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Steuerliche Maßnahmen zur Hochwasserkatastrophe 2021 - Besondere steuerliche Unterstützungsmaßnahmen für die Landwirtschaft

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Berlin/Essen 26.07.2021. Wegen der verheerenden Flutkatastrophe hat sich das Bundeskabinett am 21. Juli 2021 auf ein nationales Soforthilfeprogramm verständigt, das auch der Land- und Forstwirtschaft zugutekommen soll. Bereits am 16. bzw. 19.Juli 2021 haben die Finanzministerien der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Bayerische Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat (BayLfSt) steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Unwetterschäden erlassen. Benjamin Hummel, Leiter ETL Agrar & Forst, fasst in einem ausführlichen Beitrag die wichtigsten Maßnahmen zusammen und gibt Betroffenen einen Überblick zu möglichen steuerlichen Erleichterungen.

Viele landwirtschaftliche Betriebe stehen wegen der verheerenden Flutkatastrophe vor den Scherben ihrer Existenz. Für sie stellt sich nun die Frage, ob und vom wem sie Hilfe und Unterstützung erwarten können. Um die Flutopfer zumindest finanziell zu entlasten, haben die Finanzministerien von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie das Bayerische Staatsministerium für Finanzen eine Reihe von steuerlichen Maßnahmen und Sonderregelungen für Land- und Forstwirtschaft beschlossen, die unter anderem die Einkommenssteuer, die Wiederbepflanzung sowie den Verlust von relevanten Unterlagen und Spendennachweisen betreffen.

So kann Landwirten, deren Gewinn nach Durchschnittssätzen ermittelt wird, die auf den Gewinn der landwirtschaftlichen Nutzung entfallende Einkommensteuer ganz oder zum Teil erlassen werden. Auch können die für die Herrichtung und Wiederanpflanzungen zerstörter Anlagen entstehenden Aufwendungen ohne nähere Prüfung sofort als Betriebsausgaben abgezogen werden.

Im Zuge der Zerstörungen durch die Flut sind relevante Dokumente oft unwiederbringlich verloren. Betroffene können jedoch aufatmen. „Aus dem Verlust von Unterlagen sollen grundsätzlich keine nachteiligen steuerlichen Folgen gezogen werden. Der Steuerpflichtige sollte den Verlust bzw. die Vernichtung zeitnah dokumentieren bzw. nachweisen oder glaubhaft machen“, so Benjamin Hummel.

Welche weiteren Steuererleichterungen die Finanzministerien für die Land- und Forstwirtschaft beschlossen haben, kann im umfassenden Artikel von Benjamin Hummel nachgelesen werden.

https://www.etl-agrar-forst.de/aktuelles/steuerliche-massnahmen-zur-hochwasserkatastrophe-2021

Diese Presseinformation ist frei zitierbar. Interviewwünsche und Rückfragen richten Sie gerne direkt an Benjamin Hummel; agrar-forst@etl.de; Tel.: (030) 22641210.

Die ETL-Gruppe ist in Deutschland mit über 870 Kanzleien vertreten und darüber hinaus in 50 Ländern weltweit mit 250 Kanzleien präsent. ETL ist Marktführer im Bereich Steuerberatung und gehört zu den Top 5 der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland. Die Unternehmensgruppe erwirtschaftet mit ihren Geschäftsbereichen Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung, Unternehmensberatung und IT bundesweit einen Gruppenumsatz von über 979 Mio. Euro. Insgesamt betreuen über 10.000 Mitarbeiter – darunter mehr als 1.500 Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater – überall in Deutschland mehr als 210.000 Mandanten.

Pressekontakt

Danyal Alaybeyoglu, Leiter Unternehmenskommunikation ETL AG | Mauerstraße 86-88 | 10117 Berlin;

Tel. +49 30 2264 0230; danyal.alaybeyoglu@etl.de

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