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17.09.2018 – 12:30

Universitätsklinikum Essen AöR

PM: Wissensnacht Ruhr: Ein ganzes Haus voller Angebote aus der Medizin

Pressemitteilung

Wissensnacht Ruhr: Ein ganzes Haus voller Angebote aus der Medizin

(Essen, 17.09.2018) Am 28. September 2018 ist es wieder soweit. Das Ruhrgebiet lädt zur nächtlichen Forschungsreise durch seine Wissenschaftslandschaft ein. Das Lehr- und Lernzentrum der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen wird dann zwischen 16 und 22 Uhr wieder zum Mittelpunkt der modernen Medizin. Wer sich schon immer gefragt hat, wie angehende Mediziner Ernstfälle proben, wie der menschliche Körper funktioniert und woran Mediziner forschen, sollte während der Wissensnacht Ruhr darum ans Universitätsklinikum Essen, Virchowstraße 163a, kommen.

Besucherinnen und Besucher erhalten spannende Einblicke in moderne Simulations-Möglichkeiten, erleben medizinische Forschung zum Anfassen, können sich Vorträge anhören und im Science-Café mit den Expertinnen und Experten der verschiedenen Fachgebiete ins Gespräch kommen. Auch für Kinder gibt es tolle Angebote - angefangen bei Wunden-Schminken bis hin zur Bestimmung der eigenen Blutgruppe inkl. Tapferkeitsurkunde.

Die Themen im Überblick:

Einen Blick hinter die Kulissen geben Orthopädie und Unfallchirurgie. Dazu wird eigens ein Operationssaal eingerichtet und Gäste erfahren, was dort passiert und wie Unfallopfer dorthin gelangen. Auf Wunsch werden auch mitgebrachte Teddybären und Puppen vor Ort verarztet. Und wer weiß schon, wie Stammzellen aussehen? Das erfährt man in einer faszinierenden Bilderausstellung.

Wer Technik liebt, wird begeistert sein vom virtuellen Spaziergang durch den Sprachprozessor eines Cochlea-Implantats. Ebenfalls für Technik-Liebhaber ist der Blick in den digitalen Biofeedback-Spiegel. Mit einem modernen Ultraschallgerät ist es möglich, einem schlagenden Herzen bei der Arbeit zuzusehen.

Bei Vorträgen im Science-Café sind die Gäste ganz nah dran an den Expertinnen und Experten und können mit ihnen ins Gespräch komme. Ab 16.30 Uhr dreht sich hier alles ums Sportler-Knie. Es wird erklärt, warum es so häufig zu Verletzungen kommt und wie man seine Knie gesund erhält. Ab 17.30 Uhr geht es dann um künstlichen Gelenkersatz. Wann ist er sinnvoll und wie sehen Prothesen für Hüfte, Knie und Finger eigentlich aus? Ab 18.30 Uhr erfahren die Besucher alles über den aktuellen Forschungsstand und mögliche Gefahren im Bereich der Viren in einer globalisierten Welt. Wie eine Biobank funktioniert und warum sie so kalt sein muss, erfahren Gäste ab 19.30 Uhr - bei einem kleinen Eis. Um den sogenannten Placebo-Effekt, also wirkstofffreie Medikamente, die trotzdem helfen, dreht es sich dann ab 20.30 Uhr.

Bei zahlreichen Mitmachaktionen können die Besucher an diesem Abend selbst Hand anlegen. Kleine Helden können ihre Blutgruppe bestimmen lassen oder sich Wunden schminken lassen. Die Größeren versuchen mittels einer Simulationsbrille, den Alltag als Sehbehinderter zu meistern. Wer von Profis lernen möchte, wie Wiederbelebung funktioniert, nimmt am Parcours Medizinstudium kompakt teil. Allgemeinmedizinische Untersuchungstechniken werden bei der "Familienmedizin zum Anfassen" vorgestellt. Auch Notfallmedizin für Kinder kann an diesem Abend im Simulationstraining unter Anleitung an einem echten Simulator aus dem Medizinstudium ausprobiert werden.

Und die Studierenden der Medizinischen Fakultät stehen unter der Überschrift "Entscheidend ist die Entscheidung" Rede und Antwort zum Thema Organspende.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Für einige Angebote ist eine Anmeldung unter www.wissensnacht.ruhr notwendig. Es gibt einen kostenlosen Shuttlebus vom Haus der Technik in der Essener City.

Bilder für Ihre Berichterstattung von der WissensnachtRuhr 2016 bei uns im Lehr- und Lernzentrum:

1) ganz nah dran an der Forschung in unserem Science Café https://www.uni-due.de/imperia/md/images/med/wissensnacht_llz_8648.jpg

2) Medizin und Wissenschaft zum Anfassen https://www.uni-due.de/imperia/md/images/med/wissensnacht_llz_8739.jpg

Quelle: Medizinische Fakultät der UDE

Pressekontakte: 
 
Christine Harrell
Leiterin Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit 
des Dekanats der Medizinischen Fakultät 
der Universität Duisburg-Essen
Tel.: +49 201 723 1615
christine.harrell@uk-essen.de 
www.uni-due.de/med/ 

 
Burkhard Büscher
Pressesprecher
Tel.: 0201/723-2115
burkhard.buescher@uk-essen.de 
www.uk-essen.de 

Über die Medizinische Fakultät:
Wissenschaft und Forschung auf höchstem internationalem Niveau und eine
herausragende, exzellente Ausbildung zukünftiger Ärztinnen und Ärzte: Diese
Ziele hat sich die Medizinische Fakultät gesteckt und verfolgt sie mit
Nachdruck. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die
Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer
klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin
sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und
Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften. Der 2014 bezogene Neubau des
Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der Medizinischen Fakultät
exzellente Ausbildungsmöglichkeiten.

Über die Essener Universitätsmedizin 
Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen (UK
Essen) und seine Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus,
Herzzentrum Huttrop und Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener
Universitätsmedizin ist mit ca. 1.700 Betten in mehr als 70 Gebäuden das
führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets: Alleine im vergangenen
Jahr (2015) behandelten unsere rund 7.900 Beschäftigten fast 70.000 stationäre
Patientinnen und Patienten. Herausragende Schwerpunkte sind die Onkologie, die
Transplantation sowie die Herz- und Gefäßmedizin: Mit dem Westdeutschen
Tumorzentrum (WTZ), einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem
Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation (WZO), ein international
führendes Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber,
Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe
verpflanzen, und dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum (WHGZ), in dem wir
jährlich mehr als 2.000 Operationen durchführen, hat die Essener
Universitätsmedizin eine weit über die Region reichende Bedeutung für die
Versorgung von Patientinnen und Patienten.