Universitätsklinikum Essen AöR

PM Bundeskanzlerin zeichnet Assistenzarzt aus

PM Bundeskanzlerin zeichnet Assistenzarzt aus
Preisverleihung: v. l. Titus Brinker, Gruppenleiterin der InitiativeAilís Haney aus Heidelberg und Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Bundeskanzlerin zeichnet Assistenzarzt aus

Zusätzlicher Geldpreis geht an Aufklärung gegen Tabak

Essen, 08.06.2017 - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat jetzt im Bundeskanzleramt 25 herausragende soziale Initiativen im Rahmen des 13. startsocial-Wettbewerbs geehrt. Was vorher nicht bekannt war: Sieben dieser Initiativen wurden darüber hinaus für ihr Engagement mit einem Geldpreis von 5.000 Euro ausgezeichnet. Darunter auch das Projekt "Aufklärung gegen Tabak e.V." - gegründet von Titus Brinker, Assistenzarzt der Uni-Klinik für Dermatologie.

"Die Auszeichnung durch die Kanzlerin ist eine schöne Anerkennung für alle ehrenamtlichen Mitarbeiter unseres mittlerweile multinationalen Netzwerks und hilft, die Akzeptanz des Nichtrauchens weiter zu stärken. Ich bin der Uniklinik Essen dankbar für die Förderung meiner Forschung", so Titus Brinker. Der 26-Jährige gründete 2012, im dritten Semester seines Medizinstudiums in Gießen, das Projekt Aufklärung gegen Tabak: Heute klären über 1.500 Medizinstudierende von 28 deutschen, vier österreichischen und zwei schweizer Universitäten pro Jahr ehrenamtlich 23.800 Schüler der siebten Klassen wirksam über das Rauchen auf, bilden hunderte angehende Ärzte für die fundierte Entwöhnung am Patienten aus und betreiben die größten Tabakpräventionsstudien weltweit. 59 Medizinfakultäten in 11 weiteren Ländern konnten von Brinker als Education Against Tobacco in die Aktivität eingebunden werden. Das Netzwerk hat zwei wissenschaftlich fundierte Apps mit über 400.000 Nutzern für die Schulprävention entwickelt, die auch von Unternehmen wie BMW zur Entwöhnung von Mitarbeitern eingesetzt werden. Approbierte Mitglieder treten in dem ebenfalls von Brinker gegründeten Ärzteverband Tabakprävention mit der Politik in den Dialog.

Brinker entwickelte bereits 2014 seine erste Entwöhnungs-App Smokerface und entwickelte in diesem Zusammenhang sein Interesse für Dermatologie. Die App altert 3D-Selfies und zeigt dem Nutzer, wie er oder sie in 15 Jahren mit oder ohne Rauchen aussehen würde. "Eine kreative Entwicklung, die auf beeindruckende Weise die Interdisziplinarität und das Potential dermatologischer Forschung aufzeigt.", lobt Personaloberarzt PD Dr. Klode die Entwicklung des jungen Kollegen.

Pressekontakt:

Kristina Gronwald

Stabsstelle Marketing und Kommunikation

Tel.: 0201/723-3683

UK Essen

kristina.gronwald@uk-essen.de

www.uk-essen.de

Nähere Informationen:

Titus Brinker

Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Tel: 0151 / 75084347

titus.brinker@uk-essen.de

Über die Essener Universitätsmedizin 

Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen (UK 
Essen) und seine Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus, 
Herzzentrum Huttrop und Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener
Universitätsmedizin ist mit ca. 1.700 Betten in mehr als 70 Gebäuden das 
führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets: Alleine im vergangenen 
Jahr (2015) behandelten unsere rund 7.900 Beschäftigten fast 70.000 stationäre 
Patientinnen und Patienten. Herausragende Schwerpunkte sind die Onkologie, die 
Transplantation sowie die Herz- und Gefäßmedizin: Mit dem Westdeutschen 
Tumorzentrum (WTZ), einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem 
Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation (WZO), ein international 
führendes Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, 
Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe 
verpflanzen, und dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum (WHGZ), einem 
überregionalen Zentrum der kardiovaskulären Maximalversorgung, hat die Essener 
Universitätsmedizin eine weit über die Region reichende Bedeutung für die 
Versorgung von Patientinnen und Patienten. Wesentliche Grundlage für die 
klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der
Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, 
Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin, sowie den übergreifenden 
Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und Genetik. Der 2014 
bezogene Neubau des Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der 
Medizinischen Fakultät exzellente Ausbildungsmöglichkeiten. 

Original-Content von: Universitätsklinikum Essen AöR, übermittelt durch news aktuell

Das könnte Sie auch interessieren: