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10.02.2021 – 12:33

Department of Culture and Tourism Abu Dhabi

Louvre Abu Dhabi mit erster Ausstellung im Jahr 2021: „Abstraction and Calligraphy – Towards a Universal Language“

Louvre Abu Dhabi mit erster Ausstellung im Jahr 2021: „Abstraction and Calligraphy – Towards a Universal Language“
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Louvre Abu Dhabi mit erster Ausstellung im Jahr 2021: „Abstraction and Calligraphy – Towards a Universal Language“

  • Der Louvre Abu Dhabi eröffnet seine dritte Saison und zeigt 101 Kunstwerke aus 16 Sammlungen von Partnerinstitutionen, darunter das Guggenheim Abu Dhabi, das mehrere Werke aus seiner Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst zur Verfügung stellt.
  • Werke von Dia Azzawi, Mona Hatoum, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Lee Krasner, André Masson, Jackson Pollock, Anwar Jalal Shemza und Cy Twombly werden gemeinsam gezeigt, viele zum ersten Mal in der Region.
  • Zwei Originalwerke der zeitgenössischen Künstler eL Seed und Sanki King sind Teil der Ausstellung.
  • Die Schau spiegelt die kuratorische Strategie des Louvre Abu Dhabi wider, Kulturen zu verbinden, indem sie zwei parallele Zeitlinien in den Fokus rückt - die der Abstraktion im frühen 20. Jahrhundert und die der Kalligrafie, die bis in die Antike zurückreicht.
  • Die Ausstellung läuft vom 17. Februar bis 12. Juni 2021.

Der Louvre Abu Dhabi startet in das neue Jahr mit der Ausstellung „Abstraction and Calligraphy – Towards a Universal Language“ (17. Februar - 12. Juni 2021). Passend zum Thema der dritten Saison des Louvre Abu Dhabi, dem Austausch zwischen Ost und West, stellt diese internationale Ausstellung die zweite große Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou dar und wird von Montblanc gesponsert, einer Marke, deren innovative Handwerkskunst die Kultur des Schreibens weiterhin beeinflusst. Die Ausstellung zeigt Orte gegenseitiger Inspiration auf der ganzen Welt und widmet sich künstlerischen Praktiken der Abstraktion. Sie erforscht, wie Künstler des 20. Jahrhunderts eine neue visuelle Sprache etablierten, indem sie Text und Bild miteinander verschmolzen, inspiriert von den frühesten Formen der Ausdruckszeichnung und insbesondere der Kalligrafie. Die Ausstellung vereint 101 Meisterwerke, die als Leihgaben aus den Sammlungen von 16 Partnerinstitutionen stammen, sowie sieben Werke aus der ständigen Sammlung des Louvre Abu Dhabi und zwei monumentale Kunstwerke von zeitgenössischen Künstlern, deren aktuelle Praktiken die wiederkehrenden Themen der Ausstellung zum Leben erwecken.

Gegliedert in vier thematische Abschnitte, untersucht die Ausstellung die Entwicklung der Abstraktion als neue visuelle Sprache, die Künstler im frühen 20. Jahrhunderts etabliert haben. Durch die Hervorhebung des reichen kulturellen Austauschs zu dieser Zeit werden die Besucher entdecken, wie die abstrakten Bewegungen von einer Vielzahl von Zeichen und Symbolen, Philosophien und künstlerischen Techniken aus Kulturen und Gesellschaften fernab europäischer und amerikanischer Hauptstädte inspiriert wurden. Künstler wie Paul Klee, André Masson, Vassily Kandinsky, Cy Twombly, Lee Krasner und Jackson Pollock suchten nach einer neuen universellen Sprache, die es ihnen ermöglichte, ihre Emotionen als Reaktion auf eine sich schnell verändernde Gesellschaft auszudrücken und sich von figurativen Konventionen zu lösen. Die Ausstellung wird sich auch darauf konzentrieren, wie dieselben Einflüsse die Praktiken von Künstlern aus der Region beeinflusst haben - von Dia Azzawi und Anwar Jalal Shemza bis hin zu Ghada Amer, Shirazeh Houshiary und Mona Hatoum. Ergänzt wird die Ausstellung durch Installationen von zwei zeitgenössischen Künstlern, eL Seed und Sanki King, die untersuchen, wie Künstler auch heute noch nach neuen visuellen Formen suchen, um auf aktuelle gesellschaftliche Veränderungen zu reagieren.

In Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou und den France Muséums wird „Abstraction and Calligraphy – Towards a Universal Language“ von Didier Ottinger, stellvertretender Direktor, Kulturprogramm, MNAM-CCI, kuratiert, unterstützt von Marie Sarré, assoziierte Kuratorin, Abteilung Moderne Sammlungen, MNAM-CCI. Die Leihgaben kommen vom Centre Pompidou in Paris, dem Musée du Louvre in Paris, dem Centre National des Arts Plastiques, Paris, der Administration Jean Matisse, Paris, der Galerie Jacques Bailly in Paris, der Galerie Jeanne Bucher Jaeger, Paris, dem Musée municipal de St Germain Laval, Musée des beaux-arts de Grenoble, The Pollock-Krasner Foundation in New York, The Adolph and Esther Gottlieb Foundation, New York, Galerie Michael Werner, Märkisch Wilmersdorf, Trebbin, The McKee Gallery, New York, Mona Hatoum Studio, London, noirmontartproduction, Paris und eL Seed Studio, Dubai. Außerdem werden Arbeiten aus dem Guggenheim Abu Dhabi zu sehen sein.

