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26.11.2020 – 11:57

ETL-Gruppe

Presseinformation: Verlängerung des Lockdowns für die Hotellerie & Gastronomie

Presseinformation: Verlängerung des Lockdowns für die Hotellerie & Gastronomie
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Der Bund will seine finanzielle Unterstützung für betroffene Firmen ausbauen. ETL ADHOGA Branchenexperte Erich Nagl: "Wenn Brüssel mitspielt, wäre dies ökonomisch jetzt gut und gerecht für die betroffenen Betriebe!"

Berlin, 26.11.2020. Seit Mittwochabend ist klar: Der Teil-Lockdown wird verlängert, die Gastronomie in Deutschland bleibt bis mindestens 20. Dezember geschlossen. Wie die Medien berichten, plant der Bund deshalb, die Novemberhilfen ebenfalls zu verlängern. 17 Milliarden Euro sollen dafür bereitgestellt werden. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hatte dazu schon vergangene Woche gesagt, für ihn sei klar, dass "die finanzielle Unterstützung der direkt betroffenen Branchen dann ebenfalls weiter nötig ist". Wie genau das aussieht, ist bislang allerdings offen. Es sei aber eine finanzielle Herausforderung und europarechtlich kompliziert, auch im Dezember 75 Prozent des Umsatzes zu erstatten, so das Bundesfinanzministerium.

"Viele Unternehmerinnen und Unternehmer aus meinem Umfeld freuen sich über die Anerkennung und arbeiten an Ideen wie es auf längere Sicht weitergehen könnte. Der professionellen und steuerehrlichen Gastronomie gehört die Zukunft und sie wird zurückgeben, was an Unterstützung gegeben wurde", erklärt ETL ADHOGA Branchenexperte Erich Nagl, der mit vielen Hoteliers und Gastronomen zusammenarbeitet.

"Die Novemberhilfen sind vielleicht nicht perfekt, aber so ziemlich die beste Lösung, die man sich derzeit vorstellen kann. Aus meiner Sicht ist es "ökonomisch gut und zudem nur gerecht, diese Hilfe auch entsprechend zu verlängern". Es gebe aber angesichts des Zeitdrucks nicht "die Superlösung". "Mit Verweis darauf, dass die nun betroffenen Branchen seit dem ersten Lockdown - anders als die Industrie - nicht richtig gut in Gang kommen konnten, ist eine befristete Großzügigkeit zu rechtfertigen", meint Nagl. Rein pragmatisch spricht viel für eine Fortführung der Novemberhilfen. "Man kann jetzt keine neuen Hilfs-Pferde satteln, sondern muss die gesattelten Pferde bis zu Ende reiten", sagt Nagl. "Verwaltungstechnisch ist das nicht anders möglich. Jetzt ist es allerdings wichtig, dass die Novemberhilfen zügig bei den Betrieben ankommen. Viele Betriebe im Gastgewerbe stehen mit dem Rücken zur Wand. Wir müssen so viele Betriebe wie möglich vor dem Aus bewahren. Darum machen unsere Kollegen Spätschichten um jetzt schnell die Anträge auf den Weg zu bekommen. Jeder Tag zählt!"

Darüber hinaus müssten Bund und Länder verbindlich erklären, wie die Hilfen über den Winter fortgeführt werden sollten. "Der Bund kann mittelfristig nicht für alles zahlen, sondern die Lasten müssten auch auf die Länder verteilt werden, so Nagl. Schließlich müssten wir auch an die weitere Finanzierung der Corona Hilfe für die Betriebe denken. "Am Ende werden wir alle solidarisch zusammenstehen müssen!"

Die ETL-Gruppe ist in Deutschland mit über 870 Kanzleien vertreten und darüber hinaus in 50 Ländern weltweit mit 250 Kanzleien präsent. ETL ist Marktführer im Bereich Steuerberatung und gehört zu den Top 5 der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland. Die Unternehmensgruppe erwirtschaftet mit ihren Geschäftsbereichen Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung, Unternehmensberatung und IT bundesweit einen Gruppenumsatz von über 950 Mio. Euro. Insgesamt betreuen über 10.000 Mitarbeiter - darunter mehr als 1.500 Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater - überall in Deutschland mehr als 200.000 Mandanten.

Pressekontakt

Danyal Alaybeyoglu, Leiter Unternehmenskommunikation ETL AG | Mauerstraße 86-88 | 10117 Berlin;

Tel. +49 30 2264 0230; danyal.alaybeyoglu@etl.de