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16.05.2019 – 12:35

Universitätsklinikum Essen AöR

PM: Europäisches Forschungsnetz präsentiert neue Erkenntnisse zur Immuntherapie in zwei Filmen

Pressemitteilung

Europäisches Forschungsnetz präsentiert neue Erkenntnisse zur Immuntherapie in zwei Filmen

Das menschliche Immunsystem ist ein wahres Wunderwerk; es bekämpft Erkrankungen wie Infektionen oder Krebs. Was viele nicht wissen: Manche Immunzellen, wie etwa myeloide Suppressorzellen (MDSC), haben den gegenteiligen Effekt, indem sie Krankheiten wie zum Beispiel Krebs fördern. Um mehr über ihre Wirkung zu erfahren, haben sich vor vier Jahren mehr als 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 25 europäischen Ländern zum Forschungsnetz Mye-EUNITER zusammengeschlossen. Die Erkenntnisse ihrer Forschung und die Zusammenarbeit in dem paneuropäischen Netzwerk stellen sie jetzt in zwei Filmen der Wissenschaftscommunity und der interessierten Öffentlichkeit vor.

Prof. Dr. Sven Brandau, Leiter der Forschungsabteilung der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Universitätsklinikum Essen und Sprecher von Mye-EUNITER: "Natürlich steht die wissenschaftliche Arbeit für uns im Zentrum. Wir möchten die gewonnenen Erkenntnisse aber auch Kolleginnen und Kollegen sowie einer breiten Öffentlichkeit vermitteln. Aus diesem Grund wurden die beiden Filme erstellt."

Der erste der beiden Filme, "European Task Force on Myeloid Regulatory Cells", stellt die Aktivitäten des Netzwerkes in den Mittelpunkt. Denn eine so intensive Zusammenarbeit über so viele europäische Landesgrenzen hinweg muss sehr gut organisiert werden. Prof. Sven Brandau: "Zunächst geben wir den Zuschauern einen Einblick in die Wissenschaft, die Philosophie und Menschen hinter Mye-EUNITER. Wir erklären aber auch, wie wir nach Jahren enger Zusammenarbeit Messmethoden entwickelt haben, um wichtige (myeloide) Immunzellen im Blut von Patienten besser zu bestimmen und untersuchen." Diese Standards sind Voraussetzung für die zukünftige Entwicklung neuer Diagnosemethoden und Therapien in großen multizentrischer Studien. Anstrengungen, von denen am Ende auch Patientinnen und Patienten profitieren werden. Denn übergreifendes Ziel ist es, gewonnene Erkenntnisse für die Therapie von Betroffenen nutzbar zu machen.

http://www.youtube.com/watch?v=vQ4ljrf2Nfc

Im Animationsfilm "Myeloid Regulatory Cells: Novel Players in Cancer Immunotherapy" stehen die untersuchten Zellen selber im Fokus. Hier wird sehr anschaulich erklärt, wie Tumore die normale Entwicklung von Immunzellen verändern, wie diese Zellen dann zum Tumorwachstum beitragen und wie dieser Mechanismus therapeutisch gehemmt werden könnte. Prof. Sven Brandau: "Ein spannender Einstieg ins Thema für Wissenschaftler, die sich bislang noch nicht dezidiert mit dem Immunsystem befasst haben. Und dabei so verständlich erklärt, dass auch interessierte Laien in das Thema hineinfinden können."

http://www.youtube.com/watch?v=NjlKTSJgaXE

Gefördert wird das Netzwerk durch COST (European Cooperation in Science and Technology), im Rahmen des Horizon 2020 Programms der Europäischen Union.

Weitere Informationen:

http://www.mye-euniter.eu

Pressekontakt:

Christine Harrell

Leiterin Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit

des Dekanats der Medizinischen Fakultät

der Universität Duisburg-Essen

Tel.: +49 201 723 1615

christine.harrell@uk-essen.de

www.uni-due.de/med/

Über die Medizinische Fakultät:

Wissenschaft und Forschung auf höchstem internationalem Niveau und eine
herausragende, exzellente Ausbildung zukünftiger Ärztinnen und Ärzte: Diese
Ziele hat sich die Medizinische Fakultät gesteckt und verfolgt sie mit
Nachdruck. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die
Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer
klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin
sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und
Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften. Der 2014 bezogene Neubau des
Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der Medizinischen Fakultät
exzellente Ausbildungsmöglichkeiten.

Über die Universitätsmedizin Essen

Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen sowie
zwölf Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus
Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum
Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit etwa 1.700 Betten das führende
Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und auf dem Weg zum Smart Hospital.
2017 behandelten unsere 8.200 Beschäftigten fast 72.000 stationäre und 300.000
ambulante Patientinnen und Patienten. Schwerpunkte sind die Herz- und
Gefäßmedizin, die Onkologie und die Transplantation. Mit dem Westdeutschen
Tumorzentrum, einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen
Zentrum für Organtransplantation, einem international führenden Zentrum für
Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, Niere,
Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen,
sowie dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum, einem überregionalen Zentrum der
kardiovaskulären Maximalversorgung, hat die Universitätsmedizin Essen eine weit
über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und
Patienten. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die
Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer
klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin,
sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und
Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften. 

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