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08.10.2019 – 12:01

Universitätsklinikum Essen AöR

PM: Medizin des Herzens: Prof. Dr. Arjang Ruhparwar ist neu an der UDE/am UK Essen

PM: Medizin des Herzens: Prof. Dr. Arjang Ruhparwar ist neu an der UDE/am UK Essen
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Er weiß, wie man kranke Herzen entlastet: Dr. Arjang Ruhparwar therapiert ihre Schwäche u.a. mit Kunstherzen. Der neue Professor forscht in der Klinik für Thorax- und Kardiovaskulärer Chirurgie des Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrums (WHGZ) am Universitätsklinikum Essen (UK Essen). Zugleich hat er den Lehrstuhl für Herzchirurgie an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) angenommen.

Kunstherzen sind mechanische Pumpen, die in und außerhalb des Körpers eingesetzt werden. Ihre Aufgabe: sauerstoffgesättigtes Blut in die Herzkammern transportieren. Bevor ein neues Organ transplantiert wird, lässt sich damit das kranke Herz unterstützen. Erst wenn Prof. Dr. Arjang Ruhparwar das nicht mehr hilft, wird an Transplantation gedacht. "Mir geht es darum, die Herzchirurgie mit der Kardiologie zu verzahnen", sagt Ruhparwar. Der 51-Jährige möchte die Entwicklung neuer Herzmuskelzellen durch Stammzellen vorantreiben, neues Gewebe künstlich herstellen (tissue engineering) sowie die Gentherapie erforschen.

Ruhparwar kommt von der Universität Heidelberg, wo er sich 2009 über die Transplantation von Stammzellen bei Herzinfarkten habilitierte. Dort leitete er zudem die Bereiche Herztransplantation und Kreislauf-Unterstützungssysteme, Aorten- und Koronarchirurgie der Klinik für Herzchirurgie. Zuvor war er u.a. Arzt und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Medizinischen Hochschule Hannover (1994-2006) und forschte von 1997 bis 1999 an der Indiana University in den USA.

Das WHGZ ist ein überregionales Zentrum der kardiovaskulären Maximalversorgung. Hier werden Erkrankungen des Herzens und der Gefäßsysteme erforscht, diagnostiziert und therapiert.

Weitere Informationen:

www.uk-essen.de/herzchirurgie/klinik/

Prof. Dr. med. Arjang Ruhparwar, Klinik für Thorax- und Kardiovaskuläre Chirurgie, Tel. 0201/723-4901, arjang.ruhparwar@uk-essen.de

Redaktion: Alexandra Nießen, Tel. 0203/37- 91487, alexandra.niessen@uni-due.de

Über das Westdeutsche Tumorzentrum (WTZ)

Die Onkologie bildet einen zentralen Schwerpunkt in Forschung, Lehre und Krankenversorgung der Essener Universitätsmedizin - des UK Essen und seiner Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus Essen-Werden, Herzzentrum Essen-Huttrop und Westdeutsches Protonentherapiezentrum. Entsprechend gehören nahezu alle Kliniken und Institute am UK Essen zum WTZ. Das Zentrum ist eines der größten Tumorzentren und das älteste Tumorzentrum in Deutschland und bildet die Klammer um 14 hochspezialisierte Therapieprogramme für Krebserkrankungen aller Organsysteme. Diagnosen und Therapieoptionen werden am WTZ im Rahmen interdisziplinärer Tumorboards besprochen und durch zahlreiche Spezialsprechstunden fachlich ergänzt. Das WTZ ist zudem auf die Behandlung seltener Tumorerkrankungen spezialisiert und bietet personalisierte Diagnostik- und Therapieverfahren sowie modernste translationale Krebsforschung. Weitere Informationen zum WTZ finden Sie unter www.wtz-essen.de.

Über die Essener Universitätsmedizin

Über die Essener Universitätsmedizin Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und seine Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus, Herzzentrum Huttrop und Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit ca. 1.700 Betten in mehr als 70 Gebäuden das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets: Alleine im vergangenen Jahr behandelten unsere rund 7.900 Beschäftigten fast 70.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Herausragende Schwerpunkte sind die Onkologie, die Transplantation sowie die Herz- und Gefäßmedizin: Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ), einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation (WZO), ein international führendes Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, und dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum (WHGZ), in dem wir jährlich mehr als 2.000 Operationen durchführen, hat die Essener Universitätsmedizin eine weit über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und Patienten.

Über die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen

Wissenschaft und Forschung auf höchstem internationalem Niveau und eine herausragende, exzellente Ausbildung zukünftiger Ärztinnen und Ärzte: Diese Ziele hat sich die Medizinische Fakultät gesteckt und verfolgt sie mit Nachdruck. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften. Der 2014 bezogene Neubau des Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der Medizinischen Fakultät exzellente Ausbildungsmöglichkeiten.

Über das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) Das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) ist eine gemeinsame, langfristige Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der beteiligten Bundesländer und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und wurde als eines der sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZGs) gegründet. Im DKTK verbindet sich das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) als Kernzentrum langfristig mit onkologisch besonders ausgewiesenen universitären Partnerstandorten und Kliniken in Deutschland. Mit dem DKFZ kooperieren Forschungseinrichtungen und Kliniken an Standorten Berlin, Dresden, Essen/Düsseldorf, Frankfurt/Mainz, Freiburg, Heidelberg, München und Tübingen, um optimale Bedingungen für die kliniknahe Krebsforschung zu schaffen. Das Konsortium fördert interdisziplinäre Forschungsthemen an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und Klinik, sowie klinische Studien zu innovativen Therapie- und Diagnoseverfahren. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Aufbau von Forschungsplattformen, um den Einsatz personalisierter Krebstherapien zu beschleunigen und die Diagnose und Prävention von Krebserkrankungen zu verbessern. Weitere Informationen unter www.dktk.org

Nähere Informationen:

Janine Scholz
Referentin Patientenstrategie und Kommunikation
Westdeutsches Tumorzentrum am Universitätsklinikum Essen
Tel.: +49 201 / 723-6543
janine.scholz@uk-essen.de  

Pressekontakte:

Thorsten Schabelon
Leiter Stabsstelle Marketing und Kommunikation
Tel.: +49 201 / 723-3564
thorsten.schabelon@uk-essen.de
www.uk-essen.de 

und

Christine Harrell
Leiterin Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit
Dekanat der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen
Tel.: +49 201 / 723-1615
christine.harrell@uk-essen.de
www.uni-due.de/med/  

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