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02.07.2020 – 15:30

Universitätsklinikum Essen AöR

PM: Neuer augenärztlicher Notdienst für Essen, Duisburg, Mülheim und Oberhausen am Universitätsklinikum Essen

PM: Neuer augenärztlicher Notdienst für Essen, Duisburg, Mülheim und Oberhausen am Universitätsklinikum Essen
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Bürgerinnen und Bürger der Städte Essen, Duisburg, Mülheim und Oberhausen haben ab sofort eine neue, gemeinsame Anlaufstelle für den ambulanten augenärztlichen Notdienst. Wer aus diesen Regionen abends oder am Wochenende aufgrund akuter Beschwerden einen Augenarzt aufsuchen muss, wird in der neu eingerichteten, zentralen augenärztlichen Notdienstpraxis versorgt, die in die Räumlichkeiten der Klinik für Augenheilkunde im Universitätsklinikum Essen integriert ist.

Die Einrichtung ist täglich zu den sprechstundenfreien Zeiten geöffnet und wird seit dem 1. Juli 2020 von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein in Kooperation mit der Universitätsmedizin Essen betrieben.

"Die augenärztliche Notdienstpraxis Essen ist ein wichtiger Baustein bei der Etablierung zentraler fachärztlicher Notdienste in ganz Nordrhein", sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein. "Wir sichern damit nicht nur die Versorgung der Patienten mit einer adäquat ausgestatteten Einrichtung, sondern setzen damit auch die Vorgaben des Gesetzgebers nach einer engen Kooperation niedergelassener Ärzte mit Kliniken bei der Notfallversorgung der Patientinnen und Patienten um", so Bergmann.

Auch seitens der Universitätsmedizin Essen wird die enge Zusammenarbeit begrüßt. "Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Kooperation zwischen niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen in der Region und der Klinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Essen weiter zu intensivieren. Dies soll zur schnelleren, interdisziplinären und risikoärmeren Versorgung von Patientinnen und Patienten mit augenärztlichen Notfällen führen", sagt Prof. Dr. Nikolaos Bechrakis, Direktor der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Essen.

Zu den Vorteilen der neuen Praxis zählen die geregelten täglichen Öffnungszeiten, die gute Erreichbarkeit der Augenklinik sowie die unmittelbare Anbindung der Einrichtung an die Infrastruktur des Universitätsklinikums. "Dadurch können schwerwiegende Notfälle - beispielsweise im Falle von akut erforderlichen Operationen - unmittelbar dem stationären Bereich zugeführt werden, während gleichzeitig die Ärzte des Klinikums von der Versorgung leichterer Beschwerden entlastet werden", sagt Dr. med. Ludger Wollring, Augenarzt aus Essen und ehrenamtlicher Koordinator der neuen Notdienstpraxis. "Patienten erhalten dadurch zügiger ihre bedarfsgerechte Behandlung", so Wollring weiter. Auch die Nähe zu den anderen medizinischen Fachdisziplinen des Klinikums sei laut Wollring ein weiterer Vorteil für Patienten und Ärzte.

Mit dem Start der zentralen augenärztlichen Notdienstpraxis Essen sind auch organisatorische Veränderungen verbunden. So bilden die Städte Essen, Duisburg, Mülheim und Oberhausen nun einen gemeinsamen augenärztlichen Notfalldienstbezirk. Die bisher auf lokaler Ebene organisierten Augennotdienste mit teils wechselnden Anlaufstellen, die über die Arztrufnummer 11 6 11 7 in Erfahrung gebracht werden mussten, werden seit dem 1. Juli nicht mehr angeboten: Die Patientinnen und Patienten haben mit der Essener Einrichtung ab sofort eine "feste" Anlaufstelle mit fixen Öffnungszeiten. In der augenärztlichen Notdienstpraxis Essen werden von nun an insgesamt rund 110 niedergelassene Augenärzte aus der Region ihren vertragsärztlichen Notdienst versehen.

Adresse und Öffnungszeiten:

Augenärztliche Notdienstpraxis im Universitätsklinikum Essen

Hufelandstr. 55, 45147 Essen

Montag, Dienstag, Donnerstag: 18 Uhr bis 22 Uhr

Mittwoch, Freitag: 15 Uhr bis 22 Uhr

Samstag, Sonntag, Feiertag: 9 Uhr bis 13 Uhr und von 15 Uhr bis 22 Uhr

(nach 22 Uhr Versorgung durch Augenklinik)

Universitätsmedizin Essen
Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen sowie 15  Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit etwa 1.700 Betten das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und seit 2015 auf dem Weg zum Smart Hospital. 2019 behandelten unsere 8.500 Beschäftigten rund 74.000 stationäre und 300.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum, einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation, einem international führenden Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, sowie dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum, einem überregionalen Zentrum der kardiovaskulären Maximalversorgung, hat die Universitätsmedizin Essen eine weit über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und Patienten. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin, sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften.
Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein stellt die ambulante medizinische Versorgung für fast zehn Millionen Menschen im Rheinland sicher. Zu ihren Mitgliedern zählen rund 19.500 Vertragsärzte, Psychotherapeuten und Ermächtigte. Für die Mitglieder trifft die KV Nordrhein unter anderem Vereinbarungen mit den Krankenkassen, die die Grundlage für die Behandlung der Patienten, die Honorierung der Ärzte und die Qualitätssicherung bilden. Zu den weiteren Aufgaben zählen das Abrechnen der ärztlichen Leistungen und die Verteilung des Honorars an die Ärzte. Darüber hinaus setzt sich die KV Nordrhein als Interessenvertreter ihrer Mitglieder ein, die sie in allen Fragen von der Abrechnung bis zur Zulassung berät.