Lokaso GmbH

Wie Lokaso auszog, die aktuellen Megatrends für den Einzelhandel zu zähmen.

Schauen Sie sich jetzt unser Pilotprojekt Lokaso.Siegen an!

Wie Lokaso auszog, die aktuellen Megatrends für den Einzelhandel zu zähmen.

Globalisierung und Digitalisierung durchdringen als die Megatrends unserer Zeit nicht nur die Wirtschaft, sie verändern die gesamte Gesellschaft. Disruptive Geschäftsmodelle bringen Gewinner hervor, aber eben auch Verlierer: Genau hier setzt Lokaso mit seinem Konzept an und baut insbesondere für den regionalen Einzelhandel eine stabile Brücke.

Samstagvormittag im Zentrum einer Großstadt: Die leeren Schaufenster verwaister Geschäfte werden zum Plakatieren genutzt, sind sie doch längst mit Brettern vernagelt - Nachmieter finden sich nicht mehr. Die Kunden blieben zunehmend weg, die Einnahmen reichten nicht mehr aus, um ein Ladengeschäft und das beratende Personal zu bezahlen. Längst sind die Menschen dazu übergangen, sich online mit allem zu versorgen, was sie benötigen. Drohnen von Amazon & Co. schwirren durch die Luft und liefern das Bestellte aus aller Herren Länder aus. Lediglich die Lebensmittel-Discounter am Rande der Stadt wehren sich noch gegen die Logistik-Übermacht aus dem Internet. Städte und Kommunen beklagen die fehlenden Steuereinnahmen, denn Online-Riesen zahlen ihre Steuern im Ausland. Ist das die Zukunft, die die Digitalisierung für den Einzelhandel bringt?

Globalisierung und Digitalisierung: Wer hat´s erfunden?

Sie werden als Megatrends beschrieben, denen sich die Wirtschaft stellen muss, um überhaupt bestehen zu können. Die neuen Technologien sorgen für Computerunterstützung in den unterschiedlichsten Bereichen - von der weltweiten Kommunikation in Echtzeit über die effiziente Informationsverarbeitung bis hin zu automatisierten Produktionsprozessen und vollkommen neuen Geschäftsmodellen. Kühlschränke bestellen künftig eigenständig die fehlenden Lebensmittel, Autos fahren ohnehin ganz ohne menschliches Zutun - natürlich können die Megatrends nicht mit der Hand weggewischt werden, sie ziehen ganz einfach zu viele Konsequenzen nach sich.

Sie werden jedoch als ein machtvoller Strom dargestellt, dem die gesamte Gesellschaft willen- und machtlos ausgeliefert ist: Nimmt ein Unternehmen diese Herausforderung nicht an, wird es über kurz oder lang vom Markt verschwinden - so die mahnende Aussage vieler Experten. Vom 6. Kondratjew-Zyklus ist die Rede und das mag unter dem Strich auch so kommen, allerdings können bis heute selbst die ausgewiesenen Spezialisten die Dimensionen und vor allem die komplexen Folgen des Internet of Things noch gar nicht übersehen. Hier fehlen neben der Infrastruktur auch die überfällige Forschung und vor allem die Qualifizierung. Aber eines ist doch Fakt: Diese mächtigen Trends sind vom Menschen gemacht. Daraus folgt, dass der Mensch auch dazu in der Lage ist, sie nach seinen Regeln zu nutzen - und bei Bedarf auch zu stutzen.

Status Quo: Unternehmen verweigern sich der digitalen Transformation

Wie sieht denn die aktuelle Situation aus? Vor allem der Mittelstand und kleine Firmen kommen mit den rasend schnellen technologischen Entwicklungen überhaupt nicht mehr mit, sie sind mit ihrem täglichen Geschäft befasst - sich jetzt auch noch mit den neuesten digitalen Trends auseinanderzusetzen, das überfordert ganz einfach die Kapazitäten und Ressourcen. Bestenfalls werden Kompromisse gefunden, um zumindest im Internet präsent zu sein und eventuell einen zusätzlichen Online-Kanal zu betreiben. Hier klafft der Riss zwischen den Online-Riesen und der analogen Welt immer weiter auseinander - und kollidiert mit dem sich verändernden Verbraucherverhalten. Diese sind zwar nicht von ihren bevorzugt im Ausland ansässigen Online-Händlern begeistert, genießen aber durchaus den Komfort.

