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Bienentod per Post
Greenpeace Magazin: Neuer Schädling bedroht Europas Bienenvölker

    Hamburg (ots) - Ein Käfer könnte Deutschlands Bienenvölker dezimieren, warnt das Greenpeace-Magazin in seiner neuen Ausgabe.

    Der nur sechs Millimeter große, rotbraune Bienenbeutenkäfer (Aethina tumida) wurde aus seiner Heimat Afrika bereits in die USA eingeschleppt und wütet dort unter den Bienenvölkern. Zwar wurde der Parasit in Deutschland bislang nicht gesichtet. Da aber deutsche Imker routinemäßig billige Bienenvölker aus Übersee, sogenannte Paketbienen, importieren, sei es nur eine Frage der Zeit, bis sich der Käfer auch in Europa ausbreite. Gegenüber dem Greenpeace Magazin forderte deshalb Professor Jost Dustmann vom Niedersächsischen Landesinstitut für Bienenkunde ein Importverbot für Übersee-Bienen; dies widerspräche allerdings geltendem EU-Recht.

    Die Käferlarven zerfressen die Bienenwaben, töten die Brut und
machen den Honig mit ihrem Kot für Mensch und Biene ungenießbar. Seit
einigen Jahren kämpfen Deutschlands Imker bereits gegen einem anderen
eingeschleppten Schädling, die Raubmilbe Varroa jacobsonii, der
zahllose Bienenvölker zum Opfer gefallen sind.

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