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06.08.2020 – 12:20

Universitätsklinikum Essen AöR

PM: Stiftung Universitätsmedizin stärkt mit Unterstützung von Alantra die internationale Corona-Forschung

Pressemitteilung

Stiftung Universitätsmedizin stärkt mit Unterstützung von Alantra die internationale Corona-Forschung

Essen, 04.08.2020 - Die Stiftung Universitätsmedizin erhält 100.000 Euro Soforthilfe von Alantra, einer internationalen Investmentbank, für die Erforschung des Corona-Virus. Mit dieser Unterstützung werden erforderliche Geräte angeschafft, die für ein von der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen geleitetes internationales Forschungsprojekt genutzt werden sollen.

Die Corona-Pandemie hat Wissenschaftler und Ärzte auf der ganzen Welt in Alarmbereitschaft versetzt. Um effiziente Therapien möglichst schnell entwickeln zu können, bilden sich internationale Synergien zur Erforschung des Virus: Die Stiftung Universitätsmedzin leistet Soforthilfe und unterstützt mit ihrer Initiative "Spenden-für-Corona" eines der wichtigen Projekte und stärkt somit den internationalen Zusammenhalt.

Unterstützung erhält sie dabei jetzt aus dem europäischen Raum: Das spanische Investment-Unternehmen Alantra fördert den Bedarf mit einer Spendensumme von 100.000 Euro. Santiago Eguidazu, Geschäftsführer des Unternehmens Alantra, betont: "In dieser Zeit der Pandemie sehen wir es als unsere Pflicht an, einige der Initiativen zu unterstützen, die von öffentlichen Institutionen gestartet werden. Wir sind besonders stolz darauf, mit der Universitätsmedizin Essen und den übrigen globalen Institutionen zusammenzuarbeiten, die an einem Projekt beteiligt sind, das aufgrund seines kooperativen, innovativen und grenzüberschreitenden Ansatzes in unsere DNA passt. Wir hoffen, dass die Forschungsergebnisse einen wichtigen Meilenstein im Kampf gegen COVID-19 darstellen."

Vielversprechendes internationales Forschungsprojekt wird unterstützt

Ausgehend vom Standort Essen bestehen Kooperationen mit Forschungseinrichtungen weltweit. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit der Erforschung des Virus beschäftigen, finden exzellente Bedingungen vor.

Die Medizinische Fakultät der Universitätsmedizin Essen leitet ein Projekt zusammen mit dem Wuhan Union Hospital (China) in Zusammenarbeit mit fünf globalen medizinischen Institutionen: Institut Pasteur (Frankreich), Medizinische Universität Pan-European (Österreich), RML (USA), Universität Saskatchewan (Kanada) und dem Netzwerk "Host Em-Power", das von 13 Wissenschaftlern aus 8 europäischen Ländern gegründet wurde. Die Forschenden stehen im Austausch über die Ergebnisse umfangreicher Daten- und Probenauswertungen von COVID-19-Krankheitsfällen. Im Vordergrund der Projekte stehen Forschungsfragen zur Immunität gegen das SARS-CoV-2 und zu Biomarkern des COVID-19-Krankheitsverlaufs.

Das Projekt macht deutlich, wie wichtig die gemeinsame Arbeit und der Zusammenhalt über die nationalen Grenzen hinaus ist: "Zusammen mit starken Partnern wie Alantra kann die Stiftung Universitätsmedizin Essen innovative Forschungsprojekte zur Behandlung von COVID-19 ermöglichen. Die Finanzierung von Alantra macht einen nachhaltigen Unterschied in unseren Bemühungen, das Leben zu schützen", so Professor Dr. Karl-Heinz Jöckel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Universitätsmedizin.

Aktuell fördert die Stiftung Universitätsmedizin im Rahmen ihrer Initiative 18 Corona-Forschungsprojekte. Die daraus entstehenden Erkenntnisse können Patienten auf der ganzen Welt zugutekommen.

Pressekontakt

Dr. Jorit Ness

Geschäftsführer

Stiftung Universitätsmedizin Essen

Tel.: 0201-7234699

jorit.ness@uk-essen.de

www.universitaetsmedizin.de

Über die Stiftung Universitätsmedizin Essen

Gemeinsam Gesundheit fördern - Unter diesem Leitgedanken realisiert die Stiftung Universitätsmedizin wichtige Förderprojekte und wegweisende Ideen auf dem Gebiet der Universitätsmedizin, um innovative Forschung und Lehre sowie eine über die reine medizinische Grundversorgung hinausgehende Krankenversorgung sicherzustellen.

Über Alantra

Alantra ist ein globales Beratungsunternehmen für alternative Vermögensverwaltung, Investmentbanking und Kreditportfolios, das sich auf die Bereitstellung von Dienstleistungen mit hoher Wertschöpfung für Unternehmen, Familien und Investoren konzentriert, die im mittleren Marktsegment tätig sind. Die Gruppe hat über 540 Fachkräfte in Europa, den USA, Lateinamerika und Asien.

Über die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen

Wissenschaft und Forschung auf höchstem internationalem Niveau und eine herausragende, exzellente Ausbildung zukünftiger Ärztinnen und Ärzte: Diese Ziele hat sich die Medizinische Fakultät gesteckt und verfolgt sie mit Nachdruck. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften. Der 2014 bezogene Neubau des Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der Medizinischen Fakultät exzellente Ausbildungsmöglichkeiten.

Über die Universitätsmedizin Essen

Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen sowie zwölf Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit etwa 1.700 Betten das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und auf dem Weg zum Smart Hospital. 2019 behandelten unsere 8.500 Beschäftigten 72.000 stationäre und 300.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Schwerpunkte sind die Herz- und Gefäßmedizin, die Onkologie und die Transplantation. Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum, einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation, einem international führenden Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, sowie dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum, einem überregionalen Zentrum der kardiovaskulären Maximalversorgung, hat die Universitätsmedizin Essen eine weit über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und Patienten. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin, sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften.