Continentale Versicherungsverbund

Continentale Versicherungsverbund mit solider Entwicklung

Dortmund (ots) - 3,1 Milliarden Euro Leistungen für Versicherte - Beitragseinnahmen steigen auf 3,382 Milliarden Euro - 18,546 Milliarden Euro Kapitalanlagen - 597 Millionen Euro Rohergebnis - Wachstumsmotoren Lebens- und Schadenversicherung - Gegen Branchentrend: 1.713 zusätzliche Vollversicherte für die Continentale - Schwerpunkt auf laufendem Beitrag in der Lebensversicherung - Verbund setzt weiterhin auf klassische Lebensversicherungstarife mit lebenslangen Garantien - Attraktive Gesamtverzinsung von bis zu 4,63 Prozent - Continentale Sachversicherung legt um 12,4 Prozent zu - Kräftige Steigerung in der Kfz-Versicherung - Mannheimer Versicherung baut Markenstrategie aus

3,1 Milliarden Euro Leistungen für seine Versicherten hat der Continentale Versicherungsverbund im Jahr 2013 erbracht. Vorstandsvorsitzender Helmut Posch zeigte sich in einem Pressegespräch in Dortmund mit den Geschäftsergebnissen sehr zufrieden: "Unser Verbund hat seinen Auftrag im Sinne der Mitglieder erfüllt und sich dabei weiterhin solide und profitabel entwickelt. Zugleich haben wir den Integrationsprozess mit den Mannheimer Versicherungen vorangetrieben." Die Continentale ist seit März 2013 alleinige Anteilseignerin der Mannheimer Gruppe und vereinigt seitdem drei Marken unter einem Dach: Continentale, EUROPA und Mannheimer.

Verbund legte stärker zu als der Markt

Die Beitragseinnahmen im selbst abgeschlossenen Geschäft erhöhten sich 2013 um 20,3 Prozent auf 3,382 Milliarden Euro - auch bedingt durch die Aufnahme der Mannheimer Versicherungen. Aber auch ohne Einbezug der Mannheimer legte der Verbund mit einem Wachstum von 4,1 Prozent stärker zu als der Markt, der ein Beitragsplus von 3,0 Prozent verzeichnete. Maßgeblich für die Beitragssteigerung bei der Continentale waren erneut die Lebensversicherung sowie die Schaden- und Unfallversicherung. Die Kapitalanlagen stiegen um 13,4 Prozent auf 18,546 Milliarden Euro. Die Kapitalanlagepolitik der Continentale ist traditionell konservativ ausgerichtet. Aus dem Gesamtbestand erzielte der Konzern Kapitalerträge von 759,1 Millionen Euro, was einem Plus von 4,5 Prozent entspricht.

Auf der Basis gestiegener Beitragseinnahmen und Kapitalerträge konnte der Continentale Versicherungsverbund das Ergebnis um 11,1 Prozent auf 597 Millionen Euro verbessern. Davon wurden konzernweit 526 Millionen Euro - das sind rund 88 Prozent des Geschäftsergebnisses - für die Kunden reserviert, zum Beispiel für Beitragsrückerstattungen. 71 Millionen Euro wurden zur Stärkung des Eigenkapitals eingesetzt. Den Versicherten des Verbundes kamen 2013 insgesamt Leistungen in Höhe von 3,103 Milliarden Euro zugute, das sind 6,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Mehr Kunden in der Kranken-Vollversicherung

Im Geschäftsfeld Krankenversicherung konnte die Continentale netto über 1.700 Vollversicherte hinzugewinnen, bei einem bereits relativ hohen Bestand von nunmehr rund 394.000. "Dies ist umso bemerkenswerter, als sich der Markt rückläufig entwickelt hat", unterstrich Posch. "Wir sehen darin die Bestätigung für unsere moderne Produktkonzeption. Zusätzlich honorieren unsere Mitglieder die sehr moderate Beitragsanpassung." Der Verzicht auf stärkere Beitragserhöhungen ist eine Ursache dafür, dass die Beitragseinnahmen der Gesellschaft 2013 nur um 0,5 Prozent auf 1,450 Milliarden Euro stiegen. Die Branche meldete - trotz einer gesunkenen Anzahl der Vollversicherten - einen Beitragszuwachs von 0,7 Prozent.

