Deutscher BundeswehrVerband (DBwV)

Politiker loben die Leistungen der Soldaten

Bonn (ots) - Warme Worte beim Jahresempfang des Deutschen BundeswehrVerbands in Koblenz - Landesvorsitzender appelliert an die Verantwortung des Bundestags

Für Treue und Aufmunterung, für gemeinsame Gespräche und Aktionen sowie für Begleitung und Hilfe hat Oberstleutnant Thomas Sohst den Unterstützern des Deutschen BundeswehrVerbands (DBwV) gedankt. Der Vorsitzende des DBwV-Landesverbands West sprach in Koblenz zu den mehr als 240 Gästen des Jahresempfangs der Interessenvertretung aller Soldaten.

Zahlreiche Politiker, Soldaten, Unternehmer und Verbandsvertreter begrüßte der Vorsitzende der DBwV-Standortkameradschaft, Oberstleutnant Alfred Schmitz, im Soldatenheim. Oberbürgermeister Eberhard Schulte-Wissermann lobte die Arbeit des BundeswehrVerbands und seine Bedeutung. Immerhin ist Koblenz nach wie vor ein bedeutender Bundeswehr-Standort, obwohl von den einst vielen Kasernen in der Stadt und im benachbarten Lahnstein nur noch wenige übrig seien.

Generalleutnant Wolfgang Otto, Befehlshaber des Heeresführungskommandos, ist selbst seit 40 Jahren Mitglied im DBwV. Den Verband habe er stets kritisch positiv in seiner Arbeit begleitet und unterstützt. Das Selbstverständnis der Soldaten und ihr Verhältnis zum Dienstherren sei vom gegenseitigen Dienst- und Treueverhältnis geprägt, sagte Otto. Darauf begründe sich auch die Erwartung, dass der Dienstgeber alles tue, um dieses Dienstverhältnis sozial und gerecht auszugestalten. Leider sei man davon in der Realität immer weiter entfernt, daher bedürfe es einer starken Interessenvertretung. Diese Rolle erfülle der BundeswehrVerband vorbildlich - etwa bei der Einführung von Einsatzversorgungs- und Weiterverwendungsgesetz. Beide wären ohne die aktive Rolle des Verbandes nicht so zügig verabschiedet worden.

Grüße der Landesregierung überbrachte der rheinland-pfälzische Justizminister. Heinz Georg Bamberger lobte die Leistungen der Soldaten bei ihren risikoreichen Einsätzen. Sie garantierten Frieden und Stabilität auch außerhalb Europas. Das werde freilich zu wenig gewürdigt. "Das freundliche Desinteresse zur Bundeswehr muss in ein Interesse an deren Arbeit gewandelt werden."

Der DBwV-Landesvorsitzende erinnerte die Politiker - namentlich jene im Bundestag - daran, welche Erwartungen die Soldaten an sie haben. Immerhin trügen sie die Verantwortung für den Einsatz der Streitkräfte, für das in der Beratung befindliche Dienstrechtsneuordnungsgesetz sowie für die angemessene Bezahlung der Soldaten. Die mäßen die Abgeordneten an den 9,4 Prozent, die sie sich selbst zugestanden haben, wenn sie über das Besoldungsanpassungsgesetz abstimmen.

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