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Allensbach-Umfrage: Deutsche glauben nicht mehr an die Sicherheit der Rente

    Heidelberg (ots) -

    - 62 Prozent der Bevölkerung rechnen mit einem sinkenden
        Rentenniveau in den kommenden fünf Jahren

    - Fast 73 Prozent der künftigen Rentner glauben nicht, ihren
        Lebensstandard mit der gesetzlichen Rente halten zu können

    - Hohe Unsicherheit bei jungen Leuten

    - MLP-Vorstand Gerhard Frieg: "Situation der gesetzlichen Rente    
        ist bekannt, trotzdem wird zu wenig privat vorgesorgt."

    Ein Großteil der Deutschen rechnet mit einem deutlichen Rückgang der staatlichen Ruhestandsbezüge innerhalb der nächsten fünf Jahre. Die Mehrheit glaubt zudem nicht mehr daran, den heutigen Lebensstandard im Alter mit der gesetzlichen Rente halten zu können. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Heidelberger Finanzdienstleisters MLP unter 1.535 Bundesbürgern.

    62 Prozent der Befragten erklärten, dass sie innerhalb der nächsten fünf Jahre mit einem sinkenden Rentenniveau rechnen. Mehr als die Hälfte davon glaubt sogar, dass der Rückgang "deutlich" ausfallen wird. Lediglich 27 Prozent erwarten ein gleich bleibendes, nur drei Prozent ein steigendes Rentenniveau.

    Auf die Frage, ob die gesetzliche Rente zukünftig ausreichen wird, um den heutigen Lebensstandard zu sichern, antworteten 73 Prozent der Befragten mit "Nein". Davon rechnet fast die Hälfte damit, im Rentenalter "deutliche Abstriche" machen zu müssen, jeder Fünfte erwartet sogar, dass die gesetzliche Rente "höchstens eine minimale Existenzabsicherung" darstellen wird. Dagegen glauben 17 Prozent aller Befragten, dass die gesetzlichen Renten ausreichen werden, den heutigen Lebensstandard zu sichern. 10 Prozent machten keine Angabe.

    Vor allem junge Leute haben bislang kaum eine Vorstellung, wie ihre zukünftige Versorgung aussehen könnte. 24 Prozent der 16- bis 29-Jährigen wollten keine Aussage darüber treffen, welches Niveau die gesetzliche Rente zukünftig voraussichtlich erreichen wird.

    "Die Menschen haben in den vergangenen Jahren ein deutlich realistischeres Bild über die zukünftige Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung gewonnen. Trotzdem begegnen die wenigsten dieser Situation mit einer systematischen Eigenvorsorge", sagt MLP-Vorstand Gerhard Frieg. Nach einer aktuellen Untersuchung des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) sorgt nur jeder Vierte gezielt fürs Alter vor.

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