Universitätsklinikum Essen AöR

PM: Neuer Professor für Onkologie des Magen-Darm-Traktes - Tumorbiomarkern auf der Spur

Pressemitteilung

UDE/UK Essen: Neuer Professor für Onkologie des Magen-Darm-Traktes - Tumorbiomarkern auf der Spur

(Essen, 7.6.2017) 8,8 Millionen Menschen starben 2015 weltweit an Krebs, ein Viertel davon litt an Tumoren in Leber, Dickdarm oder Magen. Dr. Stefan Kasper (39) erforscht u.a., wie man diese besser behandeln kann. Er ist neuer Professor für Medizinische Onkologie mit dem Schwerpunkt Gastrointestinale Onkologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Universitätsklinikum Essen (UK Essen).

Schwerpunktmäßig wird er sich mit der Identifizierung und Überprüfung von Biomarkern befassen, die frühzeitig den Therapieerfolg bei Patienten mit fortgeschrittenem Krebs im Gastrointestinaltrakt anzeigen können, die mit einer Chemotherapie, einer zielgerichteten Therapie oder einer Immuntherapie behandelt werden. Hierzu zählen Tumoren des Dickdarmes, des Magens, der Speiseröhre, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse.

Kasper studierte Medizin an der Universität Mainz (1998 bis 2004). Anschließend war er dort in der 3. Medizinischen Klinik bis 2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Im gleichen Jahr promovierte er und wechselte ans Westdeutsche Tumorzentrum am UK Essen. Seit 2012 ist er hier Oberarzt an der Inneren Klinik (Tumorforschung). Seine Forschung wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Forschungs- und Innovationspreis der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie.

"Als Onkologisches Spitzenzentrum und Partnerstandort im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) bietet das Westdeutsche Tumorzentrum ideale Voraussetzungen für meine klinische Forschung, so dass die Betroffenen so rasch wie möglich davon profitieren können", erklärt Professor Kasper.

Hinweis für die Redaktion:

Ein Foto von Prof. Dr. Stefan Kasper (Fotonachweis: UDE/Frank Preuß) stellen wir Ihnen unter folgendem Link zur Verfügung: https://www.uni-due.de/imperia/md/images/bilder/pm_downloads/2017/kasper_stefan_prof_2017b.jpg

Weitere Informationen:

Prof. Dr. med. Stefan Kasper, Tel. 0201/723-3449, stefan.kasper@uk-essen.de

Pressekontakte: 

Christine Harrell
Leiterin Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit 
des Dekanats der Medizinischen Fakultät 
der Universität Duisburg-Essen
Tel.: +49 201 723 1615
christine.harrell@uk-essen.de 
www.uni-due.de/med/ 

und 

Burkhard Büscher
Pressesprecher
Universitätsklinikum Essen AöR.
Tel.: 0201/723-2115
burkhard.buescher@uk-essen.de 
www.uk-essen.de 

Über die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen
Wissenschaft und Forschung auf höchstem internationalem Niveau und eine 
herausragende, exzellente Ausbildung zukünftiger Ärztinnen und Ärzte: Diese 
Ziele hat sich die Medizinische Fakultät gesteckt und verfolgt sie mit 
Nachdruck. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die 
Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer
klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin, 
sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und 
Genetik. Der 2014 bezogene Neubau des Lehr- und Lernzentrums bietet den 
Studierenden der Medizinischen Fakultät exzellente Ausbildungsmöglichkeiten. 

Über die Essener Universitätsmedizin 

Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen (UK 
Essen) und seine Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus, 
Herzzentrum Huttrop und Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener
Universitätsmedizin ist mit ca. 1.700 Betten in mehr als 70 Gebäuden das 
führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets: Alleine im vergangenen 
Jahr (2015) behandelten unsere rund 7.900 Beschäftigten fast 70.000 stationäre 
Patientinnen und Patienten. Herausragende Schwerpunkte sind die Onkologie, die 
Transplantation sowie die Herz- und Gefäßmedizin: Mit dem Westdeutschen 
Tumorzentrum (WTZ), einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem 
Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation (WZO), ein international 
führendes Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, 
Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe 
verpflanzen, und dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum (WHGZ), in dem wir 
jährlich mehr als 2.000 Operationen durchführen, hat die Essener 
Universitätsmedizin eine weit über die Region reichende Bedeutung für die 
Versorgung von Patientinnen und Patienten. 

Original-Content von: Universitätsklinikum Essen AöR, übermittelt durch news aktuell

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