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1,25 Millionen Euro für Essener Krebsforschung: Erstmals Förderung aus NRW-Rückkehrprogramm

1,25 Millionen Euro für Essener Krebsforschung: Erstmals Förderung aus NRW-Rückkehrprogramm
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Pressemitteilung

1,25 Millionen Euro für Essener Krebsforschung

Erstmals Förderung aus NRW-Rückkehrprogramm

Mit dem NRW-Rückkehrprogramm holt das Landesministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) jedes Jahr exzellente Wissenschaftstalente aus dem Ausland nach Nordrhein-Westfalen. Mit Prof. Dr. Dr. Alpaslan Tasdogan kommt zum ersten Mal ein Wissenschaftler auf diesem Weg an die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE). Damit verbunden ist eine Förderung des Landes von 1,25 Millionen Euro über die nächsten 5 Jahre zum Aufbau einer Nachwuchsgruppe an der Universitätsmedizin Essen.

Prof. Dr. Dr. Tasdogan ist promovierter Onkologe und Immunologe. Er zählt zu den forschenden Ärzten und verstärkt am Universitätsklinikum Essen als Hautkrebsexperte das Team der Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie. Als Professor für Tumormetabolismus an der Medizinischen Fakultät der UDE wird der 37-Jährige mit seinem Team untersuchen, wie sich normale Zellen in Krebszellen umwandeln und wo der Tumoren-Stoffwechsel (Metabolom) unter Umständen angreifbar ist.

„Ich hoffe, dass wir die metabolischen Anpassungen während des komplexen Metastasierungsprozesses besser verstehen und sie auch therapeutisch nutzen können“, sagt Prof. Tasdogan. Zudem wird er aktuelle Erkenntnisse in den Klinikalltag und die Behandlung von Patient:innen integrieren. „Ich finde es großartig, dass sich Professor Tasdogan für uns entschieden hat“, freut sich Dr. Jan Buer, Dekan der Medizinischen Fakultät der UDE. „Seine Melanom-Expertise ist eine Bereicherung für unseren Onkologie-Schwerpunkt.“

Bevor er nach Essen kam, arbeitete er im US-amerikanischen Dallas am Children’s Research Institute des Southwestern Medical Center der University of Texas. „Ich hatte mich damals bewusst für Dallas entschieden“, sagt Tasdogan. „Denn so konnte ich mit Professor Sean Morrison zusammenarbeiten – einer Koryphäe auf dem Gebiet der Krebsforschung, eines meiner bevorzugten Forschungsfelder.“ In diesem Bereich wird der Hautkrebsexperte auch an der Universitätsmedizin Essen forschen: „Mit Professor Schadendorf, einem der führenden Melanom-Experten, und seinem exzellenten Team kann ich in Essen meine Forschung optimal vorantreiben. Hier finde ich genau die Fachleute zum Diskutieren und Wachsen, die ich mir gewünscht habe“, sagt Tasdogan, der nun auch Teil des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) am Partnerstandort Essen/Düsseldorf ist.

Neben dem Fachlichen spielte bei seiner Entscheidung für den Standort Essen auch das Zwischenmenschliche eine wesentliche Rolle: „Der Support ist auf allen Ebenen fantastisch. Ein großer Dank gilt dem Team des Dekanats und dort vor allem Dr. Nora Mitdank aus dem Referat für Forschung und Struktur, die mich in der Antragstellung von Beginn an unterstützt haben und maßgeblich am Erfolg beteiligt sind."

Pressekontakt 
Martin Rolshoven, M.A.
Dekanat, Referat für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen
E-Mail: martin.rolshoven@uk-essen.de 
Telefon: 0201/723-6274
News-Seite:  www.uni-due.de/med
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Über die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen 
Wissenschaft und Forschung auf höchstem internationalem Niveau und eine herausragende, exzellente Ausbildung zukünftiger Ärzt:innen: Diese Ziele hat sich die Medizinische Fakultät gesteckt und verfolgt sie mit Nachdruck. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Fakultät mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Herz- und Kreislauferkrankungen, Immunologie und Infektiologie, Onkologie, Translationaler Neuro- und Verhaltenswissenschaften sowie Transplantation. Der 2014 bezogene Neubau des Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der Medizinischen Fakultät exzellente Ausbildungsmöglichkeiten.
Über die Essener Universitätsmedizin 
Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen sowie 15 Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit etwa 1.700 Betten das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und seit 2015 auf dem Weg zum Smart Hospital. 2020 behandelten unsere rund 10.000 Beschäftigten etwa 64.000 stationäre und 300.000 ambulante Patient:innen. Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum, einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation, einem international führenden Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialist:innen mit Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, sowie dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum, einem überregionalen Zentrum der kardiovaskulären Maximalversorgung, hat die Universitätsmedizin Essen eine weit über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung von Patient:innen. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer Schwerpunktsetzung in Herz- und Kreislauferkrankungen, Immunologie und Infektiologie, Onkologie, Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften sowie Transplantation.