Dabei verkennen sie gerne die Folgen ihres Handelns: Die kleine Geschäfte, Handwerker und Dienstleister kämpfen mit Umsatzeinbrüchen, weil sie die Herausforderungen der Digitalisierung schlichtweg nicht meistern können. Je mehr Waren und Dienstleistungen online geordert werden, desto weniger können die analogen Alternativen in den Städten mithalten. Ganz perfide ist der Trend, sich aufwendig im Geschäft beraten zu lassen - und dann im Internet eine günstigere Alternative für den Artikel auszuwählen. Was nützt aber der interessanteste Megatrend, wenn er nur wenigen Unternehmen nachhaltig Vorteile bringt?

Ungleichgewicht birgt Risiken - Parallelen zur Wirtschaftspolitik

Ein Blick auf die Entwicklung der deutschen Wirtschaft in den letzten Jahren liefert ein plastisches Beispiel: Wurde Deutschland zur Jahrtausendwende noch wirtschaftlich als "der kranke Mann Europas" bezeichnet, war es vor allem die Konzentration auf den Export, die für einen kräftigen Aufschwung sorgte - der aktuell weltweit größte Leistungsbilanzüberschuss wird als Erfolg gewertet. Die Bezeichnung Importdefizit wäre allerdings treffender, denn dieses Ungleichgewicht verursacht gravierende Probleme, die weit über die Diskussionen in der Währungsgemeinschaft hinausgehen. Eine Rückbesinnung auf den eigenen Markt wäre das probate Gegenmittel: Die Stärkung der Binnennachfrage würde die Konjunktur in Deutschland stützen, die astronomisch hohen Forderungen gegenüber dem Ausland könnten sukzessive abgebaut werden - vor allem käme der Erfolg effektiv bei der Bevölkerung an.

Die deutsche Volkswirtschaft steht also auf gar nicht so stabilen Füßen: Ausländische Kredite können ausfallen, hier sei nur Griechenland genannt. Die importierenden Volkswirtschaften könnten aber auch wettbewerbsfähiger werden, wie es die deutsche Regierung anmahnt. Der neue US-Präsident könnte seine Pläne zur Konzentration auf den eigenen Mark verwirklichen - die ausgeprägte Exportabhängigkeit sorgt für eine hohe Anfälligkeit. Da der Binnenmarkt hintenan gestellt wurde, fühlen sich viele Menschen abgehängt, weil der vermeintliche große wirtschaftliche Erfolg an ihnen vorbeigeht. Undurchsichtige Strukturen, intransparente Prozesse und hier und da an die Öffentlichkeit dringende Skandale verstärken die Verunsicherung, die nicht zuletzt auch auf die Megatrends zurückzuführen ist.

Die Lokaso-Lösung: Digitalisiert zurück zur Region

So ist es nicht verwunderlich, dass sich durchaus auch, zugegebenermaßen deutlich kleinere, Gegentrends entwickeln: Statt beispielsweise das Billigfleisch, das irgendwo unter intransparenten Bedingungen und in Discounter-Qualität produziert wird, zu kaufen, werden frische Waren von Bio-Höfen bevorzugt. Statt aus fernen Ländern umweltbelastend eingeflogenes oder eingefahrenes Obst und Gemüse, das hier ewig lange gelagert und künstlich gereift wird, zu konsumieren, kaufen viele Verbraucher wieder auf dem Wochenmarkt, was die Saison gerade hergibt und in der Umgebung angebaut wurde. Diese Rückbesinnung auf die eigenen Wurzeln steht im Fokus von Lokaso: der optimale Kompromiss zwischen digitaler Welt und analogem Angebot in Form eines regionalen Internetkaufhauses.

