Continentale Versicherungsverbund

Continentale wächst deutlich über Branchendurchschnitt / Eigenständigkeit des Versicherungsverbundes konsequent ausgebaut

    Dortmund (ots) - "Rekordzuwächse in vielen Geschäftsfeldern,
insgesamt ein Wachstum weit über dem Branchendurchschnitt - das
vergangene Jahr ist für die Continentale hervorragend verlaufen."
Diese Bilanz des Geschäftsjahres 2001 zog Rolf Bauer,
Vorstandsvorsitzender im Versicherungsverbund "Die Continentale".
Insgesamt steigerte der Finanzdienstleistungsverbund aus acht
Versicherern und einer Kapitalanlagegesellschaft seine
Beitragseinnahmen um 6 Prozent auf 2 Milliarden Euro - die Branche
wuchs dagegen nur um 2,8 Prozent. "Diese Entwicklung zeigt, dass
unser konsequenter Weg des Wachstums aus eigener Kraft belohnt wird.
Als kunden- und vermittlerorientiertes, unabhängiges Unternehmen
können wir uns jederzeit flexibel auf die Bedürfnisse des Marktes
ausrichten. Als Versicherungsverein sind die Interessen von Kunden
und Vermittlern ohnehin die einzigen Dinge, die für uns wirklich
zählen", so Rolf Bauer, der am 1. Januar 2002 Nachfolger von Dr.
Horst Hoffmann als Vorstandsvorsitzender wurde.
    
    Den in der Branche weiterhin vorhandenen Fusionsbestrebungen
erteilte Bauer eine klare Absage. Die Continentale hat ihre
Eigenständigkeit in diesem Jahr sogar weiter verstärkt. Sie übernahm
Anteile an der Continentale Sachversicherung AG sowie den Europa
Versicherungen in Köln, die damit jetzt zu 100 Prozent dem Verbund
gehören. Die Beteiligung an der DEURAG Deutsche
Rechtsschutzversicherung AG wurde aufgegeben.
Rechtsschutzversicherungen werden ab Juli von der Continentale
Sachversicherung AG angeboten.
    
    Im Geschäftsfeld Krankenversicherung konnten die Continentale
Krankenversicherung a.G. und ihr auf Krankentagegeld- und
Auslandsreisekrankenversicherung spezialisiertes Tochterunternehmen
Europa Krankenversicherung AG im Jahr 2001 die Beitragseinnahmen um
3,3 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro steigern. Die
Verwaltungskostenquote der Continentale Krankenversicherung konnte
auch im Jahr 2001 bei 2,9 Prozent gehalten werden - gegenüber einem
Branchendurchschnitt von voraussichtlich 3,3 Prozent. Unter anderem
war es den niedrigen Verwaltungsausgaben zu verdanken, dass im
vergangenen Jahr wieder mehr als 180 Millionen Euro über
Beitragsrückerstattungen an die Versicherten zurückflossen. Die
Nettoverzinsung der Kapitalanlagen der Continentale
Krankenversicherung lag bei 7,4 Prozent. Abschreibungen wären trotz
der schwierigen Situation auf dem Kapitalmarkt aufgrund vorsichtiger
Anlagepolitik und des Einsatzes von Absicherungskonzepten nur im
sechsstelligen Euro-Bereich geblieben. Rolf Bauer: "Die
Gesetzesänderung zur Abschreibung von Kapitalanlagen für Versicherer
im vergangenen Jahr war für uns in dieser Hinsicht also überflüssig".
    
    Auf die immer neuen Einschränkungen in der Gesetzlichen
Krankenversicherung (GKV) hat die Continentale mit der Einführung der
Zusatztarife CE 2 und CE 3 reagiert. Diese Tarife fangen alle
Einschränkungen der GKV auf - von Zahnersatz und
Vorsorgeuntersuchungen über Heilpraktikerbehandlungen bis hin zu
Zuzahlungen bei Medikamenten.
    
    Die Informationsoffensive der Continentale Krankenversicherung
wurde im September 2001 mit einem PKV-Forum für rund 1.500 Vermittler
in Berlin fortgesetzt. Mit ihrer Initiative will die Continentale die
Beratungsqualität beim Thema Private Krankenversicherung verbessern.
In diesem Jahr wird die Informationsoffensive mit einem PKV-Forum am
18. September in Köln fortgesetzt. Die neuen Schwerpunkte
"Zusatzversicherung" und "Probleme der Gesetzlichen
Krankenversicherung" runden das Themenspektrum ab.
    
