Universitätsklinikum Essen AöR

Pressemitteilung "Nierentag 2017"

"Nierentag 2017":

Kostenlose Tests und Beratung in der Volkshochschule Essen/ Bestimmung des persönlichen Risikos für eine Nierenerkrankung

Essen, 12.5.2017 - Rund 80.000 Deutsche müssen regelmäßig zur Dialyse - und jeder zehnte von ihnen wartet auf eine Niere. Doch soweit müsste es nicht kommen: Denn häufig gehen Patienten zu spät zum Arzt. Der Grund - die Beschwerden setzen nämlich erst dann ein, wenn über die Hälfte der Nierenfunktion ausgefallen ist. Entsprechend wichtig ist es, das eigene Risiko zu kennen. Beim "Nierentag 2017" am 16. Mai können Interessierte in der Volkshochschule Essen (VHS) von 12 bis 18 Uhr wichtige Vorsorgeuntersuchungen durchführen zu lassen - selbstverständlich kostenlos. Darüber hinaus bieten Ärzte der Klinik für Nephrologie des Universitätsklinikums Essen (UK Essen) sowie der Klinik für Nephrologie des Elisabeth-Krankenhauses Beratung an und empfehlen, welche weiterführenden Sportarten in Frage kommen.

"Leider gehen Nierenerkrankte zumeist zu spät zum Arzt. Das Tückische an Nierenerkrankungen ist zudem der langwierige Krankheitsverlauf von der Schädigung bis zum Versagen der Nierenfunktion. Deshalb sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen zur Vorbeugung und Früherkennung sehr wichtig, da man so einer dauerhaften Schädigung entgegen wirken kann", so Prof. Dr. Andreas Kribben, Direktor der Klinik für Nephrologie am UK Essen.

Um für dieses Thema zu sensibilisieren, führen die drei Partner, das UK Essen, das Elisabeth-Krankenhaus Essen sowie die Volkshochschule Essen seit mehreren Jahren den "Nierentag" durch. "Und wie schon in den Vorjahren bieten wir auch dieses Mal wieder viele kostenlose Untersuchungen in den Räumlichkeiten der VHS am Burgplatz 1 an - darunter eine Körperfettanalyse, Blutdruckmessung, einen Fitnesstest sowie Blutuntersuchungen zur Bestimmung der Nierenfunktion. Auch ein Urintest ist vor Ort möglich. Insgesamt können wir so für jeden Interessierten ein individuelles Risikoprofil erstellen und ihn z. B. beraten, welche weiterführenden Untersuchungen sinnvoll wären", stellt Priv.-Doz. Dr. Anton Daul von der Klinik für Nephrologie des Elisabeth-Krankenhauses das Programm des Tages vor. Auch Informationen zur Dialyse und Nierentransplantation würden vor Ort geboten.

Weitere Informationen zum "Nierentag 2017" erhalten Sie unter

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Pressekontakt:

Stabsstelle Marketing und Kommunikation

Tel.: 0201/723-3683

kristina.gronwald@uk-essen.de

www.uk-essen.de

Nähere Informationen:

Prof. Dr. Andreas Kribben

Direktor der Klinik für Nephrologie

Universitätsklinikum Essen

Tel.: 0201/723-6551

andreas.kribben@uk-essen.de

www.uk-essen.de/nephrologie

und

Priv.-Doz. Dr. Anton Daul

Klinik für Nephrologie

Elisabeth-Krankenhaus Essen

Tel.: 0201/897-3112

a.daul@contillia.de

www.contillia.de

Über die Essener Universitätsmedizin 

Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und seine 
Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus, Herzzentrum Huttrop und Westdeutsches 
Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit ca. 1.700 Betten in mehr als 
70 Gebäuden das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets: Alleine im vergangenen Jahr 
(2015) behandelten unsere rund 7.900 Beschäftigten fast 70.000 stationäre Patientinnen und 
Patienten. Herausragende Schwerpunkte sind die Onkologie, die Transplantation sowie die Herz- und 
Gefäßmedizin: Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ), einem der größten Tumorzentren Deutschlands,
dem Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation (WZO), ein international führendes Zentrum für 
Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge 
alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, und dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum (WHGZ), einem 
überregionalen Zentrum der kardiovaskulären Maximalversorgung, hat die Essener Universitätsmedizin 
eine weit über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und Patienten. 
Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen 
Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, 
Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin, sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, 
Infektiologie und Genetik. Der 2014 bezogene Neubau des Lehr- und Lernzentrums bietet den 
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