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16.08.2018 – 10:30

LBS Südwest

Geschäftsentwicklung der LBS Südwest Januar - Juli 2018: LBS Südwest zieht zwei Jahre nach der Fusion positives Fazit
Hohes Bausparneugeschäft von 6,13 Milliarden Euro

Stuttgart (ots)

Bis Ende Juli 2018 hat die LBS Südwest in ihrem Geschäftsgebiet Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ein Brutto-Neugeschäft von 6,13 Mrd. Euro vermittelt, das ist ein Wachstum von 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit kommt die größte Landesbausparkasse aktuell auf einen Marktanteil von rund 42 Prozent.

"Die Zeichen mehren sich, dass die Zeiten politisch motivierter Niedrigzinsen zu Ende gehen. Wer den Erwerb einer Immobilie plant, sichert sich mit einem Bausparvertrag vor steigenden Zinsen ab", erläutert der Vorstandsvorsitzende der LBS Südwest, Wolfgang Kaltenbach, die positiven Geschäftszahlen.

Mehr als 90 Prozent der Neuabschlüsse im bisherigen Jahresverlauf erfolgten in Finanzierungstarifen. Diese Angebote zielen auf die Inanspruchnahme des Bauspardarlehens ab und sind in ihrer Zinsgestaltung konkret auf die Bedürfnisse von Bauherren, Immobilienkäufern und Modernisierern zugeschnitten. Der Bausparvertrag erlaubt in Verbindung mit einem Baudarlehen eine Zinsabsicherung von bis zu 30 Jahren. Für Wolfgang Kaltenbach ist dies keine Überraschung: "Nachdem die amerikanische Notenbank bereits mehrfach die Zinsen erhöht hat, diskutiert aktuell auch die europäische Zentralbank über eine Änderung ihres geldpolitischen Kurses, die dann Folgen für die Zinsentwicklung haben wird. Die Frage ist nicht ob, sondern lediglich, wie schnell und in welchem Umfang dies passiert".

Bis Jahresende rechnet die LBS Südwest mit einem Brutto-Neugeschäft von gut 10 Mrd. Euro und einem weiterhin stabilen Kreditgeschäft. "Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben auch im zweiten Halbjahr gut. Die Wohnimmobilie profitiert von diesem Umfeld und damit auch das LBS-Bausparen und unser Finanzierungsgeschäft", zeigt sich Wolfgang Kaltenbach optimistisch.

Hauptgeschäftsfeld der LBS bleibt die Finanzierung von Erwerb und Modernisierung privaten Wohnungseigentums. "Diesen Kern ergänzen wir - im Verbund der Sparkassen-Finanzgruppe - um weitere Dienstleistungen wie das Kommunalgeschäft oder gewerbliche Kredite und bringen dabei unsere Kompetenz im Kreditgeschäft und seiner Abwicklung ein", so der Vorstandsvorsitzende.

Positiv sieht Kaltenbach auch die von der Großen Koalition beschlossene Einführung des Baukindergeldes. "Speziell junge Familien tun sich angesichts der in den vergangenen Jahren gestiegenen Immobilienpreise schwer mit dem Eigentumserwerb und können jetzt auf substanzielle Unterstützung bauen". Eine Modellrechnung des Berliner Immobilienforschungsinstituts empirica in Zusammenarbeit mit LBS Research kommt zu dem Ergebnis, dass allein durch die Förderung für zusätzlich rund 6.300 Familien im Südwesten der Traum von der eigenen Immobilie in Erfüllung gehen kann.

"Zwar kann das Baukindergeld als 'Soforthilfe' die Schwelle auf dem Weg in die eigene Immobilie für Familien absenken, Ziel sollte es jedoch sein, diese erst gar nicht so hoch werden zu lassen. Der 'Schlüssel', der künftigen Besitzern die Tür in die eigenen vier Wände öffnet, ist das Eigenkapital", unterstreicht Kaltenbach. Um dieses notwendige finanzielle Polster aufzubauen, ist kontinuierliches, zielgerichtetes Vorsparen unerlässlich - und mit einem Bausparvertrag staatlich gefördert. Die Pläne der Bundesregierung, die Wohnungsbauprämie attraktiver zu gestalten, begrüßt Kaltenbach ausdrücklich: "Eine Verbesserung der Förderung durch Anhebung der Einkommensgrenzen kann wichtige Impulse setzen - für den Einstieg in einen langfristig orientierten Eigenkapitalaufbau und eine erfolgreiche Vermögensbildung durch Wohneigentum."

Pressekontakt:

Kathrin Hartwig
LBS Landesbausparkasse Südwest
Telefon: 0711 183-2377
E-Mail: Kathrin.Hartwig@LBS-SW.de

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