LBS Südwest

Gutes Neugeschäft zum Start der fusionierten LBS Südwest

Der Vorstand der LBS Südwest (v.l.n.r.): Tilmann Hesselbarth, Norbert Lohöfer, Wolfgang Kaltenbach, Uwe Wöhlert. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/125992 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/LBS Südwest/Tom Kohler"
Der Vorstand der LBS Südwest (v.l.n.r.): Tilmann Hesselbarth, Norbert Lohöfer, Wolfgang Kaltenbach, Uwe Wöhlert. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/125992 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/LBS Südwest/Tom Kohler"

Stuttgart (ots) - Ende August 2016 hatten die LBS Baden-Württemberg und die LBS Rheinland-Pfalz zur LBS Landesbausparkasse Südwest fusioniert. Mit einer Bilanzsumme von knapp 18 Milliarden Euro ist sie die größte Landesbausparkasse in Deutschland.

Mit einem guten Brutto-Neugeschäft über 9,5 Milliarden Euro hat die LBS Südwest ihr erstes Geschäftsjahr 2016 erfolgreich abgeschlossen und ihr Ziel für das Fusionsjahr voll erreicht. Damit konnte sie ihre Marktanteile in den beiden Geschäftsgebieten Baden-Württemberg (41,1 %) und Rheinland-Pfalz (36,0 %) ausbauen und sich so die Marktführerschaft sichern.

"Mit diesem Vertriebsergebnis, das genau unserer Planung für das Fusionsjahr entspricht, sind wir sehr zufrieden - gerade auch mit Blick darauf, dass wir begonnen haben, den Vertrieb in Rheinland-Pfalz auf das Kooperationsmodell umzustellen. In Rheinland-Pfalz ist der Außendienst bislang noch weitgehend unabhängig von den 23 Sparkassen tätig. "Schrittweise wollen und werden die Sparkassen und der LBS-Außendienst auch dort die Zusammenarbeit intensivieren. Hiervon erwarten wir uns für die kommenden Monate deutliche Marktimpulse", erklärt Tilmann Hesselbarth, Vorstandsvorsitzender der LBS Südwest.

Finanzierungstarife dominieren

Die LBS-Kunden setzen im aktuellen Niedrigzinsumfeld insbesondere auf die Zinssicherungsfunktion ihres LBS-Bausparvertrages. Rund 90 Prozent der Abschlüsse erfolgten in Finanzierungstarifen. Das sind Bauspartarife, die mit ihrer Zinsgestaltung - angepasst an die aktuelle Niedrigzinsphase - ausdrücklich auf die spätere Inanspruchnahme des Bauspardarlehens zielen.

Tilmann Hesselbarth sieht dafür gute Gründe: "Die Phase der extremen Niedrigzinsen, die wir gerade erleben, wird nicht ewig dauern, denn sie ist kein Ausdruck wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, sondern einzig und allein politischer Maßnahmen. Wie schnell die Zinsen wieder ansteigen können, haben wir - noch auf mäßigem Niveau - bereits in den vergangenen Monaten gesehen".

3,2 Mrd. Euro für den Wohnungsbau

Auch im Kreditgeschäft bestätigte die LBS Südwest die positive Entwicklung der Vorjahre. Mit einem Volumen von über 1,5 Mrd. Euro erreichten die Darlehensauszahlungen zwar nicht ganz den Rekordwert von 2015, bewegten sich aber weiter auf sehr hohem Niveau. Einschließlich der Sparguthaben hat die LBS Südwest ihren Kunden im vergangenen Jahr mehr als 3,2 Mrd. Euro für den Wohnungsbau zur Verfügung gestellt. "Die Dynamik unseres Kreditgeschäfts wurde im ersten Halbjahr 2016 durch die Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie gebremst. Das konnten wir bis Jahresende aber fast aufholen", so der LBS-Chef.

Ausblick

Bereits seit Jahresbeginn bietet die LBS Südwest im gesamten Geschäftsgebiet in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ein neues, einheitliches Produktangebot an. Das erste Quartal 2017 verlief nach Plan. Das Bausparneugeschäft bewegt sich auf Vorjahresniveau und die Tarifstruktur zeigt sich weiterhin finanzierungsorientiert. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen schätzt Hesselbarth für den weiteren Jahresverlauf optimistisch ein. Ein positives Wirtschaftswachstum und eine gute Beschäftigungssituation werden gemeinsam mit den noch niedrigen Zinsen zunächst dafür sorgen, dass sich die hohe Nachfrage nach Wohneigentum fortsetzt. Die LBS rechnet deshalb mit einem Neu- und einem Kreditgeschäft auf dem Niveau von 2016.

Gleichzeitig bleibt der Druck auf das Betriebsergebnis hoch, das 2016 auf Grund verschiedener Sonderfaktoren auf Vorjahresniveau gehalten werden konnte. "Die Situation guter Neugeschäftsvoraussetzungen in Verbindung mit schwieriger werdenden betriebswirtschaftlichen Bedingungen bleibt bestehen. Von der Zukunftsfähigkeit des Finanzierungsprodukts Bausparen sind wir aber uneingeschränkt überzeugt", so das Fazit des Vorstandsvorsitzenden.

LBS Immobilien GmbH steigern Geschäftsergebnisse

Die große Nachfrage nach Wohneigentum, die das Geschäft der LBS Südwest beflügelt, wird auch gespiegelt von den Ergebnissen der beiden Immobiliengesellschaften der LBS. Sowohl in Rheinland-Pfalz als auch in Baden-Württemberg konnten die beiden Immobilienvermittler ihre Vorjahreszahlen übertreffen. Die LBS Immobilien GmbH Mainz hat ihre Umsätze um acht Prozent gesteigert, die LBS Immobilien GmbH Karlsruhe um sieben Prozent. "Beide Unternehmen werden im Laufe des Jahres 2017 zur LBS Immobilien GmbH Südwest mit Sitz in Mainz fusionieren", sagt Tilmann Hesselbarth.

Pressekontakt:

LBS Landesbausparkasse Südwest
Kathrin Hartwig, Tel. 0711 183-2377
E-Mail: Kathrin.Hartwig@LBS-SW.de
Albrecht Luz, Tel. 0711 183-2383
E-Mail: Albrecht.Luz@LBS-SW.de

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