Akteuren für Gemeinwohl und Zivilgesellschaft im Land.

Für das DJH Baden-Württemberg war es aus diesem Grunde auch selbstverständlich die Jugendherbergen den Krisenstäben von Land, Landkreisen und Kommunen für die Nutzung als Notunterkünfte anzubieten. So wurde zum Beispiel seit Ende März 2020 eine Fieber-Ambulanz in der Jugendherberge Stuttgart Neckarpark eingerichtet sowie seit April Flüchtlinge in der Jugendherberge Freiburg International untergebracht. „Auch diese Unterstützung unsererseits sehen wir als unsere Aufgabe für das Gemeinwohl an“, erklärt die Vorsitzende Dr. Susanne Pacher. Sie betont weiter, dass dank der partnerschaftlichen Beziehungen zum Land Baden-Württemberg und der geflossenen Beihilfen der Landesregierung die akuten Liquiditätsprobleme gemildert werden konnten. „Die entgangenen Umsätze der letzten Monate sind jedoch nicht nachholbar“ macht sie weiter klar und betont wie wichtig es ist, eine gemeinsame Perspektive für die Zukunft zu entwickeln. Nachdem vor allem Schulfahrten in der ersten Jahreshälfte nicht stattfinden sollen sowie Gruppenaufenthalte und Urlaubsreisen nur eingeschränkt stattfinden werden, dürften das Jahr 2021 nochmals rückläufige Übernachtungs- und Gästezahlen und auch hohe wirtschaftliche Einbußen bringen.

Hohe Umsatzverluste

Entsprechend der Vorgaben der Landesregierung in Baden-Württemberg wurden die 47 Jugendherbergen Mitte März 2020 vorübergehend geschlossen. Zum 1.6.2020 konnten die ersten Jugendherbergen wieder öffnen, weitere folgten über die Sommermonate. Im November 2020 folgte dann der erneute Lockdown. In den Jugendherbergen in Baden-Württemberg wurden im Jahr 2020 insgesamt nur 284.712 Übernachtungen von 112.290 Gästen gezählt. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr (2019 waren es 1.110.476 Übernachtungen von 454.806 Gästen) einem Rückgang von ca. 75%.

Angesichts der internationalen Reisebeschränkungen und der globalen Verbreitung des Coronavirus fehlten vor allem die Schulklassen und Gruppenreisen. Im Bereich der Schulklassen führte dies im Vergleich zum Vorjahr 2019 zu einem Einbruch von ca. 93%. Bei den Freizeitgruppen kam es zu einem Rückgang von 80%. Andererseits entschlossen sich aber auch viele Reisende dazu Urlaub im eigenen Land zu machen. So haben in den vergangenen Monaten vor allem viele Familien die Jugendherbergen im Schwarzwald und am Bodensee für sich entdeckt – sei es für einen Kurztrip oder den Sommerurlaub.

Gut gerüstet für die Zukunft

„Auch wenn uns die Corona Pandemie massiv bedroht hat, haben wir 2020 alles daran gesetzt, so effizient wie möglich zu arbeiten und die Organisation der Teams und Abläufe den neuen Erfordernissen anzupassen. Zusätzlich hat das DJH in der „gastfreien“ Zeit des Lockdowns mit Expertinnen und Experten des Universitätsklinikums des Saarlandes ein Hygienekonzept entwickelt, welches seit der schrittweisen Wiedereröffnung der Jugendherbergen in den Häusern umsetzt wird und sich seitdem bewährt hat“ erklärt Geschäftsführer Jörg Hoppenkamps. „Neue Virus-Mutationen, Schwierigkeiten bei der Impfstoffbeschaffung, bestehende Reisewarnungen und sich ständig ändernde Einreisebedingungen machen genaue Prognosen für die nächsten Monate unmöglich. Wir hoffen aber darauf, dass Reisen bald wieder möglich sind und ähnlich wie schon 2020, ein Großteil der Urlauber innerhalb Deutschlands verreisen wird.“ erklärt er weiter.

Um den Gästen in diesen unsicheren Zeiten ein wenig Planungssicherheit zu geben, wurden flexiblere Bedingungen im Fall einer Stornierung eingeführt. Für Familien und Einzelreisende bedeutet dies, dass sie 24 Stunden vor Anreise stornieren können. Für Gruppen gilt eine reduzierte Stornofrist von 14 Tagen vor Anreise. Für Pauschalreisen ist eine verkürzte Stornofrist von 4 Wochen vor Anreise möglich.

Alle Informationen zu den geöffneten Jugendherbergen und Buchungsmöglichkeiten finden Sie unter www.jugendherberge-bw.de

Deutsches Jugendherbergswerk
Landesverband Baden-Württemberg e.V.
Fritz-Walter-Weg 19
70372 Stuttgart

Geschäftsführung: Jörg Hoppenkamps

Leiterin Abteilung Marketing & Vertrieb: Pia Bah
Telefon: +49 711 16686-22
Fax: +49 711 16686-30

Die Jugendherbergen in Baden-Württemberg – jetzt unter www.jugendherberge-bw.de

Vereinsregister: Amtsgericht Mannheim / VR 100549
Steuernummer: 99015/07088
USt.-IdNr.: DE811623463

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 6 MDStV:

Jörg Hoppenkamps

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