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11.06.2007 – 14:15

British American Tobacco (Germany) GmbH

British American Tobacco steigert 2006 in Deutschland Umsatz, Ergebnis sowie Gewinn und Marktanteile.

    Hamburg (ots)

    Nicht in Deutschland versteuerte Cigaretten richten 2006     volkswirtschaftlichen Schaden von über 13 Mio. EUR pro Tag an.

    2006- Umsatz und Ergebnis gestiegen, Gewinn erreicht 206 Mio. EUR     2006- Marktanteile bei Cigaretten und Feinschnitt gestiegen     2006- 4,9 Mrd. EUR Schaden durch nicht hier versteuerte Cigaretten     2007- Im Fokus: Premiummarken und Schmuggelbekämpfung

    Die British American Tobacco (Germany) GmbH hat 2006 ihren Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortgesetzt. Das Unternehmen hat das Geschäftsjahr 2006 mit einem Plus von 3,4% beim Umsatz mit rund 5,3 Mrd. Euro, einem Plus von 2,7% beim Operativen Ergebnis mit 263 Mio. Euro sowie einem Gewinnsprung um 34% auf 206 Mio. Euro abgeschlossen.

    Der Marktanteil für Cigaretten ist um einen Prozentpunkt auf 24,6 % gestiegen. Im Segment "Klassischer Feinschnitt" hat das Unternehmen mit einem Markanteil von 22,5 % die Marktführerschaft in Deutschland übernommen.

    Die Erfolgsgeschichte beim "Klassischen Feinschnitt" ist "Pall Mall StiX Tabak", die Innovation und Antwort auf das Ende des StiX Produktes. Auf Jahresbasis konnte Pall Mall StiX Tabak 7,3 Prozent Marktanteil erzielen und hat damit den deutschen Feinschnittmarkt geprägt, ist zu der führenden Marke im Segment geworden.

    Mark Cobben, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens in Deutschland, unterstreicht die erreichten Ergebnisse: "Wenn ich auf unser Geschäftsjahr 2006 zurückblicke, stelle ich fest: 2006 war ein bewegtes und bewegendes Jahr - für Deutschland, für unsere Branche und natürlich auch für unser Unternehmen. Begleitet von einer gesellschaftlichen Diskussion um das Rauchen, haben wir ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Wir sind zufrieden."

    Nicht in Deutschland versteuerte Cigaretten, Schmuggel und Markenproduktpiraterie sind der "erfolgreichste Wettbewerber".

    Im Dezember 2006 wurden bereits rund 25 Prozent des Marktes, also jede 4. Cigarette, nicht in Deutschland versteuert. Im Jahresdurchschnitt 2006 waren es rund 20 Prozent oder umgerechnet in Stück: 24,1 Mrd. Cigaretten.

    Der volkswirtschaftliche Schaden ist dramatisch: 4,2 Mrd. Euro Steuerausfälle für den Staat und 700 Mio. Euro Verlust für die Industrie und den Handel. Das bedeutet einen volkswirtschaftlichen Schaden von über 13 Mio. Euro pro Tag.

    Peter Halacz, Direktor für Industriepolitik und Öffentlichkeitsarbeit, analysiert die Situation: "Die dramatischen Steuererhöhungen seit 2001 haben uns diese Lage beschert. Sehr viele Menschen werden auf ausländische Märkte oder auf den Schwarzmarkt getrieben. Die Qualität vieler Produkte ist katastrophal, sie unterliegen keiner einzigen Kontrolle. Für 2007 müssen wir leider mit einem weiteren Anstieg um weitere 25 % auf rund 30 Mrd. Stück rechnen, der den volkswirtschaftlichen Schaden für das Jahr 2007 auf 6,6 Mrd. Euro oder über 18 Mio. Euro pro Tag hochschrauben wird."

    Aus diesem Grund hat British American Tobacco in Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie, Handel und Verbänden einen Maßnahmenkatalog erstellt, um gegen die dramatische Entwicklung anzugehen. Dieser umfasst folgende Forderungen an die Politik:

    1.quantitative und qualitative Freimengenbeschränkungen,
    2.die nachhaltige Verstärkung der Ressourcen von Zoll und Justiz,
    3.härtere Strafen für Schmuggel kleinerer Mengen,
    4.die Einführung von Telekommunikationsüberwachung gegen
        gewerbs-mäßigen Schmuggel,
    5.die stärkere Vernetzung aller Beteiligten aus Industrie und
        Staat,
    6.die Verbesserung der grenzüberschreitenden Kooperation
    7.sowie die Intensivierung der staatlichen Gespräche mit Ländern,
        in denen besonders viele Cigaretten gefälscht werden: in China,
        der Ukraine und in Tschechien.