Die Continentale Krankenversicherung erbrachte im vergangenen Jahr mehr als 1,322 Milliarden Euro an Leistungen für ihre Versicherten, das sind 0,3 Prozent mehr als 2012. Der Kapitalanlagebestand der Gesellschaft nahm um 5,5 Prozent auf 9,736 Milliarden Euro zu. Das Ergebnis stieg um 11,3 Prozent auf 215 Millionen Euro. Diesen Betrag stellt die Continentale komplett den Mitgliedern des Versicherungsvereins, also den Versicherten, zur Verfügung - er wird unter anderem für Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen und zur Substanzstärkung verwendet.

Mannheimer Krankenversicherung auf stabilem Niveau

Bei der Mannheimer Krankenversicherung blieben die Beitragseinnahmen mit rund 127 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Die Zahl der Vollversicherten verringerte sich um 660 auf 23.711 Personen. Die Leistungen gingen um 1,1 Prozent auf 107 Millionen Euro zurück. Die Kapitalanlagen stiegen um 9,6 Prozent auf 745 Millionen Euro.

Schwerpunkt auf Lebensversicherungen gegen laufenden Beitrag

Auch im Geschäftsfeld Lebensversicherung hob sich der Continentale Versicherungsverbund von der Branche ab. Während die Branche bei Versicherungen gegen laufenden Beitrag lediglich einen Zuwachs von 0,4 Prozent erzielen konnte, waren es bei den Lebensversicherern des Verbundes 3,6 Prozent. Der Anteil der Einmalbeiträge an den gesamten Beitragseinnahmen der Branche lag Ende 2013 bei 29,1 Prozent, bei der Continentale Lebensversicherung waren es 9,2 Prozent, bei der EUROPA Lebensversicherung 7,3 Prozent und bei der mamax Lebensversicherung 3,6 Prozent. Insgesamt steigerte der Continentale Versicherungsverbund seine Beitragseinnahmen im Geschäftsfeld Lebensversicherung um 5,3 Prozent gegenüber einem Marktdurchschnitt von 4,0 Prozent.

Continentale setzt weiterhin auf traditionelle, bewährte Tarife

Die Beitragseinnahmen der Continentale Lebensversicherung erhöhten sich um 4,9 Prozent auf 609 Millionen Euro. Hier hat sich die Strategie bewährt, auch weiterhin klassische Lebens- und Rentenversicherungen mit lebenslangen Garantien anzubieten, so Posch. "Wir wissen, dass Kunden die Sicherheit lebenslanger Garantien schätzen. Diese Sicherheit wollen wir ihnen geben. Die Zuverlässigkeit und die hohe Kundenorientierung eines Versicherungsverbundes auf Gegenseitigkeit sind gerade in den aktuell unruhigen Zeiten starke Argumente im Wettbewerb. Wir gehören unseren Kunden, das gibt uns Unabhängigkeit und Stärke."

Die Leistungen der Continentale Lebensversicherung erhöhten sich um 15,0 Prozent auf 899 Millionen Euro. Die Kapitalanlagen wuchsen um 3,0 Prozent auf 4,338 Milliarden Euro. Das Rohergebnis der Gesellschaft stieg um 7,8 Prozent auf 132 Millionen Euro.

Deutlicher Zuwachs bei der EUROPA Lebensversicherung

Beim Direktversicherer EUROPA Lebensversicherung machten die Beitragseinnahmen einen Sprung von 6,5 Prozent auf 315 Millionen Euro. Die Leistungen stiegen um 6,4 Prozent auf 381 Millionen Euro. Die Kapitalanlagen erhöhten sich merklich, 2013 kletterte der Bestand um 6,9 Prozent auf 2,191 Milliarden Euro.

Die mamax Lebensversicherung verzeichnete einen geringfügigen Anstieg der Beitragseinnahmen auf rund 19 Millionen Euro und einen leichten Rückgang der Leistungen auf 17 Millionen Euro.

