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07.08.2019 – 10:25

Universitätsklinikum Essen AöR

PM: Prof. Dr. Christoph Rischpler ist neu an der UDE/am UK Essen

PM: Prof. Dr. Christoph Rischpler ist neu an der UDE/am UK Essen
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An einem akuten Herzinfarkt (Myokardinfarkt) versterben in Deutschland immer weniger Menschen, allerdings entwickeln immer mehr Patient*innen danach ein Herzversagen. Wie das Organ nach einem Infarkt arbeitet, erforscht Dr. Christoph Rischpler am Universitätsklinikum Essen (UK Essen). Er hat die Professur für Nuklearkardiologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) angenommen.

Rischpler studierte Medizin von 2003 bis 2009 an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und verbrachte Teile seines Studiums u.a. in der Herz-/Thoraxchirurgie und Radiologie/Nuklearmedizin der University South California (USA), der australischen University of Sydney und danach am Klinikum Großhadern der LMU München. Nach seiner Promotion (2010) über Herzinfarkte unternahm er ein Jahr lang Untersuchungen an der amerikanischen Johns Hopkins University. Ab 2011 arbeitete er am Münchener Klinikum rechts der Isar und wurde 2018 Oberarzt in der Klinik für Nuklearmedizin am UK Essen. Seine Forschung wurde mehrfach ausgezeichnet.

Am UK Essen möchte der 36-Jährige herausfinden, wie Prozesse am Herzen nach einem Infarkt ablaufen und die Regeneration beeinflussen. "Wir konnten beispielsweise herausfinden, dass sich die Herzfunktion in Abhängigkeit vom Glucose-Stoffwechsel in der Infarkt-Region verbessert oder verschlechtert", so Rischpler. Besonders freut er sich auf die enge Kooperation mit der Klinik für Kardiologie und Angiologie und dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie.

Schwerpunkt seiner Forschung ist die bildliche Darstellung etwa von neu entstehenden Blutgefäßen oder Nervenbahnen nach einem Herzinfarkt. "Mich interessiert besonders der Einsatz der Hybrid-Bilddiagnostik", sagt der Nuklearradiologe. Das Verfahren kombiniert u.a. Positronenemissions- (PET) und Magnetresonanztomografie (MRT). Bei der PET werden Patient*innen schwach radioaktive Substanzen (Radiotracer) injiziert, die sich im Körper verteilen und Bilder vom Inneren ermöglichen; das MRT liefert zugleich präzise anatomische Daten.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. med. Christoph Rischpler, Klinik für Nuklearmedizin, christoph.rischpler@uk-essen.de

Über die Medizinische Fakultät:

Wissenschaft und Forschung auf höchstem internationalem Niveau und eine
herausragende, exzellente Ausbildung zukünftiger Ärztinnen und Ärzte: Diese
Ziele hat sich die Medizinische Fakultät gesteckt und verfolgt sie mit
Nachdruck. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die
Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer
klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin
sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und
Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften. Der 2014 bezogene Neubau des
Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der Medizinischen Fakultät
exzellente Ausbildungsmöglichkeiten.

Über die Universitätsmedizin Essen

Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen sowie
zwölf Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus
Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum
Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit etwa 1.700 Betten das führende
Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und auf dem Weg zum Smart Hospital.
2017 behandelten unsere 8.200 Beschäftigten fast 72.000 stationäre und 300.000
ambulante Patientinnen und Patienten. Schwerpunkte sind die Herz- und
Gefäßmedizin, die Onkologie und die Transplantation. Mit dem Westdeutschen
Tumorzentrum, einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen
Zentrum für Organtransplantation, einem international führenden Zentrum für
Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, Niere,
Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen,
sowie dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum, einem überregionalen Zentrum der
kardiovaskulären Maximalversorgung, hat die Universitätsmedizin Essen eine weit
über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und
Patienten. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die
Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer
klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin,
sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und
Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften.