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16.11.2020 – 14:15

Universitätsklinikum Essen AöR

PM: Weltfrühchentag am 17. November: Essen leuchtet lila

PM: Weltfrühchentag am 17. November: Essen leuchtet lila
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Der 17. November eines jeden Jahres steht traditionell im Zeichen der Frühchen. Weltweit wird dann am Weltfrühchentag mit Aktionen auf Kinder aufmerksam gemacht, die vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen und besondere Unterstützung beim Start ins Leben benötigen. In Essen werden in diesem Jahr diverse Gebäude lilafarben angestrahlt, darunter auch erstmals zu diesem Anlass der weithin sichtbare Doppelbock auf dem UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein. Lila ist die Symbolfarbe für die Frühchen.

"Die Versorgung der Frühchen ist immer eine besondere Herausforderung. Die meisten können anfangs weder selbstständig atmen noch Nahrung zu sich nehmen", erklärt Prof. Dr. Ursula Felderhoff-Müser, Direktorin der Klinik für Kinderheilkunde I der Universitätsmedizin Essen. Modernste Intensivmedizin sichert zwar inzwischen meist das Überleben der Frühchen. Doch neben der spitzenmedizinischen Versorgung sind elterliche Nähe und Fürsorge bei zu früh geborenen Kindern extrem wichtig. Die Eltern geraten in dieser Ausnahmesituation oft an Grenzen und benötigen eine spezielle Betreuung.

Am Universitätsklinikum Essen gibt es deshalb seit 2007 die besondere Elternberatung "Frühstart"/Bunter Kreis. Dort übernehmen Ärzte, Pflegefachkräfte für Kinder, Sozialpädagogen, Psychologen, Case Manager und Pflegeberater der Kinderklinik der Uniklinik die stationäre Betreuung und Nachsorge von Eltern und Frühgeborenen bis zu drei Monate nach der Entlassung ins häusliche Umfeld. Besondere Aktionen der Elternberatung "Frühstart"/Bunter Kreis werden zudem immer wieder von der Stiftung Universitätsmedizin Essen unterstützt.

Allein in der Stadt Essen kommen pro Jahr etwa 600 Frühchen zur Welt. Zum Weltfrühchentag werden deshalb für sie das Riesenrad in der Innenstadt, die Grugahalle, das Funke Headquarter, die E.ON-Verwaltung, das Wehr am Baldeneysee, das Polizeipräsidium in Rüttenscheid, die Sparkasse Essen, das Glückaufhaus, die Traglufthalle des TC Bredeney, die Deutsche Bank, der Steeler Bus-Bahnhof, die Bahn-Unterführung im Hauptbahnhof, das Universitätsklinikum und der der Doppelbock auf dem UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein besonders angestrahlt.

"Wir freuen uns sehr, dass uns so viele Partner an diesem Tag mit der besonderen Aktion unterstützen und so ein unübersehbares Zeichen weit über die Metropolregion Ruhr hinaus setzen", sagt Prof. Dr. Ursula Felderhoff-Müser.

Kontakt! Rückfragen?

Thorsten Schabelon

Leiter Stabsstelle Marketing und Kommunikation Universitätsklinikum Essen

Telefon: +49 201/723-3564

Mobil: +49 170/9763183

E-Mail: thorsten.schabelon@uk-essen.de

Internet: www.uk-essen.de

www.facebook.com/ukessen

www.twitter.com/UniklinikEssen

Universitätsmedizin Essen
Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen sowie 15  Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit etwa 1.700 Betten das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und seit 2015 auf dem Weg zum Smart Hospital. 2019 behandelten unsere 8.500 Beschäftigten rund 74.000 stationäre und 300.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum, einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation, einem international führenden Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, sowie dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum, einem überregionalen Zentrum der kardiovaskulären Maximalversorgung, hat die Universitätsmedizin Essen eine weit über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und Patienten. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin, sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften.