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02.11.2018 – 11:25

Universitätsklinikum Essen AöR

PM: HIV-Impfstoffforscher Hendrik Streeck ins Kuratorium der Deutschen AIDS-Stiftung berufen

Pressemitteilung

HIV-Impfstoffforscher Hendrik Streeck ins Kuratorium der Deutschen AIDS-Stiftung berufen

Bonn/Essen, 2. November 2018. Hendrik Streeck, HIV-Impfstoffforscher und Leiter des Instituts für HIV Forschung der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen am Universitätsklinikum Essen wurde zum 31. Oktober 2018 in das Kuratorium der Deutschen AIDS-Stiftung berufen.

"Bereits seit zwei Jahren engagiert sich Professor Hendrik Streeck für die Deutsche AIDS-Stiftung. Wir sind froh, mit ihm einen exzellenten und bestens vernetzten Wissenschaftler für unser Kuratorium gewonnen zu haben. Wir freuen uns sehr, dass wir die Zusammenarbeit mit ihm durch seine Berufung ins Kuratorium intensivieren können", so Kristel Degener, Geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung.

Aktuell koordiniert Hendrik Streeck u.a. die BRAHMS-Studie, an der sich deutschlandweit zehn medizinische Einrichtungen zur Vorbereitung einer HIV-Impfstoffstudie beteiligen. Untersucht wird, mit welcher Häufigkeit HIV und andere sexuell übertragbaren Infektionen unter Männern, die Sex mit Männern haben in Deutschland vorkommen und übertragen werden. Im Rahmen der HIV-Prävention ist die Deutsche AIDS-Stiftung sehr an den Ergebnissen dieser Studie interessiert.

"Ich freue mich über meine Berufung in das Kuratorium der Deutschen AIDS-Stiftung. So kann ich mich stärker in die wichtige Arbeit der Stiftung einbringen. Dass die Organisation sich neben der Hilfe für HIV-infizierte Menschen in der HIV-Impfstoffforschung engagiert, finde ich sehr wichtig. Nur mit einem Impfstoff können wir HIV/AIDS besiegen", sagt Hendrik Streeck.

Nach Studium und Erlangen des Doktorgrades in Berlin und Bonn, ging Hendrik Streeck 2006 in die USA, um an der Harvard Medical School und später an der Johns Hopkins University zu forschen und zu lehren. Ab 2012 leitete er die Zellularimmunologie des U.S. Military HIV Research Program (MHRP) am Walter Reed Army Institute of Research (WRAIR). 2015 folgte er dem Ruf der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen am Universitätsklinikum Essen. Im selben Jahr gründete er das Institut für HIV Forschung am Universitätsklinikum Essen.

Spendenkonto der Deutschen AIDS-Stiftung: IBAN: DE85 3705 0198 0008 0040 04

Die Deutsche AIDS-Stiftung ist die größte AIDS-Hilfsorganisation in Deutschland, die betroffenen Menschen materielle Unterstützung bietet. Sie hilft seit mehr als 30 Jahren bedürftigen Menschen mit HIV und AIDS in Deutschland durch Einzelhilfen und durch die Unterstützung von Projekten wie beispielsweise Betreutes Wohnen. Darüber hinaus fördert die Stiftung seit dem Jahr 2000 ausgewählte Hilfsprojekte, etwa für Aidswaisen, Jugendliche, Mütter und ihre Kinder, vor allem im südlichen Afrika. Die Urstifter 1987 waren Rainer Ehlers, der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) und das Deutsche Rote Kreuz.

Pressestelle der Deutschen AIDS-Stiftung:

Dr. Volker Mertens (Pressesprecher)

Sebastian Zimer (Pressereferent)

Telefon: 0228 60469-31 und -33

E-Mail: presse@aids-stiftung.de

Münsterstraße 18

53111 Bonn

www.aids-stiftung.de

Pressekontakte: 
 
Christine Harrell
Leiterin Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit 
des Dekanats der Medizinischen Fakultät 
der Universität Duisburg-Essen
Tel.: +49 201 723 1615
christine.harrell@uk-essen.de 
www.uni-due.de/med/ 

 
Burkhard Büscher
Pressesprecher
Tel.: 0201/723-2115
burkhard.buescher@uk-essen.de 
www.uk-essen.de 

Über die Medizinische Fakultät:
Wissenschaft und Forschung auf höchstem internationalem Niveau und eine
herausragende, exzellente Ausbildung zukünftiger Ärztinnen und Ärzte: Diese
Ziele hat sich die Medizinische Fakultät gesteckt und verfolgt sie mit
Nachdruck. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die
Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer
klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin
sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und
Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften. Der 2014 bezogene Neubau des
Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der Medizinischen Fakultät
exzellente Ausbildungsmöglichkeiten.

Über die Essener Universitätsmedizin 
Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen (UK
Essen) und seine Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus,
Herzzentrum Huttrop und Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener
Universitätsmedizin ist mit ca. 1.700 Betten in mehr als 70 Gebäuden das
führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets: Alleine im vergangenen
Jahr (2015) behandelten unsere rund 7.900 Beschäftigten fast 70.000 stationäre
Patientinnen und Patienten. Herausragende Schwerpunkte sind die Onkologie, die
Transplantation sowie die Herz- und Gefäßmedizin: Mit dem Westdeutschen
Tumorzentrum (WTZ), einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem
Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation (WZO), ein international
führendes Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber,
Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe
verpflanzen, und dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum (WHGZ), in dem wir
jährlich mehr als 2.000 Operationen durchführen, hat die Essener
Universitätsmedizin eine weit über die Region reichende Bedeutung für die
Versorgung von Patientinnen und Patienten. 

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