Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst

Geburtsstunde mit feierlichem Appell

Angetretene Abbordnungen der beiden aufzulösenden Institute.
Angetretene Abbordnungen der beiden aufzulösenden Institute.

Andernach (ots) - Eines der letzten großen Projekte in der Neuausrichtung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr geht in die finale Phase. Mit Ablauf des 30. September 2017 werden das Zentrale Institut des Sanitätsdienstes der Bundeswehr (ZInstSanBw) in Koblenz, sowie das Institut für Wehrmedizinalstatistik und Berichtswesen der Bundeswehr (WehrMedStatInstBw) in Andernach aufgelöst. Gleichzeitig erfolgt zum 1. Oktober 2017 die Neuaufstellung des Instituts für Präventivmedizin der Bundeswehr (InstPrävMedBw) in Andernach. Anlässlich dieser Ereignisse hat am 12. September 2017 unter Beteiligung hochrangiger militärischer und ziviler Gäste auf dem Marktplatz in Andernach ein feierlicher Appell stattgefunden.

Unter den aufmerksamen Augen vieler Andernacher marschierten die Soldatinnen und Soldaten der beiden aufzulösenden Dienststellen, begleitet vom Heeresmusikkorps Veitshöchheim und einer Ehrenformation auf den historischen Marktplatz. Die historische Kleinstadt, in deren Krahnenberg-Kaserne 1956 die ersten Soldaten einzogen, wurde nun Zeuge eines weiteren Umbruches, wenn auch nicht in derselben historischen Dimension.

Qualitätsverbesserung durch Umstrukturierung

Generalstabsarzt Dr. Stephan Schoeps betonte in seiner Rede, dass mit der Neustrukturierung der Institutslandschaft im Inland eine ressourcensparende Schwerpunktbildung bei den Aufgaben ermöglicht wird. Aber auch die umfassende Qualifizierung des Fachpersonals für die Einsätze profitiert von dem Umbau der Institutslandschaft.

Doch bevor der Kommandeur Gesundheitseinrichtungen und Stellvertreter des Inspekteurs des Sanitätsdienstes der Bundeswehr die beiden aufzulösenden Dienststellen offiziell außer Dienst stellte, ging er schlaglichtartig auf die erfolgreiche, über 50-jährige Geschichte des ZInstSanBw Koblenz und des WehrMedStatInstBw ein. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es ein Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zum einen endet eine langjährige Tradition zweier Dienststellen, zum anderen finden sich große Teile der Aufgaben beider Institute im neu aufgestellten InstPrävMedBw wieder.

InstPrävMedBw

Dieses neu geschaffene Institut für Präventivmedizin wurde mit Übergabe der Truppenfahne und der Übertragung der Führung an Oberstarzt Prof. Dr. Dr. Dieter Leyk offiziell zum 01. Oktober 2017 in Dienst gestellt. Der Sitz des neuen Institutes mit seinen zukünftig rund 200 Mitarbeitern wird in Andernach sein.

Letzteres dürfte vor allem den Oberbürgermeister der Stadt Andernach, Achim Hütten, gefreut haben. In seiner kurzen Rede lobte er das gute Verhältnis zwischen der Bundeswehr und der Stadt Andernach und wünschte dem neu aufgestellten Institut für Präventivmedizin der Bundeswehr eine gute Zukunft.

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