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14.11.2019 – 13:00

Universitätsklinikum Essen AöR

PM: Hautkrebsforscher der Universitätsmedizin Essen führend in Zitations-Ranking

Pressemitteilung

Hautkrebsforscher der Universitätsmedizin Essen führend in Zitations-Ranking

(14.11.2019) Essen ist ein nationaler Hotspot der Hautforschung. Dies macht ein Zitationsvergleich deutlich, den das "Laborjournal" in seiner November-Ausgabe veröffentlichte. Die Onkologie bildet einen Forschungsschwerpunkt an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen.

Gleich vier der meistzitierten "Köpfe" waren im Analysezeitraum 2008-2017 in der Universitätsmedizin Essen (UME) tätig, drei davon aktuell. Allen voran Prof. Dr. Dirk Schadendorf. Der Direktor der Hautklinik und des Westdeutschen Tumorzentrums (WTZ) am Uniklinikum Essen führt das Ranking der meistzitierten Wissenschaftler in dem Forschungsbereich an. In den zehn ausgewerteten Jahren wurde der Essener Melanom-Experte in 307 Artikeln 44.157 Mal zitiert. Gleichzeitig führt er das Ranking der zehn meist zitierten Hautkrebs-Artikel an - als Autor wirkte er zudem an gleich fünf dieser Veröffentlichungen mit.

Auf Platz 14 im nationalen Zitationsvergleich findet sich mit 7.149 Zitationen aus 125 Artikeln Prof. Dr. C. Jürgen Becker, seit 2015 Leiter der Abteilung "Translationale Onkologie mit Schwerpunkt Hautkrebsforschung" des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) in Assoziation mit der Hautklinik. Der DKTK-Professor setzt seinen Forschungsschwerpunkt auf Melanome, Merkelzellkarzinome und T-Zelllymphome.

Antje Sucker, leitende Technische Assistentin in der Arbeitsgruppe "Molekulare Tumorimmunologie" von Prof. Dr. Annette Paschen an der Hautklinik der UME rankt mit 62 Publikationen und 6.047 Zitationen auf dem 16. Platz. Sie hat im Zeitraum 2010-2017 vor allem Artikel zur genomischen Klassifikation von Melanomen veröffentlicht.

Zur Auswertung: Das Ranking des Laborjournals beruht auf der Datenbank "Web of Science" von Clarivate Analytics. Berücksichtigt wurden Artikel aus den Jahren 2008 bis 2017 mit mindestens einem Autor mit Adresse im deutschen Sprachraum. Die Autoren publizierten bevorzugt in Fachblättern zur Hautforschung oder arbeiteten an einem Institut dieser Ausrichtung.

Zur Publikationsanalyse: https://www.laborjournal.de/rubric/ranking/R19_11/index2.php

Pressekontakte Essen:

Christine Harrell
Leiterin Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit
Dekanat der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen
Tel.: +49 201 / 723-1615
christine.harrell@uk-essen.de
www.uni-due.de/med/  

und

Thorsten Schabelon
Leiter Stabsstelle Marketing und Kommunikation 
Universitätsklinikum Essen
Tel.: +49 201 / 723-3564
thorsten.schabelon@uk-essen.de
www.uk-essen.de 

und

Janine Scholz
Referentin Patientenstrategie und Kommunikation
Westdeutsches Tumorzentrum am Universitätsklinikum Essen
Tel.: +49 201 / 723-6543
janine.scholz@uk-essen.de 

Über die Medizinische Fakultät

Wissenschaft und Forschung auf höchstem internationalem Niveau und eine herausragende, exzellente Ausbildung zukünftiger Ärztinnen und Ärzte: Diese Ziele hat sich die Medizinische Fakultät gesteckt und verfolgt sie mit Nachdruck. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften. Der 2014 bezogene Neubau des Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der Medizinischen Fakultät exzellente Ausbildungsmöglichkeiten.

Über die Essener Universitätsmedizin

Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen sowie zwölf Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit etwa 1.700 Betten das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und auf dem Weg zum Smart Hospital. 2018 behandelten unsere 8.500 Beschäftigten 72.000 stationäre und 300.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Schwerpunkte sind die Herz- und Gefäßmedizin, die Onkologie und die Transplantation. Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum, einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation, einem international führenden Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, sowie dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum, einem überregionalen Zentrum der kardiovaskulären Maximalversorgung, hat die Universitätsmedizin Essen eine weit über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und Patienten. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin, sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften.

Über das Westdeutsche Tumorzentrum Essen (WTZ)

Die Onkologie bildet einen zentralen Schwerpunkt in Forschung, Lehre und Krankenversorgung der Essener Universitätsmedizin - des UK Essen und seiner Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus Essen-Werden, Herzzentrum Essen-Huttrop und Westdeutsches Protonentherapiezentrum. Entsprechend gehören nahezu alle Kliniken und Institute am UK Essen zum WTZ. Das Zentrum ist eines der größten Tumorzentren und das älteste Tumorzentrum in Deutschland und bildet die Klammer um 14 hochspezialisierte Therapieprogramme für Krebserkrankungen aller Organsysteme. Diagnosen und Therapieoptionen werden am WTZ Essen im Rahmen interdisziplinärer Tumorboards besprochen und durch zahlreiche Spezialsprechstunden fachlich ergänzt. Das WTZ Essen ist zudem auf die Behandlung seltener Tumorerkrankungen spezialisiert und bietet personalisierte Diagnostik- und Therapieverfahren sowie modernste translationale Krebsforschung. Weitere Informationen zum WTZ Essen finden Sie unter www.wtz-essen.de.

Über das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK)

Das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) ist eine gemeinsame, langfristige Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der beteiligten Bundesländer und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und wurde als eines der sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZGs) gegründet. Im DKTK verbindet sich das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) als Kernzentrum langfristig mit onkologisch besonders ausgewiesenen universitären Partnerstandorten und Kliniken in Deutschland. Mit dem DKFZ kooperieren Forschungseinrichtungen und Kliniken an Standorten Berlin, Dresden, Essen/Düsseldorf, Frankfurt/Mainz, Freiburg, Heidelberg, München und Tübingen, um optimale Bedingungen für die kliniknahe Krebsforschung zu schaffen. Das Konsortium fördert interdisziplinäre Forschungsthemen an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und Klinik, sowie klinische Studien zu innovativen Therapie- und Diagnoseverfahren. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Aufbau von Forschungsplattformen, um den Einsatz personalisierter Krebstherapien zu beschleunigen und die Diagnose und Prävention von Krebserkrankungen zu verbessern. Weitere Informationen unter www.dktk.org