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PM: Anmeldung zur 2nd Ruhr School of Modern Epidemiology startet: Wissenschaftliche Studien interdisziplinär analysieren

Pressemitteilung

Anmeldung zur 2nd Ruhr School of Modern Epidemiology startet: Wissenschaftliche Studien interdisziplinär analysieren

(Essen, 04.05.2018) Häufig forschen verschiedene Wissenschaftler weltweit an ähnlichen Themen. Doch wie lassen sich die unterschiedlichen Studien so zusammenführen und vergleichen, dass daraus ein verlässlicher Überblick über den jeweiligen Stand der Forschung entsteht? Mit dieser Frage beschäftigt sich die 2nd Ruhr School of Modern Epidemiology. Medizin-Studierende, Ärzte und Wissenschaftler erfahren an drei Tagen den aktuellen Stand der Wissenschaft zu "Systematischen Übersichtsarbeiten und Meta-Analysen" und lernen, Methoden praktisch anzuwenden. Organisiert wird die Summer School vom 11.07. - 13.07.2018 durch das Zentrum für Klinische Epidemiologie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen.

Die evidenzbasierte Medizin ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Qualitätssicherung der Medizin. Systematische Übersichtsarbeiten liefern einen verlässlichen Überblick über den aktuellen Wissensstand zu einem bestimmten medizinischen Thema. "Hier führt man die Erkenntnisse sämtlicher Studien zu einer wissenschaftlichen Fragestellung, zum Beispiel zu einer Erkrankung, zusammen. Dafür müssen alle verfügbaren Primärstudien zu einer klar formulierten Forschungsfrage systematisch identifiziert, ausgewählt und ihre jeweiligen Ergebnisse kritisch bewertet werden", erläutert Prof. Dr. Andreas Stang, Initiator der Ruhr School of Modern Epidemiology. All dies geschieht in der Regel ohne unmittelbaren Patienten-Kontakt. Das muss es auch gar nicht. Denn die Epidemiologie-Experten betrachten die Daten, die bereits gewonnen worden sind und gehen dabei nach bestimmten Methoden vor, die unter anderem auch komplexe statistische Auswertungen berücksichtigen. Wie diese Methoden angewendet werden, erfahren Ärztinnen und Ärzte, interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Medizin-Studierende im Rahmen der 2nd Ruhr School of Modern Epidemiology.

"Wir freuen uns, dass wir mit Professor Charles Pool einen ausgewiesenen und international anerkannten Experten als Dozenten gewinnen konnten", erklärt Professor Andreas Stang, Leiter des Zentrums für Klinische Epidemiologie und Initiator der Ruhr School. Pool arbeitet seit mehr als 20 Jahren am Institut für Epidemiologie der Universität von North Carolina, USA. Er besitzt eine große Expertise in den Methoden der epidemiologischen Forschung, insbesondere zum Thema systematische Übersichtsarbeiten und Meta-Analysen. Für seine Lehrtätigkeit wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet. Nach Essen kommt er im Rahmen des Internationalen Gastdozierendenprogramms der Universität Duisburg-Essen.

Weitere Informationen auf der Homepage des ZKE unter: www.uk-essen.de/ar/zke/ruhr-school/

Eine Anmeldung ist ab sofort bis zum 31. Mai 2018 möglich.

Pressekontakte: 
 
Christine Harrell
Leiterin Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit 
des Dekanats der Medizinischen Fakultät 
der Universität Duisburg-Essen
Tel.: +49 201 723 1615
christine.harrell@uk-essen.de 
www.uni-due.de/med/ 

 
Burkhard Büscher
Pressesprecher
Tel.: 0201/723-2115
burkhard.buescher@uk-essen.de 
www.uk-essen.de 

Über die Medizinische Fakultät:
Wissenschaft und Forschung auf höchstem internationalem Niveau und eine
herausragende, exzellente Ausbildung zukünftiger Ärztinnen und Ärzte: Diese
Ziele hat sich die Medizinische Fakultät gesteckt und verfolgt sie mit
Nachdruck. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die
Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer
klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin
sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und
Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften. Der 2014 bezogene Neubau des
Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der Medizinischen Fakultät
exzellente Ausbildungsmöglichkeiten.

Über die Essener Universitätsmedizin 
Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen (UK
Essen) und seine Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus,
Herzzentrum Huttrop und Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener
Universitätsmedizin ist mit ca. 1.700 Betten in mehr als 70 Gebäuden das
führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets: Alleine im vergangenen
Jahr (2015) behandelten unsere rund 7.900 Beschäftigten fast 70.000 stationäre
Patientinnen und Patienten. Herausragende Schwerpunkte sind die Onkologie, die
Transplantation sowie die Herz- und Gefäßmedizin: Mit dem Westdeutschen
Tumorzentrum (WTZ), einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem
Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation (WZO), ein international
führendes Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber,
Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe
verpflanzen, und dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum (WHGZ), in dem wir
jährlich mehr als 2.000 Operationen durchführen, hat die Essener
Universitätsmedizin eine weit über die Region reichende Bedeutung für die
Versorgung von Patientinnen und Patienten. 



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