Die Lösung ist so einfach wie genial: Einzelhandel, Dienstleister und produzierendes Gewerbe schließen sich regional zusammen und stemmen die digitale Transformation gemeinsam:

1. Die Lokaso-Technologie

Die IT- und Logistik-Infrastruktur inklusive Shop-Funktion und Schnittstellen wird von Lokaso gestellt, gepflegt und permanent weiterentwickelt. Darüber hinaus werden Online-Marketingmaßnahmen nach den neuesten Erkenntnissen für die gemeinsame Plattform regional gebündelt realisiert, um eine optimale Online- und offline Reichweite zu gewährleisten.

2. Die Lokaso-Betreibergesellschaft

Ein geeignetes Unternehmen aus der Region übernimmt die Funktion als Betreibergesellschaft, um einerseits die Teilnehmer aus Handel, Dienstleistung und Gewerbe zu vernetzen und andererseits eine Vielfalt an Dienstleistungen zu realisieren. Dazu zählt auch die Auslieferung der bestellten Waren am gleichen Tag mit den eigenen Fahrzeugen - für die Kunden selbstverständlich kostenlos.

3. Die teilnehmenden Handelsgeschäfte und Unternehmen

Hier werden all die Geschäfte zusammengeführt, die zur Abbildung einer bedarfsgerechten Angebotspalette in der Region benötigt werden. Über die Ausstattung mit einer individuellen, auf die Region zugeschnittenen und modernen Webseite hinaus, erhalten die teilnehmenden Unternehmen umfangreiche Supportleistungen - bis hin zur automatischen Aktualisierung des online präsentierten Angebotes.

4. Die Kunden

Da die Verbraucher sich die online ausgewählten Waren kostenlos anliefern lassen, aber auch im Geschäft direkt vorsprechen können, eignet sich das Modell für alle Waren - von den frischen Lebensmitteln des Bio-Hofes bis hin zu Textilien, Elektronik oder Büchern. Beide Kanäle konkurrieren nicht miteinander, sondern ergänzen sich perfekt zum Vorteil aller Beteiligten.

Das Beste optimal kombiniert - analog und digital

Es ist vor allem der regionale Bezug, der das Pilotprojekt Lokaso.Siegen so schnell erfolgreich gemacht hat: Rund 45 Geschäfte haben sich bislang beteiligt und können sich über zusätzliche Einnahmen über den Online-Kanal freuen, ohne dafür mit viel Aufwand zu E-Commerce-Spezialisten werden zu müssen. Die Spezialisierung zeitigt auch hier den größtmöglichen Effekt. So können sich die Händler, Gewerbetreibenden und Dienstleister auf Ihr ureigenes Geschäft konzentrieren und nutzen das spezielle Knowhow eines IT-Dienstleisters, der sich wiederum auf die permanente Weiterentwicklung fokussieren kann.

Alle Beteiligten profitieren unter dem Strich - bis hin zur Kommune, deren Steuereinnahmen nicht nur erhalten bleiben, sondern gesteigert werden können. Der Umsatz bleibt in der Region, sodass auch die Handelsgeschäfte in der Innenstadtlage eine echte Chance haben, gegen die hochtechnologisierten Online-Riesen zu bestehen - und weiterhin zum Einkaufsbummel einladen. Die Kunden wiederum wissen, wo und bei wem sie welche Qualität kaufen und dass sie diese frisch nach Hause geliefert bekommen. Es ist also ganz real möglich, die Megatrends regional so zu steuern, dass sie für alle Nutzer zum echten Gewinn werden.


Diese Pressemitteilung ist zur sofortigen Nutzung vorgesehen. Sollten
Sie Fragen haben oder einen 
persönlichen Kontakt wünschen, so freue ich mich jederzeit auf Ihre 
Kontaktaufnahme.

-- 
Mit freundlichem Gruß,
Patrick Schulte

lokaso.net - das regionale Webkaufhaus für Ihre Innenstadt
Lokaso GmbH

---------------------------------------------------------------

Telefon:              0271/30386-12 oder 0170/7987601
E-Mail:            patrick.schulte@lokaso.net
Web:               www.lokaso.net

Büro Siegen: Mörikestraße 83, 57074 Siegen
Büro Münster: An der Weide 6, 48291 Telgte

Zentrale Telefon: 0271/303867-0, Fax: 0271/30386-20 

Original-Content von: Lokaso GmbH, übermittelt durch news aktuell

Das könnte Sie auch interessieren: