Das könnte Sie auch interessieren:

Zum Tod von Bruno Ganz: ZDF ändert sein Programm

Mainz (ots) - Nach dem Tod des Schweizer Schauspielers Bruno Ganz hat das ZDF am Sonntag, 17. Februar 2019, ...

Emma Stone und Ryan Gosling tanzen in "La La Land" mit uns in die OSCAR(r) Nacht auf ProSieben!

Unterföhring (ots) - 17. Februar 2019. Der Auftakt zur Filmnacht des Jahres könnte nicht großartiger sein! ...

Joko ist neuer Weltmeister! "Das Duell um die Welt - Team Joko gegen Team Klaas" mit sehr guten 13,8 Prozent Marktanteil am Samstag weiter stark

Unterföhring (ots) - Joko schlägt den amtierenden Weltmeister und hält für Team Klaas die richtigen ...

18.04.2000 – 06:00

Greenpeace Magazin

UN-Zivilverwaltung im Kosovo fordert von der NATO Angaben über den Einsatz von Uranmunition
Tom Koenigs: "Schnelle Feldstudie nötig, um Zivilbevölkerung zu schützen"

    Hamburg (ots)

Detaillierte Angaben zum Einsatz von Uran-Munition im Kosovo-Krieg fordert die UN-Zivilverwaltung von der NATO. Deren Leiter, der Deutsche Tom Koenigs , erklärte in einem Interview mit dem "Greenpeace-Magazin", zum Schutz der Bevölkerung brauche man eine "schnelle Feldstudie, um die Urankonzentration in den Zielgebieten messen" zu können.

    Während im Kosovo stationierte Bundeswehrsoldaten auf mögliche Gesundheitsschäden durch die Uran-Geschosse untersucht würden, gibt es diese Möglichkeit für die Zivilbevölkerung im Kosovo derzeit nicht, sagte Koenigs.

    Die Nato hatte eingeräumt, bei etwa 100 Einsätzen von US-amerikanischen A 10 "Thunderbolt"-Kampfflugzeugen insgesamt 31.000 Schuss Uranmunition abgefeuert zu haben. Die Zielgebiete nannte die NATO jedoch bislang nicht. Uran verleiht der Munition eine höhere Durchschlagskraft, so dass die "Thunderbelt"-Jets auch Panzer und Bunker vernichten können.

    Inzwischen berichtete die "Sunday Times" am Wochenende, dass zwölf britische Soldaten wegen Gesundheitsproblemen nach ihrem Kosovo-Einsatz gegen das britische Verteidigungsministerium klagen wollen. Nach Angaben ihrer Ärzte, werden deren Beschwerden auf den Einsatz der Uran-Munition zurückgeführt. Das Bundesverteidigungsministerium hatte erst kürzlich mitgeteilt, die untersuchten deutschen Soldaten hätten keine Gesundheitsschäden davongetragen.

ots Originaltext: Greenpeace Magazin
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Kontakt: Greenpeace Magazin, Tel. 040.30618.213

Original-Content von: Greenpeace Magazin, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Greenpeace Magazin
  • Druckversion
  • PDF-Version

Themen in dieser Meldung