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PM: Klöckner unterstützt Station für krebskranke junge Menschen

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Eine neue Station an der Universitätsmedizin Essen rückt krebskranke junge Menschen in den Fokus und schafft mit der „Blauen Station“ einen ganz besonderen Ort, an dem die Jugendlichen und jungen Erwachsenen nun gemeinsam behandelt werden können. Unterstützt wurde das Förderprojekt der Stiftung Universitätsmedizin mit einer großzügigen Spende der Klöckner & Co SE in Höhe von 25.000 Euro.

Pressemitteilung:

Ein ganz besonderer Ort für krebskranke Jugendliche und junge Erwachsene

Klöckner & Co SE unterstützt den Aufbau einer eigenen Station für krebskranke Jugendliche und junge Erwachsene mit 25.000 Euro

Essen, 05.05.2021 – Die Bedürfnisse von Krebspatientinnen und -patienten im Jugend- und jungen Erwachsenenalter unterscheiden sich stark von kindlichen Bedürfnissen oder denen älterer Erkrankter. Eine neue Station an der Universitätsmedizin Essen rückt diese Patientengruppe in den Fokus und schafft mit der „Blauen Station“ einen ganz besonderen Ort, an dem die Jugendlichen und jungen Erwachsenen nun gemeinsam behandelt werden können. Unterstützt wurde das Förderprojekt der Stiftung Universitätsmedizin mit einer großzügigen Spende der Klöckner & Co SE in Höhe von 25.000 Euro.

Mit Freunden treffen, Verliebt sein, Schule und Studium, erste Berufserfahrungen, Heirat und Familienplanung – Dies sind Meilensteine im Leben Jugendlicher und junger Erwachsener. Doch was passiert, wenn eine Krebserkrankung den eigenen Lebensentwurf von einem auf den anderen Moment komplett verändert? Es beginnt eine Zeit der Unsicherheit, der Sorgen und Ängste. Umso wichtiger ist es, auch im Krankenhaus einen Ort zu schaffen, an dem sich die jungen Betroffenen aufgehoben und sicher fühlen. Ein Ort, der auf die besonderen Bedürfnisse dieser Altersgruppe eingeht und Begegnungsmöglichkeiten unter Gleichaltrigen schafft.

„Aufgrund der COVID-19-Pandemie ist die Weihnachtsfeier 2020 der Duisburger Mitarbeiter von Klöckner & Co ausgefallen. Wir wollten den dafür eingeplanten Betrag nicht einfach einsparen, sondern damit einen guten Zweck unterstützen. Dabei fiel unsere Wahl sehr schnell auf die neue Station für junge Krebspatientinnen und -patienten der Universitätsmedizin Essen“, erläutert Gisbert Rühl, Vorstandsvorsitzender der Klöckner & Co SE. „Wir freuen uns, dass mit unserer Unterstützung konkret ein Multifunktionsraum für die jungen Betroffenen eingerichtet sowie das zusätzliche Angebot der Kunsttherapie gestärkt werden kann.“

Der Raum wird mit natürlichen Materialien ausgestattet, um ein angenehmes Raumklima zu schaffen. Gemütliche Sitzgelegenheiten laden zum Ausruhen und Entspannen, aber auch zum Austausch untereinander ein. Eine spezielle IT-Ausstattung ermöglicht den Kontakt zu Familie und Freunden, mit VR- Brillen können die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in andere Welten abtauchen und ihre Krankheit für einen Augenblick vergessen. Darüber hinaus soll der Raum zukünftig für gemeinsame Kochabende und therapeutische Zusatzangebote wie Gesprächstherapien oder die Musik- und Kunsttherapie genutzt werden.

Ganz zentral für den Aufbau der neuen Station war die Errichtung eines Ortes, an dem die Jugendlichen und jungen Erwachsenen gemeinsam und nicht de- zentral behandelt werden können. Prof. Dr. Uta Dirksen, stellvertretende. Direktorin der Kinderklinik III an der Universitätsmedizin und Leiterin des Sarkom-Schwerpunkts ist Initiatorin der neuen Station und erläutert die Beweg- gründe des Vorhabens: „Derzeit erfolgt die Behandlung von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren in der Kinderklinik. Alle älteren Patientinnen und Patienten werden auf der internistischen Station für Erwachsene therapiert. Junge Betroffene zwischen 15 und 25 Jahren fühlen sich in beiden Fällen der Unterbringung oft fehl am Platz, denn ihre zentralen Themen und Bedürfnisse sind ganz andere.“

„Der Aufbau der ‚Blauen Station‘ schließt eine große Bedarfslücke“, erläutert Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Universitätsmedizin. „Die spezielle Sonderausstattung der Station geht jedoch über die gesetzlich finanzierte Grundausstattung hinaus. Umso dankbarer sind wir für das Engagement der Klöckner & Co SE.“

Pressekontakt

Dr. Jorit Ness Geschäftsführer

Stiftung Universitätsmedizin Essen

Tel.: 0201-723 4699

jorit.ness@uk-essen.de www.universitaetsmedizin.de

Über die Stiftung Universitätsmedizin

Gemeinsam Gesundheit fördern – Unter diesem Leitgedanken realisiert die Stiftung Universitätsmedizin wichtige Förderprojekte und wegweisende Ideen auf dem Gebiet der Universitätsmedizin, um innovative Forschung und Lehre sowie eine über die reine medizinische Grundversorgung hinausgehende Krankenversorgung sicherzustellen. Durch ihre langjährige Erfahrung und Expertise ist sie als Impulsgeber im Gesundheitswesen etabliert und aner- kannt. Zu den von ihr geförderten Projekten gehören gleichermaßen Versorgungsangebote wie die Musik- und Kunsttherapie, Einsätze von Therapiehunden, wie innovative Forschungs- projekte von der Krebs-, über die Demenz- bis hin zur Frühgeborenenforschung. Durch die Vergabe von Stipendien trägt die Stiftung maßgeblichen Anteil daran, herausragende Ärzte für die Zukunft auszubilden. Als eine der ersten Institutionen im Gesundheitswesen hat die Stiftung auf die Corona-Pandemie reagiert und die bundesweite Initiative "Spenden für Corona" ins Leben gerufen, um auch in diesem Kontext so dringend benötigte Soforthilfe in Forschung, Lehre und Krankenversorgung bereitzustellen. Ermöglicht werden können all diese Projekte jedoch nur mit der finanziellen Hilfe von UnterstützerInnen. Dazu gehören Privatpersonen und Unternehmen ebenso wie fördernde Institutionen.

Universitätsmedizin Essen
Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen sowie 15 Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit etwa 1.700 Betten das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und seit 2015 auf dem Weg zum Smart Hospital. 2020 behandelten unsere rund 10.000 Beschäftigten etwa 64.000 stationäre und 300.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum, einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation, einem international führenden Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, sowie dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum, einem überregionalen Zentrum der kardiovaskulären Maximalversorgung, hat die Universitätsmedizin Essen eine weit über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und Patienten. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin, Immunologie/Infektiologie und Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften.
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