Universitätsklinikum Essen AöR

PM: Neue Therapie bei Prostakrebs

Essen, 27.4.2018 - Das Prostatakarzinom gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Männern. Über 60.000 erkranken jährlich neu in Deutschland an dieser in fortgeschrittenen Stadien gefährlichen und oft tödlichen Krebserkrankung. Nun wurde mit Apatulamid, einem neuartigen Androgenrezeptor-Hemmer, ein neues Medikament entwickelt, dass die Therapie erheblich verbessern und den Betroffenen ein längeres Überleben ohne Metastasen sichern soll. Vorab der europäischen Zulassung in 2019 können betroffene Patienten das Medikament unter bestimmten Voraussetzungen bereits jetzt an der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Essen erhalten.

Pressemitteilung

Neue Therapie bei Prostatakrebs

Essen, 2.5.2018 - Das Prostatakarzinom gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Männern. Über 60.000 erkranken jährlich neu in Deutschland an dieser in fortgeschrittenen Stadien gefährlichen und oft tödlichen Krebserkrankung. Nun wurde mit Apatulamid, einem neuartigen Androgenrezeptor-Hemmer, ein neues Medikament entwickelt, dass die Therapie erheblich verbessern und den Betroffenen ein längeres Überleben ohne Metastasen sichern soll. Die Ergebnisse der SPARTAN Studie haben in den USA bereits zur Zulassung von Apalutamid geführt. Vorab der europäischen Zulassung in 2019 können betroffene Patienten das Medikament unter bestimmten Voraussetzungen bereits jetzt an der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Essen erhalten.

Eine neue medikamentöse Behandlung gegen Prostatakrebs bietet ab sofort das Prostatakrebszentrum der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Essen an. "Eine große internationale Studie liegt nun vor, die zeigt, dass Apatulamid die Bildung von Metastasen über 2 Jahre hinauszögern kann. Das neue Medikament verspricht eine deutliche Verbesserung im Hinblick auf das Auftreten von schmerzhaften Symptomen", erklärt Prof. Dr. Boris Hadaschik, Direktor der Klinik für Urologie, der an der Studie mitbeteiligt war. Er weist daraufhin, dass seine Klinik das Medikament im Rahmen eines Härtefallprogrammes einsetzen darf und so passenden Patienten die neue Therapie schon jetzt verordnen kann.

Nähere Informationen:

Prof. Dr. Boris Hadaschik

Direktor der

Klinik für Urologie

Tel.: 0201/723-3210

andrea.saubke@uk-essen.de

Pressekontakt:

Burkhard Büscher

Pressesprecher

Marketing und Kommunikation

Tel.: 0201/723-2115

Die Universitätsmedizin Essen umfasst das Universitätsklinikum Essen sowie zwölf
Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus, die
Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum. Die Essener
Universitätsmedizin ist mit über 1700 Betten das führende
Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und hat sich auf den Weg gemacht,
ein Smart Hospital zu werden. 2017 behandelten die 8200 Beschäftigten 72000
stationäre und 240000 ambulante Patientinnen und Patienten. Schwerpunkte sind
die Herz- und Gefäßmedizin, die Onkologie und die Transplantation. Mit dem
Westdeutschen Tumorzentrum und dem Westdeutschen Zentrum für
Organtransplantation hat die Universitätsmedizin Essen eine weit über die Region
hinaus reichende Bedeutung für die Versorgung. 



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