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13.11.2020 – 10:05

ETL-Gruppe

ETL ADHOGA Branchenexperte Erich Nagl: Abschlagszahlung ist fair, aber 10.000 Euro für Unternehmen eine Enttäuschung

ETL ADHOGA Branchenexperte Erich Nagl: Abschlagszahlung ist fair, aber 10.000 Euro für Unternehmen eine Enttäuschung
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Pressestatement zum Verfahren der Abschlagszahlung nach Beschluss des BMF und BMWi:

ETL ADHOGA Branchenexperte Erich Nagl: "Abschlagszahlung ist fair, aber 10.000 Euro für Unternehmen eine Enttäuschung."

Die Details der Corona-Finanzhilfen für gastgewerbliche Betriebe im Lockdown-Monat stehen jetzt fest. Das Bundesministerium der Finanzen und das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie haben in einer gemeinsamen Pressemitteilung die Details für das Verfahren der Abschlagszahlung für die Novemberhilfe bekannt gegeben. Die Novemberhilfe mit einem Umfang von mehr als 10 Mrd. Euro bietet eine zentrale Unterstützung für Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die von den aktuellen Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind. Damit das Geld schnell bei den Betroffenen ankommt, werden Abschlagszahlungen ab Ende November erfolgen.

Das Verfahren der Abschlagszahlung umfasst folgende Punkte:

  • Soloselbständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro; andere Unternehmen erhalten bis zu 10.000 Euro.
  • Elektronische Antragstellung erfolgt durch Steuerberater und Wirtschaftsprüfer und Auszahlung über die Überbrückungshilfe-Plattform.
  • Die Antragstellung startet voraussichtlich am 25. November.
  • Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020.
  • Die Antragstellung erfolgt einfach und unbürokratisch. Um Missbrauch vorzubeugen werden Maßnahmen zur Sicherstellung der Identität des Antragstellers vorgesehen.

Erich Nagl, Vorstandsmitglied der Steuerberatungsgesellschaft ETL ADHOGA ist Branchenexperte und arbeitet mit vielen Hoteliers und Gastronomen zusammen: "Der neue Lockdown für die Hotellerie und Gastronomie ist natürlich eine Katastrophe für viele", erklärt Erich Nagl. Das Angebot der Politik, die ausfallenden Umsätze der Gastronomen im Lockdown im November zu 70 bzw. 75 Prozent zu entschädigen ist zwar "sehr fair", aber die jetzt beschlossene Abschlagszahlung von 10.000 Euro für Unternehmen ist eine Enttäuschung. "Jetzt ist es wichtig, dass die Novemberhilfen zügig bei den Betrieben ankommen. Viele Betriebe im Gastgewerbe stehen mit dem Rücken zur Wand. Wir müssen so viele Betriebe wie möglich vor dem Aus bewahren. Die heute angekündigte Abschlagszahlung für Unternehmen reicht dafür aus meiner Sicht nicht aus. Die Politik sollte hier nachbessern", so Branchenexperte Nagl. Positiv zu bewerten ist laut Nagel der Beihilferahmen, der sich aus der Förderhöhe ergibt:

- Beihilfen bis 1 Mio. Euro (gestützt auf Kleinbeihilfenregelung und De-Minimis-VO)

- Beihilfen bis 4 Mio. Euro (gestützt auf Bundesregelung Fixkostenhilfe sowie vorgenannte Novemberhilfe)

- Beihilfen über 4 Mio. Euro (nach Notifizierung bei der EU-Kommission auf Basis von Art. 107 Abs. 2 b AEUV).

Die ETL-Gruppe ist in Deutschland mit über 870 Kanzleien vertreten und darüber hinaus in 50 Ländern weltweit mit 250 Kanzleien präsent. ETL ist Marktführer im Bereich Steuerberatung und gehört zu den Top 5 der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland. Die Unternehmensgruppe erwirtschaftet mit ihren Geschäftsbereichen Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung, Unternehmensberatung und IT bundesweit einen Gruppenumsatz von über 950 Mio. Euro. Insgesamt betreuen über 10.000 Mitarbeiter - darunter mehr als 1.500 Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater - überall in Deutschland mehr als 200.000 Mandanten.

Pressekontakt

Danyal Alaybeyoglu, Leiter Unternehmenskommunikation ETL AG | Mauerstraße 86-88 | 10117 Berlin;

Tel. +49 30 2264 0230; danyal.alaybeyoglu@etl.de