    Eine intensiv negative Auswirkung haben Milliarden dieser Billigcigaretten zudem für den Jugendschutz. Peter Halacz fügt hinzu: "Auf der einen Seite fördern wir den Jugendschutz, und das vollkommen zu recht. Jugendliche sollen nicht rauchen. Auf der anderen Seite wird zunehmend zugelassen, dass Jugendliche zu einem Spotpreis geschmuggelte oder gar gefälschte Ware kaufen können - wo und wann immer sie wollen. Das ist grotesk. Das darf ganz einfach nicht länger sein."

    British American Tobacco versucht auf vielen eigenen Wegen der Gesamtproblematik Herr zu werden. Die Erfolge der eigenen Maßnahmen sind außerordentlich: Weniger als 0,1% aller vom Zoll im Jahre 2006 beschlagnahmten Cigaretten waren Originalmarken des Unternehmens - eine starke Vorgabe für die gesamte Industrie.

    Deutschland diskutiert über das Rauchen. System Ventilation als     Option.

    2006 war auch ein Jahr einer intensiven gesellschaftlichen Diskussion um das Rauchen in Deutschland. Die Diskussion ist wichtig und richtig. Nichtraucherschutz ist unabdingbar. Und es ist keine Frage, dass es Menschen gibt, die aus verschiedenen Gründen keinem Tabakrauch ausgesetzt sein wollen.

    British American Tobacco tritt seit langem für das Verbot der Cigarette an Deutschlands Schulen und in deutschen Krankenhäusern ein. Wo es um Jugend oder Gesundheit geht, hat die Cigarette keinen Raum. Das Abgabealter für Cigaretten wird in Deutschland von 16 auf 18 Jahre angehoben. Das ist sinnvoll, und British American Tobacco hat diese Aspekte aktiv in der Diskussion unterstützt.

    British American Tobacco hat zudem mit dem System Ventilation (Frischluftzufuhr/Luftqualität durch Luftaustausch) frühzeitig eine Option entwickelt für ein Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern - z.B. in der Gastronomie, wo sich die Menschen freiwillig aufhalten. In Zusammenarbeit mit örtlichen Gastronomen wurden fünf Beispiel-Installationen in Hamburg (2), Berlin (2) und München (1) verwirklicht. Weitere Installationen in weiteren Städten werden 2007 folgen.

    Die Rechnung ist: Die Summe aus Tabakrauch in der Umgebung, anderen Belastungsquellen und der Frischluftzufuhr in einem Raum bestimmt die Luftqualität. Den technischen Rahmen stellt der Wert der "Maximalen Arbeitsplatzkonzentration" (MAK) für Kohlendioxid (CO2). Dieser Wert liegt in Deutschland bei 5.000 ppm/CO2. Die installierten Beispiele streben maximal 1.000 ppm/CO2 und einen Luftaustausch von 16 Liter pro Person und Sekunde an. Mit einer sinnvollen Ventilation sind diese Werte jederzeit erzielbar. British American Tobacco wird das System Ventilation weiter in die gesellschaftliche Diskussion einbringen und die Möglichkeiten des Systems mit allen interessierten Menschen diskutieren.

    British American Tobacco intensiviert Investitionen am Standort     Bayreuth

    Der Produktionsstandort Bayreuth ist eine der großen Erfolgsgeschichten 2006. Seit exakt 50 Jahren ist das Unternehmen in Bayreuth. Bayreuth ist heute in Westeuropa das strategische Produktionszentrum der British American Tobacco Gruppe, und ihr zweitgrößtes Produktionszentrum weltweit. In 2006 wurden 160 neue Arbeitsplätze in Bayreuth geschaffen, und in 2007 werden Investitionen von über 40 Mio. Euro in Bayreuth getätigt werden. Es lohnt sich für das Unternehmen in den Standort Deutschland zu investieren. Das zeigt der Erfolg in Bayreuth.

    Focus 2007 liegt auf Premiummarken und Bekämpfung des Schmuggels

    British American Tobacco wird auch 2007 konsequent seine Strategie weiter verfolgen. Mark Cobben erläutert: "Wir haben uns für das Geschäftsjahr 2007 einen klaren Fokus vorgenommen. Wir setzen im Kern auf unsere Premiummarken wie Lucky Strike, Dunhill oder Javaanse Jongens. Wir wollen Marktanteile gewinnen, dabei profitabler und kosteneffizienter werden. Schmuggel und Markenproduktpiraterie werden wir weiter bekämpfen. Unsere Unternehmensvision "Going for No. 1" bleibt bei allem Handeln fest im Blick."

Pressekontakt:
Ulf Bauer
Leiter Unternehmenskommunikation
British American Tobacco (Germany) GmbH
Tel.: +49 (0) 40 4151-2573
E-mail: ulf_bauer@bat.com

Original-Content von: British American Tobacco (Germany) GmbH, übermittelt durch news aktuell

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