DRK Landesverband Niedersachsen e.V.

DRK-Medieneinladung: 120 Experten diskutieren am 9./10. Januar 2018 Aktuelles zum Rettungsdienst in Goslar

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anbei erhalten Sie eine Medieneinladung vom DRK-Landesverband Niedersachsen.

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Azra Avdagic

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120 Experten diskutieren am 9./10. Januar 2018 Aktuelles zum Rettungsdienst in Goslar

Hannover, 2. Januar 2018

(01/2018)

Die DRK-Rettungsschule Niedersachsen lädt am 9. und 10. Januar 2018 zur traditionellen Dreikönigstagung ins H+ Hotel nach Goslar ein. Rund 120 Fachleute - unter anderem aus Ministerien, Behörden und Verbänden - sowie Vertreter der DRK-Rettungsdienste nehmen an der Fachtagung teil. Im Mittelpunkt der Experten-Diskussion und der Fachvorträge stehen aktuelle und zukünftige Entwicklungen im Rettungsdienst. Es wird unter anderem um die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Vergabe des Rettungsdienstes gehen sowie um die Erfahrungen mit der Ausbildung nach dem 2014 in Kraft getretenen Notfallsanitätergesetz.

Im Krisen- und Katastrophenfall aber auch bei der Bewältigung von Unfällen mit einer großen Zahl an Verletzten oder Erkrankten müssen die hauptamtlichen Mitarbeiter des Rettungsdienstes und die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Bereitschaften Hand in Hand zusammenarbeiten. "Daher sind wir der Meinung, dass man die Verzahnung von Bevölkerungsschutz, also Rettungsdienst, Katastrophen- und Zivilschutz stets bei der Auftragsvergabe des Rettungsdienstes durch die Landkreise und kreisfreien Städte berücksichtigen muss. Hier muss es ausschlaggebend sein, ob der Rettungsdienstanbieter eine breite Basis an qualifizierten Ehrenamtlichen für den Katastrophenfall bereithält", so der Vorstandsvorsitzende des DRK-Landesverbandes Niedersachsen Dr. Ralf Selbach. Das im Dezember 2015 vom Bundestag verabschiedete Vergaberechtsmodernisierungsgesetz enthält eine sogenannte "Bereichsausnahme Bevölkerungsschutz". Danach müssen rettungsdienstliche Leistungen bei einer Vergabe an eine Hilfsorganisation nicht mehr ausgeschrieben werden. "Wir setzen uns dafür ein, dass diese Ausnahmeregelung auch in das Niedersächsische Rettungsdienstgesetz aufgenommen wird", so Selbach weiter.

Aktuelles zum Rettungsdienst werden unter anderem aus Sicht des Niedersächsischen Innenministeriums Ministerialrat Dr. Uwe Lühmann und aus Sicht des Niedersächsischen Landkreistages der stellv. Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Schwind vortragen. Prof. Dr. Wolfgang Koppert und Dr. Markus Flentje vom DRK-Landesärzteteam werden Aspekte der Ausbildung und Zukunft im Rettungsdienst beleuchten.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Die Dreikönigstagung findet am 9. Januar von 9:30 bis 15:45 Uhr im H+ Hotel, Krugwiese 11a in Goslar statt. Anschließend ist eine Wanderung zur DRK-Rettungsschule in die Kösliner Straße 10 mit Besichtigung der Ausbildungsstätte und Demonstration neuer Simulationstechniken geplant. In der Mittagspause von 12:15 bis 13:15 Uhr und nach Vereinbarung können Interviews geführt werden. Für Gespräche stehen Ihnen auch vom DRK-Landesverband Niedersachsen der Präsident Hans Hartmann, der Vorstandsvorsitzende Dr. Ralf Selbach und der Leiter der Rettungsschule Ralf Seebode sowie andere Rettungsdienstexperten zur Verfügung.

Am 10. Januar wird die Tagung von 9:30 Uhr bis 12:45 Uhr im H+ Hotel fortgesetzt.

Zur besseren Planung melden Sie sich bitte an, telefonisch unter 0511 28000-480 oder per E-Mail an kerstin.hiller@drklvnds.de. Ihre Ansprechpartnerin vor Ort am 9. Januar ist Kerstin Hiller, mobil erreichbar unter 0172 3795056.

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Mit freundlichen Grüßen 
Ihre Kollegen aus der Abteilung Kommunikation 
DRK-Landesverband Niedersachsen
 



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