Universitätsklinikum Essen AöR

PM: Anmeldung für das PhD-Programm "Epidemiology and Clinical Research" zum Sommersemester 2018 startet

Pressemitteilung

Anmeldung für das PhD-Programm "Epidemiology and Clinical Research" zum Sommersemester 2018 startet

(Essen, 18.10.2017) Das PhD-Programm "Epidemiology and Clinical Research" geht in die nächste Runde. Nach dem erfolgreichen Start im Sommersemester 2017 mit insgesamt sechs Studentinnen und Studenten, werden für das Sommersemester 2018 maximal zehn Studienplätze für den dreijährigen Promotionsstudiengang vergeben. Das Promotionsprogramm richtet sich nicht nur an Ärztinnen und Ärzte, sondern auch an Absolventen aus anderen Bereichen wie den Natur- und Lebenswissenschaften. Im Mittelpunkt des Fachs stehen die Erforschung der Ursachen und die Verbreitung von Krankheiten. Der Bereich Clinical Research umfasst die Bereiche Prävention, Diagnostik und Prognostik und beschreibt die Anwendbarkeit epidemiologischer Erkenntnisse für konkrete medizinische Fragestellungen im Klinikalltag.

"Die Promovenden sollen nach Abschluss des Programms epidemiologische und klinische Studien selbstständig planen, durchführen, auswerten und publizieren können. Gute Epidemiologische Praxis (GEP) und Gute Klinische Praxis (GCP) bilden die Grundlagen hierfür", so Professor Andreas Stang. Beteiligt am PhD-Programm sind neben dem Zentrum für Klinische Epidemiologie (ZKE) am Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IMIBE) des Universitätsklinikum Essen, das Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung der Ruhr-Universität Bochum sowie die Abteilung Mathematische Statistik und biometrische Anwendungen der Technischen Universität Dortmund. Durch die Kooperation der Universitäten im Rahmen der Universitätsallianz Ruhr kann den Promovendinnen und Promovenden ein breitgefächertes 300 Lehreinheiten umfassendes Begleitprogramm angeboten werden.

Ein Novum im PhD-Programm ist die enge wissenschaftliche Betreuung der Promovendinnen und Promovenden durch zwei Betreuer. Perspektivisch sind internationale Kooperationen - insbesondere mit der School of Public Health der Boston University- geplant. Darüber hinaus haben die Promovendinnen und Promovenden bei den jährlich stattfindenden Summer Schools die Möglichkeit, sich mit internationalen Wissenschaftlern auszutauschen und Netzwerke zu knüpfen.

Nach erfolgreichem Abschluss des PhD-Programms "Epidemiology and Clinical Research" mit der Verteidigung der Dissertation wird der Titel des Dr. oder PhD in Epidemiology and Clinical Research verliehen. Bewerben können sich Interessenten vom 1. November bis zum 31. Dezember 2017. Weitere Informationen zum Programm, zu den Zulassungsvoraussetzungen und zur Bewerbung: www.uk-essen.de/zke/phd-programm/.

Geleitet wird das Programm von Professor Dr. med. Andreas Stang, MPH, Leiter des ZKE. Prof. Stang wurde 2014 auf die UDE-Professur für Herz-Kreislauf-Epidemiologie an der Medizinischen Fakultät berufen, die mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eingerichtet wurde. Zu seinen Forschungsthemen zählt u.a. der Zusammenhang von Schlaf und Gesundheit, also wie sich zum Beispiel Schlafdauer, Mittagsruhe oder Atemstörungen im Schlaf auf das Wohlbefinden der Menschen auswirken. Als mögliche Folge-Erkrankungen kommen Herz- und Hirninfarkte, Bluthochdruck und Diabetes in Frage. Ob diese Zusammenhänge in Familien gehäuft auftreten, ist ein weiterer Forschungsschwerpunkt.

Pressekontakte: 

Christine Harrell 
Leiterin Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit 
des Dekanats der Medizinischen Fakultät 
der Universität Duisburg-Essen 
Tel.: +49 201 723 1615 
christine.harrell@uk-essen.de 
www.uni-due.de/med/ 

und 

Burkhard Büscher 
Pressesprecher 
Universitätsklinikum Essen AöR. 
Tel.: 0201/723-2115 
burkhard.buescher@uk-essen.de 
www.uk-essen.de 

Über die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen

Wissenschaft und Forschung auf höchstem internationalem Niveau und eine
herausragende, exzellente Ausbildung zukünftiger Ärztinnen und Ärzte: Diese
Ziele hat sich die Medizinische Fakultät gesteckt und verfolgt sie mit
Nachdruck. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die
Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer
klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin,
sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und
Genetik. Der 2014 bezogene Neubau des Lehr- und Lernzentrums bietet den
Studierenden der Medizinischen Fakultät exzellente Ausbildungsmöglichkeiten.

Über die Essener Universitätsmedizin 

Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen (UK
Essen) und seine Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus,
Herzzentrum Huttrop und Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener
Universitätsmedizin ist mit ca. 1.700 Betten in mehr als 70 Gebäuden das
führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets: Alleine im vergangenen
Jahr (2015) behandelten unsere rund 7.900 Beschäftigten fast 70.000 stationäre
Patientinnen und Patienten. Herausragende Schwerpunkte sind die Onkologie, die
Transplantation sowie die Herz- und Gefäßmedizin: Mit dem Westdeutschen
Tumorzentrum (WTZ), einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem
Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation (WZO), ein international
führendes Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber,
Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe
verpflanzen, und dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum (WHGZ), in dem wir
jährlich mehr als 2.000 Operationen durchführen, hat die Essener
Universitätsmedizin eine weit über die Region reichende Bedeutung für die
Versorgung von Patientinnen und Patienten. 



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