„Mit Stolz und großer Begeisterung begrüßen wir die Eröffnung der ersten internationalen Ausstellung des Louvre Abu Dhabi im Jahr 2021, zumal hier im Louvre Abu Dhabi und in der Region zum ersten Mal Meisterwerke von so vielen illustren Leihgebern zu sehen sein werden", sagte Mohamed Khalifa Al Mubarak, Chairman des Department of Culture and Tourism - Abu Dhabi. „Museen mit ihrer Fähigkeit, die Neugier und das Lernen anzuregen, sind für jede Gesellschaft unverzichtbar, und wir schätzen sie hier in Abu Dhabi besonders. Es ist offensichtlicher denn je, dass Kunst und Kultur eine immer wichtigere Rolle in unserem Leben spielen, indem sie uns zum Staunen anregen, intellektuelle Anregung und Trost spenden, aber auch ein Gefühl der Verbundenheit mit anderen in unseren Gemeinschaften und weit darüber hinaus vermitteln. Was auch deutlich wird, und auch eine Hauptbotschaft des „Reframing Museums“- Symposiums im November war, ist, dass Vertrauen und Solidarität zwischen Ländern und zwischen Kunstinstitutionen das sind, was eine lebendige Zukunft für einen kooperativen, internationalen Kultursektor sicherstellen wird."

Manuel Rabaté, Direktor des Louvre Abu Dhabi, kommentierte: „Wir haben ein sehr schwieriges Jahr 2020 hinter uns und es ist eine Freude, den großartigen Kurator Didier Ottinger einzuladen, um die Beziehung zwischen Abstraktion und Kalligraphie zu erforschen, zwei visuelle Sprachen, die eng miteinander verwoben sind. Der Louvre Abu Dhabi wird dem Publikum eine Erkundung einer universellen Sprache durch Piktogramme, Zeichen, Symbole, Linien und andere Spuren der Hände der Künstler bieten. Diese zweite große Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou bringt ihre abstrakten Meisterwerke - von Cy Twombly, Lee Ufan, Vassily Kandinsky, Henri Michaux, Juan Miró, Christian Dotremont, Jean Dubuffet, André Masson, Nasser Al Salem und Brice Marden - zum ersten Mal nach Abu Dhabi. Diese Ausstellung zeugt von der Stärke unseres Partnernetzwerks von Museen und dem gegenseitigen Vertrauen, das wir im Interesse des Zugangs und der Entdeckungsmomente für unser Publikum teilen. Wir sind bereit und erwarten die Besucher mit dieser seltenen Gelegenheit, so viele abstrakte Meisterwerke Seite an Seite mit den zahlreichen globalen Einflüssen zu sehen, die diese Bildsprache geprägt haben."

Der Kurator der Ausstellung, Didier Ottinger, stellvertretender Direktor, Kulturprogramm, MNAM-CCI, kommentierte: „Austausch und Dialog kennzeichnen das Projekt, das ich für den Louvre Abu Dhabi entwickelt habe - Dialoge zwischen Räumen und Zeiten, die das Universalmuseum aufgreift; Dialoge zwischen Bildern und Buchstaben, veranschaulicht durch die gegenseitige Faszination von Kalligraphie und Bildermachern und umgekehrt; Dialoge im Raum zwischen den Künstlern des Ostens und des Westens, Dialoge, die eine altägyptische Stele und die Bildsymbole eines New Yorker Straßenkünstlers zusammenbringen - der gemeinsame Traum von einer universellen Sprache.”

Dr. Souraya Noujaim, Scientific, Curatorial and Collections Management Director des Louvre Abu Dhabi, fügte hinzu: „Diese Ausstellung bringt Werke von Meistern der Abstraktion mit ganz unterschiedlichen Einflüssen zusammen. Die kalligrafischen Werke sind weit entfernt von einem einheitlichen Codex von Zeichen und Symbolen. Sie repräsentieren die Vielfalt der Kulturen, der Sprachen - geschrieben und visuell - und der Geschichten, die viele Kontinente und Jahrhunderte umspannen. Ganz im Sinne des Louvre Abu Dhabi etabliert diese Ausstellung einen kraftvollen Dialog zwischen zwei unterschiedlichen Ausdrucksformen - Bild und Schrift - und offenbart die Gemeinsamkeiten, die sie beide vereinen. Das Visuelle und das Verbale erscheinen im Einklang als eine einzige Ausdrucksform und erinnern an das, was Ibn Khaldun als "die zwei Gesichter des Denkens" bezeichnet. Viele der Werke und Künstler wurden noch nie zuvor in der Region gezeigt. Es ist auch das erste Mal, dass der Louvre Abu Dhabi Werke zeigt, die in Verbindung mit einer Ausstellung entstanden sind."

