Stiftung Institut für Werkstofftechnik IWT

IWT Bremen wird Leibniz Forschungsinstitut

IWT Bremen wird Leibniz Forschungsinstitut
Die Direktoren des IWT Bremen. (vlnr.) Professor Lutz Mädler, Hans-Werner Zoch, Ekkard Brinksmeier.

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Jetzt ist es offiziell. Das Bremer Institut für Werkstofftechnik (IWT) wird zum 1. Januar 2018 Mitglied der Leibniz-Forschungsgemeinschaft. Das hat heute die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) beschlossen. Die Aufnahme in die Bund-Länder-Finanzierung verbessert die Möglichkeiten für die Forschung an Zukunftsthemen. Kernaufgabe ist das Entwickeln neuer Technologien für die Metallverarbeitung. Große Chancen und Herausforderungen sieht das Institut bei der Ressourcen- und Energieeffizienz und dem Leichtbau. Das gilt für die Entwicklung von Werkstoffen, Verfahrenstechnologien und Fertigungstechniken. Durch die eng verzahnte Zusammenarbeit der drei Abteilungen unter einem Dach sowie der Universität Bremen können in Sonderforschungsbereichen leicht unkonventionelle, neuartige Wege beschritten werden.

Pressemeldung - Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT) 07.04.2017 / CW Exzellente Forschung: Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT Bremen) wird Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft Große Freude in Bremen: Zum 01. Januar 2018 wird die Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT) neues Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Dies gab die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) heute Mittag bekannt. Dem heutigen Beschluss ging eine Evaluierung durch die Leibniz-Gemeinschaft und den Wissenschaftsrat voraus. In ihrer heutigen Sitzung hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) beschlossen, die Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT) Bremen in die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) aufzunehmen. Das IWT wird zukünftig die Sektion D (Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften) der Wissenschaftsgemeinschaft verstärken. "Wir freuen uns sehr über die Aufnahme unseres Instituts in die Leibniz-Gemeinschaft und die damit verbundene Anerkennung unserer Forschungsarbeit", sagt Professor Zoch, geschäftsführender Direktor und Leiter der Hauptabteilung Werkstofftechnik des IWT. "Nun muss die als Verein organisierte Leibniz-Gemeinschaft, der aktuell 91 Forschungsinstitute angehören, der Aufnahme des IWT bei der Mitgliederversammlung im November noch zustimmen. Das gilt aber als Formsache. Zum 1. Januar 2018 wird das IWT dann ganz offiziell ein Leibniz-Institut." Erfolgreicher Abschluss des mehrjährigen Bewerbungsverfahrens Der heutigen Entscheidung ging ein mehrjähriges Bewerbungsverfahren voraus. Bereits 2015 beantragte das Wissenschaftsressort bei der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien Hansestadt Bremen die Aufnahme des IWT in die Leibniz- Gemeinschaft. Im März 2016 leitete die Begutachtung durch eine Gutachterkommission der Leibniz- Gemeinschaft die zweite Phase des Bewerbungsverfahrens ein. Die Kommission beurteilte in diesem Zuge die Eignung und Passfähigkeit des IWT für die Wissenschaftsgemeinschaft. Im Juli letzten Jahres folgte eine zweitägige Evaluation durch eine zwölfköpfige Kommission des Wissenschaftsrates, des höchsten wissenschaftlichen Gremiums der Bundesrepublik. Professor Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen, war ebenfalls in die Evaluation des IWT durch den Wissenschaftsrat einbezogen. "Wir freuen uns sehr darüber, dass die Stiftung Institut für Werkstofftechnik zusammen mit den assoziierten Fachgebieten Werkstoff-, Verfahrens- und Fertigungstechnik der Universität Bremen diesen Erfolg erreicht hat. Die Aufnahme des IWT in die Leibniz-Gemeinschaft schafft neues Potential für eine hervorragende Weiterentwicklung der Materialwissenschaften innerhalb und im Umfeld der Universität Bremen", so Scholz-Reiter. Bereits