Attraktive Verzinsung in der Lebensversicherung

Trotz anhaltend niedriger Zinsen am Kapitalmarkt liegt die laufende Verzinsung für das Jahr 2014 weiterhin auf relativ hohem Niveau. Sie beträgt bei der Continentale Lebensversicherung 3,50 Prozent und bei der EUROPA Lebensversicherung 3,75 Prozent. Einschließlich Schlussüberschuss und Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven errechnet sich eine Gesamtverzinsung von 4,34 Prozent bzw. 4,63 Prozent. Die mamax Lebensversicherung bietet ihren Kunden für 2014 eine laufende Verzinsung in Höhe von 3,25 Prozent. Inklusive Schlussüberschuss ergibt sich eine Gesamtverzinsung von 3,47 Prozent.

Überdurchschnittliches Beitragsplus in der Schaden- und Unfallversicherung

Das Geschäftsfeld Schaden- und Unfallversicherung entwickelte sich ebenfalls positiv. Die Continentale und die EUROPA erzielten weit überdurchschnittliche Beitragszuwächse; das Beitragsvolumen der Mannheimer blieb stabil. Von Großschäden durch Naturereignisse, die 2013 die Branche enorm belasteten, war der Verbund mit einem Schadenaufwand von 45 Millionen Euro brutto vergleichsweise geringfügig betroffen. Mit mehr als 34 Millionen Euro schlugen insbesondere das Hochwasser "Frederik" sowie die Unwetter "Manni" und "Andreas" zu Buche. Die Combined Ratio (Brutto-Schaden-Kosten-Quote nach Abwicklung) in diesem Geschäftsfeld belief sich auf 96,3 Prozent nach 94,0 Prozent im Vorjahr.

Erneut kräftige Steigerung in der Kfz-Versicherung

Die Beiträge des Serviceversicherers Continentale Sachversicherung nahmen 2013 um 12,4 Prozent auf 404 Millionen Euro zu. Das Wachstum liegt damit weit über dem Marktdurchschnitt von 3,0 Prozent. Ausschlaggebend war die erneut kräftige Steigerung in der Kfz-Versicherung von 29,4 Prozent; die Branche erzielte in dieser Sparte ein Plus von 5,4 Prozent. Die Leistungen lagen bei 246 Millionen Euro. Die Kapitalanlagen waren zum Jahresende 2013 mit 696 Millionen Euro um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr. Das Geschäftsergebnis der Gesellschaft stieg um 14,9 Prozent auf 27 Millionen Euro.

Im Online-Kfz-Versicherungsgeschäft, das unter der Marke deutsche internet versicherung betrieben wird, erhöhten sich die Beiträge um 7,1 Prozent auf 16 Millionen Euro. Die Leistungen nahmen um 5,8 Prozent auf 15 Millionen Euro zu.

Die EUROPA Versicherung steigerte die Beitragseinnahmen um 13,5 Prozent auf 131 Millionen Euro. Der Direktversicherer wendete für Leistungen 107 Millionen Euro auf. Die Kapitalanlagen nahmen um 3,0 Prozent auf 205 Millionen Euro zu.

Mannheimer Versicherung baut Markenstrategie aus

Die Mannheimer Versicherung verzeichnete ein leichtes Beitragsplus von 0,6 Prozent auf rund 311 Millionen Euro. Sie konzentriert sich noch stärker auf Zielgruppen- und Markenprodukte. Ihre Leistungsausgaben lagen bei 217 Millionen Euro. Die Kapitalanlagen erhöhten sich um 7,7 Prozent auf 413 Millionen Euro.

Die Mannheimer mit ihren Speziallösungen für bestimmte Kundengruppen soll den Verbund insbesondere im Geschäftsfeld Schaden- und Unfallversicherung stärken. Wie beim Erwerb angekündigt, bleibt der Standort Mannheim erhalten: zum einen als vierter Direktionssitz neben Dortmund, Köln, München, zum anderen als Sitz des 13. Kundendienst-Centrums des Continentale Versicherungsverbundes, das im September 2013 eröffnet wurde.

Pressekontakt:

Bernd Goletz
Continentale Versicherungsverbund auf Gegenseitigkeit
Leiter Unternehmenskommunikation
Tel.: 0231/919-2255
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