Die erste Sektion der Ausstellung konzentriert sich auf Piktogramme, symbolische figurative Bilder, die in den alten Zivilisationen in Mesopotamien und Ägypten Worte und Ideen in Schriftform darstellten. Gezeigt wird unter anderem ein Gemälde des deutsch-schweizerischen Künstlers Paul Klee, der - inspiriert von seinen Reisen nach Tunesien - Kunstwerke schuf, die Elemente von Bildern und Buchstaben kombinierten, die aus seiner Faszination für ägyptische Hieroglyphen stammen. Sein Werk beeinflusste Künstler wie Joaquín Torres-García aus Spanien, den irakischen Künstler Dia Al-Azzawi und den pakistanischen Künstler Anwar Jalal Shemza. In dieser Sektion werden auch Werke des amerikanischen Künstlers Adolph Gottlieb zu sehen sein, der sich von Bildern aus der Kunst der amerikanischen Ureinwohner inspirieren ließ, sowie des französischen Künstlers André Masson, der sich von indischen figürlichen Inschriften aus dem 17. Jahrhundert und arabischer Kalligraphie inspirieren ließ.

In Anlehnung an die Geschichte der Schrift konzentriert sich die zweite Sektion auf Zeichen, die allein durch ihre Form universelle Ideen ausdrücken können. Gezeigt werden unter anderem Zeichenstudien des russischen Künstlers Wassily Kandinsky, der als einer der Erfinder der abstrakten Kunst gilt. Als ein Akt des Widerstands gegen die vom Krieg verwüstete westliche Welt wandten sich viele Künstler nach Japan und China, um sich inspirieren zu lassen. Die Zeichen, die in den Werken der französisch-ungarischen Malerin Judit Reigl und des deutsch-französischen Malers Hans Hartung abgebildet werden, erinnern an Symbole, die von chinesischen und japanischen Kalligraphen verwendet werden. Die Schau zeigt außerdem Werke der französischen Künstler Georges Mathieu, der versuchte, eine lyrische und schnelle Geste zu entwickeln, und Julius Bissier, der von der chinesischen Philosophie des Taoismus beeinflusst wurde. Die Arbeiten von Mona Hatoum schließlich versuchen, durch gefundene Objekte ein neues Zeichenalphabet zu schaffen.

Die dritte Sektion ist den Lineamenten gewidmet und zeigt, wie sich westliche Künstler die Energie der östlichen Kalligraphie in ihren Pinselstrichen aneigneten, um freie und fließende Linien zu erzeugen. Im Gegensatz zur westlichen künstlerischen Neigung erfand die surrealistische Bewegung eine Zeichentechnik, die sie Automatismus nannte und bei der sie automatische Bewegungen einsetzte, um das Unbewusste auszudrücken. Sie ermöglichte es ihnen, künstlerisch auf die turbulente Zwischenkriegszeit zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg zu reagieren. Zu sehen sind Werke des Surrealisten André Masson sowie Arbeiten von Jackson Pollock, Philip Guston und Willem de Kooning, die alle von Masson beeinflusst wurden. Die Besucher werden Jean Dubuffets „primitive“ Kreationen sehen können, die von einer Kombination aus Graffiti, Felszeichnungen und Kinderzeichnungen inspiriert sind. Ebenfalls zu sehen sind Cy Twomblys gestische Zeichnungen für Vorhänge der Opéra de Paris und Lee Krasners Werke, die von der kufischen Schrift aus der irakischen Stadt Kufa, dem Geburtsort der arabischen Kalligraphie, inspiriert sind.

Die Ausstellung schließt mit einer Sektion, die zeigt, wie Künstler sowohl aus der westlichen als auch östlichen Welt die Kalligraphie in ihre Praxis einbezogen haben. So wie der spanische Künstler Joan Miró, der darauf verwies, wie eng Malerei und Poesie im Osten miteinander verbunden sind. In seine Fußstapfen traten die Dichter Brion Gysin, Henri Michaux und Christian Dotremont, die den gleichen Weg verfolgten, indem sie, inspiriert von ihren Reisen nach Nordafrika, China bzw. Lappland, Gedichte malten. Auch Henri Matisses Studien für seinen Bildband Jazz, die er in einer Hommage an die arabische Schrift "Arabesken" nannte, sind hier zu sehen. Der Betrachter wird auch entdecken, wie regionale Künstler, darunter Shakir Hassan Al Said und Sliman Mansour, versuchten, die Kalligrafie von ihrer rein linguistischen Funktion zu befreien. Ergänzt wird diese Sektion durch zwei monumentale Kunstwerke von zeitgenössischen Künstlern - dem französisch-tunesischen Künstler eL Seed und dem pakistanischen Künstler Sanki King.

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