im Januar 2017 hatte der Wissenschaftsrat das positive Resultat seiner Evaluation bekannt gegeben und auf seiner Homepage veröffentlicht. Sowohl die wissenschaftliche Qualität der Arbeit des IWT als auch die strukturelle Relevanz des IWT für das gesamte Wissenschaftssystem bewertete der Wissenschaftsrat als exzellent. "Das Bewerbungsverfahren war eine intensive und arbeitsreiche Zeit für alle Beteiligten. Erst das begeisternde Engagement und das Zusammenwirken aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis hin zum Betriebsrat des IWT hat den heutigen Erfolg ermöglicht", so Professor Brinksmeier, Leiter der Fertigungstechnik im IWT, der namens des IWT insbesondere auch die hervorragende Kooperation mit dem Wissenschaftsressort und der Universität Bremen betonte. Zukunft braucht Herkunft - IWT Bremen forscht am Puls der Zeit Seit 1950 wird am IWT, damals noch als Institut für Härterei-Technik (IHT), auf dem vielschichtigen Gebiet der Metallbe- und -verarbeitung geforscht. 1975 wurde das IWT in eine Stiftung der Arbeitsgemeinschaft Wärmebehandlung und Werkstofftechnik (AWT) und des Landes Bremen überführt. Die vorhandene Stiftungsstruktur wird auch nach der Aufnahme in die Leibniz- Gemeinschaft beibehalten. IWT löst Probleme der Metallverarbeitung und vereint die Bereiche Werkstofftechnik, Fertigungstechnik und VerfahrenstechnikSeit 1986 forscht das IWT neben werkstofftechnischen Themen zudem auf den Gebieten der Verfahrens- und Fertigungstechnik - ein deutschlandweites Alleinstellungsmerkmal. Inzwischen angesiedelt auf dem Campus kooperiert das IWT eng mit der Universität Bremen und deren Fachbereich Produktionstechnik. Das IWT betreibt sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsorientierte Forschung bis hin zum direkten Erkenntnistransfer in die Praxis. "Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft zu sein, bietet uns viele Anknüpfungspunkte und Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Leibniz-Instituten. Hier sehen wir großes Potenzial", sagt Professor Mädler, der im IWT die Verfahrenstechnik leitet. Die Aufnahme in die Bund-Länder-Finanzierung bietet dem Institut zudem verbesserte Möglichkeiten, die Forschung an Zukunftsthemen zu intensivieren. Das IWT, das sich als Mission der Erforschung von Prozessketten hochbeanspruchter metallischer Bauteile verpflichtet fühlt, sieht große Chancen und Herausforderungen bei der Ressourcen- und Energieeffizienz, dem Leichtbau und der Werkstoff-, Verfahrens- und Fertigungsentwicklung, bei der in Sonderforschungsbereichen gerade unkonventionelle, neuartige Wege beschritten werden. "Der heutige Tag gibt den Startschuss für eine neue Ära des IWT", sagt Zoch. "Wir, das heißt das ganze IWT, freuen uns auf die neuen Möglichkeiten und Anforderungen, die mit der Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft einher gehen". Die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz Die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V., kurz Leibniz-Gemeinschaft, vereint heute insgesamt 91 Einrichtungen mit rund 18.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen. Die Institute der Leibniz-Gemeinschaft werden aufgrund ihrer überregionalen Bedeutung von Bund und Ländern mit einem Gesamtetat von 1,7 Milliarden gefördert. Die Fachgebiete erstrecken sich dabei von den Geistes- und Sozialwissenschaften bis zu den Natur- und Ingenieurswissenschaften. Bild 1: Große Freude unter den Direktoren des IWT (von l. nach r.: Prof. Lutz Mädler, Prof. Hans-Werner Zoch, Prof. Ekkard Brinksmeier): Ab dem 01. Januar 2018 wird das IWT Teil der Leibniz-Gemeinschaft. Kontakt: Carolin Walter Wissenschaftskommunikation Stiftung Institut für Werkstofftechnik Tel.: 0421 218-51374Mail: cwalter@iwt-bremen.de

Prof. Dr.-Ing. Hans-Werner Zoch Geschäftsführender Direktor Stiftung Institut für Werkstofftechnik Tel.: 0421 218-51300

Mail: zoch@iwt-bremen.de

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