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PM: Meyer-Schwickerath-Vorlesung 2021 – Ehrenmedaille für Impfstoff-Pionier Dr. Ingmar Hoerr

PM: Meyer-Schwickerath-Vorlesung 2021 – Ehrenmedaille für Impfstoff-Pionier Dr. Ingmar Hoerr
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Pressemitteilung

Meyer-Schwickerath-Vorlesung 2021

Ehrenmedaille für Impfstoff-Pionier Dr. Ingmar Hoerr

Am Freitag, 7. Mai 2021, wird in einem festlichen Rahmen die Ehrenmedaille der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) an Dr. Ingmar Hoerr verliehen. Gleichzeitig erhält er den von der Stiftung Universitätsmedizin gestifteten und mit 10.000 Euro dotierten Meyer-Schwickerath-Preis für seine Grundlagenforschung zur Boten-Ribonukleinsäure (mRNA) und ihrer Potenziale bei der Entwicklung neuer Impfstoffe. Der Preisträger wird die Ehrenmedaille während einer Hybrid-Veranstaltung persönlich entgegennehmen und eine Ehrenvorlesung halten.

Der Wissenschaftler und Biotech-Unternehmer Dr. Hoerr gilt als Impfstoff-Pionier: Ihm gelang erstmals zu zeigen, dass das instabile mRNA-Biomolekül als therapeutischer Wirk- bzw. Impfstoff eingesetzt werden kann. Für die von ihm entwickelte innovative Therapie meldete er schon vor 22 Jahren ein erstes Patent an. Seine Erkenntnisse helfen Forschenden nicht nur im Kampf gegen das Corona-Virus SARS-CoV-2, sondern stellen zugleich einen Hoffnungsträger für die Entwicklung neuer Methoden zur Behandlung verschiedener Krebsarten dar.

Während der Meyer-Schwickerath-Vorlesung „Die RNA-Revolution – Ein Biomolekül erblickt das Licht der Welt“ gibt Dr. Ingmar Hoerr spannende Einblicke in die Ursprünge seiner Forschung. Der Mitgründer des biopharmazeutischen Unternehmens CureVac berichtet von seinem langen Weg zum Erfolg und wie wir davon in Zeiten einer Pandemie bis heute profitieren können.

Der Festakt beginnt am 7. Mai um 16:15 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos und für alle Interessierten über den YouTube-Kanal der Medizinischen Fakultät der UDE möglich. Alle Programmpunkte können im Detail dem beigefügten Programm entnommen werden.

Zum Meyer-Schwickerath-Preis

Der Meyer-Schwickerath-Preis wird von der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen zu Ehren ihres herausragenden Arztes, Forschers und Lehrers angeboten. Gerhard Rudolph Edmund Meyer-Schwickerath (1920-1992) war von 1959 bis zu seiner Emeritierung 1985 Direktor der Essener Augenklinik. Die Ehrenvorlesung richtet sich vor allem an interessierte Laien mit dem Ziel, bedeutende wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich darzustellen. Der Gastvortrag wird von herausragenden Persönlichkeiten gehalten und soll der kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitisch wichtigen Themen und Problemfeldern dienen. Organisiert wird die Veranstaltung von der Medizinischen Fakultät der UDE und der Universitätsmedizin Essen gemeinsam mit der Medizinisch-Wissenschaftlichen Gesellschaft Essen e.V.

Pressekontakt 
Martin Rolshoven
Dekanat
Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen
Telefon: +49 (0) 201-723-6274
E-Mail: presse-dekanat@uk-essen.de 
News-Seite:  www.uni-due.de/med
Social Media: www.facebook.com/medessen | www.twitter.com/medessen | www.instagram.com/medizinischefakultaet 
Über die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen 
Wissenschaft und Forschung auf höchstem internationalem Niveau und eine herausragende, exzellente Ausbildung zukünftiger Ärztinnen und Ärzte: Diese Ziele hat sich die Medizinische Fakultät gesteckt und verfolgt sie mit Nachdruck. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften. Der 2014 bezogene Neubau des Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der Medizinischen Fakultät exzellente Ausbildungsmöglichkeiten.
Über die Essener Universitätsmedizin 
Die Essener
Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen sowie 15
Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus
Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum
Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit etwa 1.700 Betten das führende
Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und seit 2015 auf dem Weg zum
Smart Hospital. 2020 behandelten unsere rund 10.000 Beschäftigten etwa 64.000
stationäre und 300.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Mit dem
Westdeutschen Tumorzentrum, einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem
Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation, einem international führenden
Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse,
Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, sowie dem Westdeutschen
Herz- und Gefäßzentrum, einem überregionalen Zentrum der kardiovaskulären
Maximalversorgung, hat die Universitätsmedizin Essen eine weit über die Region
reichende Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und Patienten.
Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an
der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer
Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin,
Immunologie/Infektiologie und Translationale Neuro- und
Verhaltenswissenschaften.
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