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28.08.2018 – 16:50

Universitätsklinikum Essen AöR

PM: Radeln für den guten Zweck

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Unter dem Motto "Gemeinsam Sarkome besiegen" startet dieses Jahr die 13. Sarkomtour: am Samstag, 1. September, um 11 Uhr vom Seaside Beach Baldeney, und für Frühaufsteher um 8.30 Uhr. Die Teilnehmer fahren dann rund um den Baldeneysee. Sie nutzen ihre Kondition, um denen zu helfen, die es im Moment selbst nicht können und sammeln Geld für ihre zurückgelegten Kilometer. Dieses kommt der lebensrettenden Sarkomforschung am Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ), das zum Essener Universitätsklinikum gehört, zu Gute. Außerdem informiert ein Patiententag am Freitag, 31. August, ab 10 Uhr über die eher seltene Krebsform.

Pressemitteilung

Radeln für den guten Zweck

Außerdem Patienteninformationstag zu Sarkomen am 31. August

Essen, 28.8.2018 - Unter dem Motto "Gemeinsam Sarkome besiegen" startet dieses Jahr die 13. die Sarkomtour: am Samstag, 1. September, um 11 Uhr vom Seaside Beach Baldeney, und für Frühaufsteher um 8.30 Uhr. Die Teilnehmer fahren dann rund um den Baldeneysee. Sie nutzen ihre Kondition, um denen zu helfen, die es im Moment selbst nicht können und sammeln Geld für ihre zurückgelegten Kilometer. Dieses kommt der lebensrettenden Sarkomforschung am Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ), das zum Essener Universitätsklinikum gehört, zu Gute. Außerdem informiert ein Patiententag am Freitag, 31. August, ab 10 Uhr über die eher seltene Krebsform.

Das Prinzip der Sponsorentour ist einfach: Im Vorfeld suchen sich die Teilnehmer Sponsoren, die ihnen für jeden gefahrenen Kilometer einen frei wählbaren Betrag zahlen. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Unternehmen, um Familienmitglieder oder Freunde handelt. Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Universitätsmedizin Essen: "Als Veranstalter der Tour setzt sich die Stiftung Universitätsmedizin aktiv für Forschungsprojekte zu Sarkomen ein. Die "erradelten" Spendengelder kommen zu 100 Prozent der Sarkomforschung am Westdeutschen Tumorzentrum am Universitätsklinikum Essen zugute." Jeder Spender erhält auf Wunsch eine Spendenbescheinigung.

Informationstag für Patienten und Angehörige

Gemeinsam mit dem WTZ bietet das Lebenshaus, auch Mitveranstalter der Tour, am 31. August 2018, von 10 bis 17 Uhr, im Lehr- und Lernzentrum, Virchowstr. 163a, einen Informationstag für Sarkom- und GIST-Patienten an. Dieser widmet sich einerseits allgemeinen Fragen zur Behandlung von Sarkomen und GIST, andererseits werden in Workshops Informationen zu Weichgewebesarkomen, GIST und Knochensarkomen gegeben und diskutiert. Abschließend stehen krankheitsbegleitende Themen wie Sport und Psychoonkologie, aber auch Wünsche und Bedürfnisse von Patienten im Mittelpunkt. Die Veranstaltung ist kostenlos. Nähere Infos und Anmeldung unter https://www.daslebenshaus.org/component/rsform/form/19-anmeldung-sarkom-forum-essen-31-8-2018.html.

Hintergrund:

Sarkome gehören zu den häufigsten und gefährlichsten Krebserkrankungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, können aber Menschen aller Altersgruppen betreffen. Verglichen mit andern Krebsarten sind Sarkome dennoch selten, weshalb die öffentlichen Mittel zur Forschungsförderung begrenzt sind. Als einer der größten Schwerpunkte für Sarkome in Deutschland betreut das Sarkom-Zentrum am WTZ jährlich mehr als 200 neu erkrankte Patienten. Im stationären Bereich stellen Patienten mit Sarkom-Erkrankungen die zweithäufigste Diagnose in der Inneren Klinik (Tumorforschung).

Die Sarkomtour findet bereits zum 13. Mal statt, um auf die dringend notwendige Erforschung dieser Tumorart aufmerksam zu machen. Mehr zur Tour unter www.sarkomtour.de.

Prof. Dr. Sebastian Bauer, Initiator der Tour und Leiter des Labors für Translationale Sarkomforschung am Westdeutschen Tumorzentrum betont: "Die Erkennung und Behandlung dieser Tumorerkrankungen ist eine enorme medizinische Herausforderung, denn verglichen mit Lungen- oder Brustkrebs sind Sarkome selten. Verständlicherweise werden Forschungsgelder auf die häufigen Tumoren fokussiert, allerdings kämpfen wir bei der Einwerbung von Forschungsgeldern auch mit dem Problem, dass es nur wenige Krankheitsmodelle gibt. Leider wird die Entwicklung von Modellen für fast alle Antragsstellungen vorausgesetzt - hier sind Mittel aus der Sarkomtour im wahrsten Sinne Gold wert."

Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen sowie
zwölf Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus
Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum
Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit etwa 1.700 Betten das führende
Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und auf dem Weg zum Smart Hospital.
2017 behandelten unsere 8.200 Beschäftigten fast 72.000 stationäre und 300.000
ambulante Patientinnen und Patienten. Schwerpunkte sind die Herz- und
Gefäßmedizin, die Onkologie und die Transplantation. Mit dem Westdeutschen
Tumorzentrum, einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen
Zentrum für Organtransplantation, einem  international führenden Zentrum für
Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, Niere,
Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen,
sowie dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum, einem überregionalen Zentrum der
kardiovaskulären Maximalversorgung, hat die Universitätsmedizin Essen eine weit
über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und
Patienten. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die
Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer
klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin,
sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und
Genetik. 

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