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Universitätsklinikum Essen AöR

PM - Tumorbekämpfung: BMBF fördert Forschung zu Strahlentherapie und Stoffwechsel

Pressemitteilung

Tumorbekämpfung: BMBF fördert Forschung zu Strahlentherapie und Stoffwechsel

Mit rund 1.9 Mio. Euro fördert das Bundesforschungsministerium in den kommenden drei Jahren einen Verbund aus Partnern am Helmholtz Zentrum München, dem Institut für Zellbiologie (Tumorforschung) am Universitätsklinikum Essen und dem Ludwigs-Maximilians-Universitätsklinikum München. Im Fokus des Projekts steht der Zusammenhang zwischen Tumorstoffwechsel und dem Erfolg von klinischer Strahlentherapie. Ziele sind die Identifizierung von metabolischen Biomarkern und neuen therapeutischen Zielstrukturen zur Modulation des Therapieansprechens von Tumoren im Kopf- und Halsbereich sowie die Schaffung von Grundlagen für eine individualisierte Strahlentherapie nach molekularen Kriterien.

Kopf-Hals-Tumoren umfassen verschiedene Krebsarten, die in dieser Körperregion auftreten, wie

den Mundhöhlen- oder Rachenkrebs. Ein zentraler Bestandteil der komplexen Behandlungsstrategien ist die Strahlen- und Chemotherapie, meist in Kombination mit einer operativen Entfernung des Tumors. Der Erfolg der Therapie ist maßgeblich durch die Strahlenempfindlichkeit der Tumoren beeinflusst und kann durch Strahlenresistenz der Tumorzellen sowie unerwünschte Nebenwirkungen im Normalgewebe der Patienten beeinträchtigt sein.

Im geförderte Verbundprojekt METABOLiST sollen Stoffwechselprozesse identifizieren, welche die zelluläre Strahlenantwort und das Therapieansprechen in Kopf-Hals-Tumoren beeinflussen. Hierfür werden sowohl Gen-Expressionsdaten genutzt als auch metabolische und massenspektrometrische Messungen an prä-klinischen Modellen und klinischen Patientenproben durchgeführt. Es werden außerdem Biomarker identifiziert, die eine Stratifizierung von Patienten für eine personalisierte Therapie erlauben und neue Möglichkeiten zur therapeutischen Modulation der Strahlenwirkung aufdecken.

600.000 Euro der Gesamtförderung gehen an das Institut für Zellbiologie (Tumorforschung, IFZ) der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE), Universitätsklinikum Essen, das eine Nachwuchsgruppe einrichtet. Die Leitung hat Dr. Johann Matschke aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Verena Jendrossek.

Pressekontakt 
Christine Harrell
Referatsleitung Strategie, Kommunikation und Marketing
Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen
Telefon: +49 (0) 201-723-1615
E-Mail:  christine.harrell@uk-essen.de 
Internetseite:  www.uni-due.de/med 
Über die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen 
Wissenschaft und Forschung auf höchstem internationalem Niveau und eine herausragende, exzellente Ausbildung zukünftiger Ärztinnen und Ärzte: Diese Ziele hat sich die Medizinische Fakultät gesteckt und verfolgt sie mit Nachdruck. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften. Der 2014 bezogene Neubau des Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der Medizinischen Fakultät exzellente Ausbildungsmöglichkeiten.
Über die Essener Universitätsmedizin 
Die Essener
Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen sowie 15
Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus
Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum
Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit etwa 1.700 Betten das führende
Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und seit 2015 auf dem Weg zum
Smart Hospital. 2020 behandelten unsere rund 10.000 Beschäftigten etwa 64.000
stationäre und 300.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Mit dem
Westdeutschen Tumorzentrum, einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem
Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation, einem international führenden
Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse,
Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, sowie dem Westdeutschen
Herz- und Gefäßzentrum, einem überregionalen Zentrum der kardiovaskulären
Maximalversorgung, hat die Universitätsmedizin Essen eine weit über die Region
reichende Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und Patienten.
Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an
der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer
Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin,
Immunologie/Infektiologie und Translationale Neuro- und
Verhaltenswissenschaften.
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