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07.01.2020 – 09:49

Universitätsklinikum Essen AöR

PM: Prof. Alexander Radbruch gehört zu den einflussreichsten Forschern der europäischen Radiologie

PM: Prof. Alexander Radbruch gehört zu den einflussreichsten Forschern der europäischen Radiologie
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Einer der einflussreichsten Forscher Europas in der Radiologie arbeitet in der Medizinischen Fakultät der Universitätsmedizin Essen: Prof. Dr. Alexander Radbruch, leitender Oberarzt der Neuroradiologie am Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie und Neuroradiologie am Universitätsklinikum Essen, beschäftigt sich mit von künstlicher Intelligenz erzeugten "virtuellen Kontrasten".

Pressemitteilung:

Prof. Alexander Radbruch gehört zu den einflussreichsten Forschern der europäischen Radiologie

Essen, 07.01.2020 - Einer der einflussreichsten Forscher Europas in der Radiologie arbeitet in der Medizinischen Fakultät der Universitätsmedizin Essen: Prof. Dr. Alexander Radbruch, leitender Oberarzt der Neuroradiologie am Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie und Neuroradiologie am Universitätsklinikum Essen, beschäftigt sich mit von künstlicher Intelligenz erzeugten "virtuellen Kontrasten".

Der Essener Radiologe, leitender Oberarzt der Neuroradiologe, gehört damit zu den acht einflussreichsten EU-Forschern in der Radiologie für das Jahr 2020. Eine Fachjury der Internetseite "AuntMinnie Europe", führende Plattform für Nachrichten aus der Radiologie und der medizinischen Bildgebung, wählte ihn zum zweiten Mal in Folge in den besonderen Expertenkreis.

Prof. Radbruch forscht zur Anwendung Künstlicher Intelligenz (KI) in der Radiologie, unter anderem mit dem Ersatz von Gadolinium-Kontrastmittel mit von künstlicher Intelligenz erzeugten "virtuellen Kontrasten". Seine Arbeiten waren ein wesentlicher Grund für die Rücknahme sogenannter "linearer Gadolinium-Kontrastmittel" vom europäischen Markt durch europäische Zulassungsbehörden 2018. Weiterhin erforscht er die Bildgebung des sogenannten "glymphatischen Systems", einem erst kürzlich beschriebenen Entsorgungssystem im Gehirn. Der 42-Jährige betont, dass die Auszeichnung stellvertretend an die gesamte Abteilung für diagnostische und interventionelle Radiologie und Neuroradiologie gehe: "Das Universitätsklinikum Essen bietet ein exzellentes Forschungsumfeld, das mir die Unterstützung und die notwendigen Freiräume für meine Arbeiten gegeben hat." Ausgezeichnet wird er auf dem European Congress of Radiology in Wien im März.

Radbruch studierte Medizin und Jura in Heidelberg, München und am Baylor College of Medicine in Houston/USA und absolvierte seine radiologische Ausbildung an der Universitätsklinik Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Seit 2016 ist er als Oberarzt in der Neuroradiologie am Uniklinikum Essen tätig; seit 2019 als leitender Oberarzt.

Pressekontakt:

Burkhard Büscher

Pressesprecher

Marketing und Kommunikation

Tel.: 0201/723-2115

burkhard.buescher@uk-essen.de

www.uk-essen.de

Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen sowie zwölf Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit etwa 1.700 Betten das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und auf dem Weg zum Smart Hospital. 2019 behandelten unsere 8.500 Beschäftigten fast 75.000 stationäre und 310.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Schwerpunkte sind die Herz- und Gefäßmedizin, die Onkologie und die Transplantation. Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum, einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation, einem international führenden Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, sowie dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum, einem überregionalen Zentrum der kardiovaskulären Maximalversorgung, hat die Universitätsmedizin Essen eine weit über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und Patienten. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin, sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften.