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09.05.2019 – 10:00

Peter Pane

Peter Pane-Restaurantkette erweitert Nachhaltigkeits-Kampagne
Förderer der europäischen Masthuhn-Initiative

Lübeck (ots)

Peter Pane unterstützt als erste deutsche Burgergrill-Kette die Europäische Masthuhn-Initiative. Dabei verpflichtet sich das Gastronomieunternehmen freiwillig, für alle angebotenen Speisen nur noch Hähnchenfleisch zu verwenden, das unter Einhaltung von strengen Tierschutz-Kriterien produziert wurde. Diese Aktion unterstreicht, dass Umwelt- und Tierschutz wichtige Themen für Peter Pane sind. Nachhaltigkeit ist ein bedeutendes Thema in der Bevölkerung und damit auch für die Gastronomie. Peter Pane möchte hier Maßstäbe setzen - das fängt mit dem Verzicht auf Plastik in einigen Bereichen wie bei den Strohhalmen an und endet noch nicht mit der Regionalität der Zutaten. Das Rindfleisch stammt bereits ausschließlich aus Deutschland. Bernsteinkäse kommt aus Schleswig-Holstein. Beides bedeutet kurze Lieferwege und eine sehr gute Ökobilanz.

Lieferanten müssen Tierschutz-Kriterien einhalten

Gemeinsam mit der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, deren Fokus auf Massentierhaltung sowie dem Schutz und den Rechten der Tiere liegt, engagiert sich Peter Pane nun verstärkt für bessere Haltungsbedingungen für Masthühner. In gemeinsamen Gesprächen hat die Geschäftsführung des Burger-Restaurants beschlossen, dass die Haltungsbedingungen für Masthühner auf einen neuen Standard angehoben werden müssen. Mit einem klaren Bekenntnis zur Umsetzung der Europäischen Masthuhn-Initiative kämpft Peter Pane nun für zentrale Änderungen, um dem Leid in der Hühnermast ein Ende zu setzen. Das Unternehmen hat sich deshalb freiwillig verpflichtet, für seine Speisen spätestens ab 2026 nur noch Hähnchenfleisch zu verwenden, das den Kriterien der Initiative entspricht. Peter Pane fordert auch von Lieferanten, die Auflagen zu 100 Prozent in der gesamten Lieferkette einzuhalten und bei allen verwendeten Hühnerfleischprodukten von Frischware bis zu verarbeiteten Produkten streng darauf zu achten. Die Europäische Masthuhn-Initiative entstammt einem Zusammenschluss von 28 verschiedenen europäischen Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen mit dem wesentlichen Ziel, die Haltung von Masthühnern zu verbessern. Sechs zentrale Maßnahmen müssen teilnehmende Unternehmen verpflichtend umsetzen. Das beinhaltet beispielsweise, ungeachtet des Produktionslandes, die strengeren europäischen Tierschutzrechte anzuwenden. Zudem dürfen die Hühner nicht zu eng stehen (Besatzdichte), sie erhalten eine angemessene Luftqualität, Tageslicht, Sitzstangen und Pickmöglichkeiten. Auch dürfen nur bestimmte Rassen, die erhöhten Tierschutz-Kriterien genügen, genutzt werden. Darüber hinaus müssen Betriebe die Einhaltung von Tierschutzkriterien bei der Betäubung der Hühner berücksichtigen. Die Einhaltung der sechs Maßnahmen wird durch Audits unabhängiger Dritter und eine jährliche öffentliche Berichterstattung überprüft.

Zur Europäischen Masthuhn-Initiative

28 europäische Tierschutzorganisationen wie die Albert Schweizer Stiftung für unsere Mitwelt oder Vier Pfoten arbeiten zusammen, um durch die Europäische Masthuhn-Initiative einen überfälligen Wandel in der Produktion von Hühnerfleisch einzuläuten. Mit ihrem Anliegen richtet sich die Organisationen an Unternehmen aus der Lebensmittelwirtschaft. Weitere Informationen und die genaue Auflistung der sechs zentralen Maßnahmen finden sich unter https://welfarecommitments.com/letters/europe/de/ und https://masthuhn-initiative.de/

"Wir wollen eines der nachhaltigsten Restaurants Deutschlands werden", sagt Patrick Junge. Er ist Geschäftsführer und Inhaber der Unternehmensgruppe Paniceus, zu der Peter Pane gehört. "Besonders der Tierschutz ist uns wichtig. Dabei wollen wir Vorreiter und ein Vorbild für andere Unternehmen unserer Branche sein. Ich persönlich freue mich besonders auf unsere geplante firmeneigene Rinderherde in Mecklenburg-Vorpommern, bei der wir das Tierwohl selbst direkt in der Hand haben."

Rückfragen richten Sie bitte an:

Jörg Forthmann

Faktenkontor GmbH
Ludwig-Erhard-Straße 37
D-20459 Hamburg

Tel: +49 (0) 40 253185-111
Fax: +49 (0) 40 253185-311
Mobil: +49 (0) 178 66 11 757

E-Mail: joerg.forthmann@faktenkontor.de

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