CPU Softwarehouse AG

Hauptversammlung der CPU Softwarehouse AG
Prognosen für 2000 gehalten - Break-Even für Mitte 2002 geplant
Alle Anträge des Vorstands mit großer Mehrheit angenommen

    Augsburg (ots) - Anlässlich der diesjährigen Hauptversammlung der
CPU Softwarehouse AG am 19. Juni 2001 hat der seit August 2000
amtierende Vorstand Manfred W. Köhler unter anderem erste Ergebnisse
der Mitte letzten Jahres eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen
vorgestellt. Signifikante Verbesserungen der Kennzahlen zeigten sich
dabei bereits im 1. Quartal 2001.
    
    So konnte das operative Ergebnis (EBITDASO) im Vergleich zum
ersten Quartal des Vorjahres um 67% auf minus 2,5 Mio. DM verbessert
werden. Die Umsätze beliefen sich auf rund 5 Mio. DM und stiegen
somit um 21%. Die Gesamtkosten verminderten sich im ersten Quartal
2001 um ca. 3,6 Mio. bzw. 29% im Vergleich zur Vorjahresperiode. Die
monatliche Cash-Burn-Rate verminderte sich um 79% auf 0,7 Mio. DM im
Vergleich zu 3,4 Mio. DM im vierten Quartal 2000.
    
    Die erfolgreiche Trendwende ist Ergebnis drastischer Sparmaßnahmen
sowie der Konzentration auf die Kernkompetenzen in den
Geschäftsfeldern Anlage- und Kreditgeschäft. Ferner ist es der CPU
gelungen, auf Basis eines angepassten Finanzcontrollings die
Planungssicherheit wieder herzustellen. Die seit der letzten
Hauptversammlung im August durch den neuen Vorstand getroffenen
Prognosen wurden nicht nur eingehalten, sondern sogar übertroffen.
    
    Der dem neuen Vorstand an der letzten Hauptversammlung
entgegengebrachte Vertrauensvorschuss wurde somit belohnt. Dr. Peter
Friedemann von der Schutzvereinigung der Kleinaktionäre, München,
sprach den bislang erzielten Restrukturierungs- und
Konsolidierungsergebnissen Anerkennung aus und erwähnte auch die
klaren Strukturen und die offene Informationspolitik des
CPU-Geschäftsberichtes 2000.
      
    Die allgemein positive Grundstimmung der Hauptversammlung spiegelt
sich denn auch in den Abstimmungsergebnissen wieder. So wurden alle
Anträge des Vorstands mit großer Mehrheit angenommen. Insbesondere
wurden Vorstand und Aufsichtsrat mit mehr als 97% der Stimmen
entlastet.
    
    Manfred W. Köhler will den eingeschlagenen Weg auch in Zukunft
konsequent weitergehen. Das Umsatzziel für dieses Jahr liegt bei 25,2
Mio. DM, was einer Steigerung von rund 25% entspricht. Für das Jahr
2002 rechnet Köhler mit einer ähnlichen Steigerungsrate, ferner soll
der Konzern Mitte des kommenden Jahres Break-Even erreichen.
    
    Die CPU Softwarehouse AG mit Sitz in Augsburg ist ein
zukunftsorientiertes Softwarehaus für die
Finanzdienstleistungsbranche. Das Unternehmen richtet seine
Kernkompetenzen auf die strategischen und operativen Ziele der
Finanzdienstleister in der Beratung und Bearbeitung von Kredit- und
Wertpapiergeschäften aus. Dazu plant, entwickelt, implementiert und
betreut die CPU anwenderspezifische Lösungen zur Organisation und
Optimierung traditioneller und zukünftiger Kundenprozesse. Leistungen
aus den Bereichen e-, m- und t-Business stellen dabei eine wichtige
Option auf die Zukunft dar. Zielmärkte der CPU sind in erster Linie
Länder mit Euro-Währung, die Schweiz sowie die Beitrittsländer zur
Europäischen Union.
    
    
    
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