    Stark überdurchschnittliches Wachstum verzeichnete die
Continentale Lebensversicherung a.G. Sie steigerte ihre
Beitragseinnahmen um 7,5 Prozent auf 387 Millionen Euro - gegenüber
1,9 Prozent der Branche. "Dies haben wir neuen, sehr
kundenfreundlichen und innovativen Produkten zu verdanken",
erläuterte Detlef Tank, Vorstand der Continentale Lebensversicherung.
So gelang es, den Neuzugang in der Berufsunfähigkeitsversicherung im
Jahr 2001 um 225 Prozent zu steigern. Die gesamte Branche erzielte
einen Zuwachs von 145 Prozent. Bei Fondsgebundenen
Lebensversicherungen übertraf die Continentale mit einem
Neuzugangsplus von 26 Prozent ebenfalls deutlich den
Marktdurchschnitt von 6,1 Prozent.
    
    "Bei der Berufsunfähigkeit zeigt sich, daß die Kunden schnell auf
die gravierenden Einschränkungen durch den Gesetzgeber reagiert
haben. Bei Produkten zur Altersvorsorge wie der Fondsgebundenen
Lebensversicherung haben die Menschen offenkundig nicht nur auf die
gesetzliche Förderung und die Riester-Rente gewartet, sondern sich
schon vorher für ein leistungsstarkes Angebot entschieden, das für
das Alter hohe Rendite und Flexibilität sichert", erläuterte Detlef
Tank. So bietet die Continentale bei der Fondsgebundenen
Lebensversicherung mit einer großen Auswahl von Fonds und der
Möglichkeit der flexiblen und individuellen Gestaltung der
Kapitalanlage das umfangreichste Angebot im Markt. Bei der
Berufsunfähigkeitsversicherung verzichtet die Continentale auf jede
Form der abstrakten Verweisung. Wer berufsunfähig wird, bekommt also
auf jeden Fall Geld und wird nicht auf irgendeine andere Tätigkeit
verwiesen, die er vielleicht trotz seiner Beeinträchtigung noch
ausüben könnte
    
    Die Kapitalanlagen der Continentale Lebensversicherung stiegen bei
einer Nettoverzinsung von 6,5 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro;
Abschreibungen waren bei der Continentale Lebensversicherung nur im
fünfstelligen Euro-Bereich nötig. Die Verwaltungskostenquote blieb
mit 3 Prozent unter dem Branchendurchschnitt von 3,5 Prozent.
    
    Weiterhin herausragendes Wachstum erzielte der Verbund in der
Sparte Kraftfahrzeugversicherung. Die Continentale Sachversicherung
AG steigerte ihre Beitragseinnahmen in diesem Geschäftsfeld um 40
Prozent - die Branche erreichte nur 4,9 Prozent. Die Zahl der
Verträge wurde um 30 Prozent erhöht. "Wir setzen in der Kfz-Sparte
seit geraumer Zeit auf sehr einfache Tarife ohne kompliziertes
Rabattsystem und sogenannte 'weiche Tarifmerkmale'. Dieses
verständliche und transparente Angebot ohne Haken und Ösen wird vom
Verbraucher immer mehr honoriert", so Wilhelm Sonnemann, Vorstand der
Continentale Sachversicherung.
    
    Die Continentale Sachversicherung erreichte auch im Bereich der
Privaten Haftpflichtversicherung mit einem Beitragsplus von 9,3
Prozent starken Zuwachs, während die Branche mit 1,5 Prozent Zuwachs
nahezu stagnierte. Insgesamt steigerte das Unternehmen seine
Beitragseinnahmen um über 10 Prozent auf 246 Millionen Euro und
übertraf damit das Branchenwachstum von 2,9 Prozent deutlich. Auch
der Ertrag nach Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht.
    
    Die Fondsgesellschaft des Verbundes, die Münchner Kapitalanlage
AG, stabilisierte im schwierigen Börsenjahr 2001 ihr Fondsvolumen in
Publikumsfonds bei rund 1,35 Milliarden Euro.
    
    
ots Originaltext: Continentale Krankenversicherung
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Direktor Unternehmenskommunikation
Die Continentale
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