Universitätsklinikum Essen AöR

PM, Die unterschätzte Gefahr: Patientenseminar zur Herzschwäche

Die unterschätzte Gefahr

Patientenseminar zur Herzschwäche: Ursachen, Erkennung und Behandlung

30.10.2017 - Leiden Sie unter Atemnot? Hat Ihre Leistungsfähigkeit in letzter Zeit abgenommen? Oder sind Ihre Beine häufiger geschwollen? Wenn Sie eine dieser Frage mit ja beantworten können, sollten Sie sicherheitshalber Ihr Herz einmal checken lassen. Denn diese Symptome können auf eine Herzschwäche hinweisen. Dazu informiert die Klinik für Kardiologie und Angiologie des Universitätsklinikums Essen - am Samstag, 4. November 2017, von 10 bis 13 Uhr, im 2. OG des Verwaltungsgebäudes an der Hufelandstraße. Neben Vorträgen bietet die Klinik zusammen mit der Deutschen Herzstiftung im Rahmen der Herzwochen 2017 ein Programm mit verschiedenen Messaktionen an. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht notwendig.

Herzschwäche ist deutschlandweit eine der häufigsten Erkrankungen, doch oftmals wird sie nicht erkannt, ihre Symptome als altersbedingt hingenommen und die Auswirkungen unterschätzt. "Je früher eine Herzschwäche erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Chancen sie wirksam zu bekämpfen. In den letzten Jahren konnten wir große Fortschritte in der Therapie erzielen", erläutert der Direktor der Klinik, Prof. Dr. Tienush Rassaf, der auch die wissenschaftliche Leitung des Symposiums innehat.

"Während des Patientenseminars können Besucher auch testen lassen, wie hoch ihr persönliches Herzinfarktrisiko ist. Neben Expertengesprächen bieten wir ihnen Blutdruck- und Blutzuckermessungen an", erklärt Dr. Heike Kahlert. Außerdem zeigen Mediziner auf, welche vielfältigen Chancen Patienten haben, sich vor der Entstehung einer Herzerkrankung zu schützen oder zumindest ihre Entwicklung positiv zu beeinflussen. "Je besser beispielsweise der Blutdruck eingestellt ist, desto geringer ist das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall", ergänzt die Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie.

Die Vorträge an diesem Vormittag reichen von "Was ist Herzschwäche?" "Wie macht sie sich bemerkbar?" "Woher kommt sie?" über "Der plötzliche Herztod -Wiederbelebung" bis zu "Das Leben mit Herzschwäche". Nähere Informationen:

https://www.uk-essen.de/kardiologie/veranstaltung/herzschwaeche-die-unterschaetzte-gefahr/ oder nicole.frohnert@uk-essen.de, Durchwahl -4801

Pressekontakt:

Kristina Gronwald

Stellv. Pressesprecherin

Stabsstelle Marketing und Kommunikation

Tel.: 0201/723-3683

kristina.gronwald@uk-essen.de

www.uk-essen.de

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Tienush Rassaf

Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie

Tel.: 0201/723-4800

tienush.rassaff@uk-essen.de

Dr. Heike A. Kahlert

Fachärztin für innere Medizin und Kardiologie

Tel.: 0201/723-85877

heike.kahlert@uk-essen.de

Über die Essener Universitätsmedizin 

Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen (UK
Essen) und seine Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus,
Herzzentrum Huttrop und Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener
Universitätsmedizin ist mit ca. 1.700 Betten in mehr als 70 Gebäuden das
führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets: Alleine im vergangenen
Jahr (2015) behandelten unsere rund 7.900 Beschäftigten fast 70.000 stationäre
Patientinnen und Patienten. Herausragende Schwerpunkte sind die Onkologie, die
Transplantation sowie die Herz- und Gefäßmedizin: Mit dem Westdeutschen
Tumorzentrum (WTZ), einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem
Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation (WZO), ein international
führendes Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber,
Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe
verpflanzen, und dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum (WHGZ), einem
überregionalen Zentrum der kardiovaskulären Maximalversorgung, hat die Essener
Universitätsmedizin eine weit über die Region reichende Bedeutung für die
Versorgung von Patientinnen und Patienten. Wesentliche Grundlage für die
klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der
Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie,
Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin, sowie den übergreifenden
Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und Genetik. Der 2014
bezogene Neubau des Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der
Medizinischen Fakultät exzellente Ausbildungsmöglichkeiten. 

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