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29.11.2018 – 13:17

Universitätsklinikum Essen AöR

Medizinische Forschung für Hirntumorpatienten stärken: Erster Clinician Scientist in der Essener Hirntumorforschung

Medizinische Forschung für Hirntumorpatienten stärken: Erster Clinician Scientist in der Essener Hirntumorforschung
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Medizinische Grundlagenforschung soll den Patientinnen und Patienten zu Gute kommen. Das gelingt am besten, wenn Grundlagenwissenschaften und Klinik eng zusammenarbeiten. Forschende Ärztinnen und Ärzte, sogenannte Clinician Scientists, arbeiten an dieser Schnittstelle. An der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen wurde nun die erste Stelle für einen solchen "Clinician Scientist" in der Neuroonkologie des Universitätsklinikum Essen geschaffen und mit Dr. Sied Kebir besetzt.

Dr. Kebir wird in der Klinik für Neurologie von Prof. Dr. Christoph Kleinschnitz zum Facharzt für Neurologie ausgebildet und befindet sich bereits im letzten Drittel seiner Facharztausbildung. "Ich freue mich auf die Arbeit hier in Essen", so Dr. Kebir, der bereits in eine Vielzahl von Projekten eingebunden ist.

Während seiner Ausbildung erhält der Hirnforscher Unterstützung von drei Seiten: von der DKFZ-Abteilung Translationale Neuroonkologie am Westdeutschen Tumorzentrum (Prof. Dr. Björn Scheffler, Professor für Translationale Onkologie) und der Abteilung Klinische Neuroonkologie (Prof. Dr. Martin Glas) und der Klinik für Neurologie (Prof. Dr. Christoph Kleinschnitz). "Wir wollen eine Generation von klinischen Wissenschaftlern entwickeln und fördern", so Prof. Kleinschnitz, Direktor der Klinik für Neurologie. "Gerade in der Neuroonkologie ist es für die Patientinnen und Patienten wichtig, dass grundlagenwissenschaftliche Erkenntnisse schnell an das Krankenbett gebracht werden und andererseits auch dringende klinische Fragen durch die Forschung beantwortet werden", so Prof. Glas. "Unser Pilotmodell schlägt die translationale Brücke zwischen klinischer Patientenversorgung und klinisch-wissenschaftlichen Studien", betont Prof. Scheffler.

Pressekontakte: 
 
Christine Harrell
Leiterin Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit 
des Dekanats der Medizinischen Fakultät 
der Universität Duisburg-Essen
Tel.: +49 201 723 1615
christine.harrell@uk-essen.de 
www.uni-due.de/med/ 

 
Burkhard Büscher
Pressesprecher
Tel.: 0201/723-2115
burkhard.buescher@uk-essen.de 
www.uk-essen.de 

Über die Medizinische Fakultät:
Wissenschaft und Forschung auf höchstem internationalem Niveau und eine
herausragende, exzellente Ausbildung zukünftiger Ärztinnen und Ärzte: Diese
Ziele hat sich die Medizinische Fakultät gesteckt und verfolgt sie mit
Nachdruck. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die
Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer
klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin
sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und
Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften. Der 2014 bezogene Neubau des
Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der Medizinischen Fakultät
exzellente Ausbildungsmöglichkeiten.

Über die Essener Universitätsmedizin 
Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen (UK
Essen) und seine Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus,
Herzzentrum Huttrop und Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener
Universitätsmedizin ist mit ca. 1.700 Betten in mehr als 70 Gebäuden das
führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets: Alleine im vergangenen
Jahr (2015) behandelten unsere rund 7.900 Beschäftigten fast 70.000 stationäre
Patientinnen und Patienten. Herausragende Schwerpunkte sind die Onkologie, die
Transplantation sowie die Herz- und Gefäßmedizin: Mit dem Westdeutschen
Tumorzentrum (WTZ), einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem
Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation (WZO), ein international
führendes Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber,
Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe
verpflanzen, und dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum (WHGZ), in dem wir
jährlich mehr als 2.000 Operationen durchführen, hat die Essener
Universitätsmedizin eine weit über die Region reichende Bedeutung für die
Versorgung von Patientinnen und Patienten. 

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