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09.06.2021 – 14:00

Deutscher Mobilitätspreis

Deutscher Mobilitätspreis 2021: Das sind die GewinnerInnen

Berlin (ots)

Bundesminister Andreas Scheuer hat heute im Rahmen einer digitalen Preisverleihung die 14 Gewinner und Gewinnerinnen des Deutschen Mobilitätspreises 2021 ausgezeichnet und geehrt. Die 14 Projekte stehen für das Potenzial von Daten für die Mobilität der Zukunft

Von naturgetreuen Simulationen des Verkehrsgeschehens mit Fußgängern und Radfahrern, digitaler Indoor-Navigation im Krankenhaus bis zu einem digitalen Marktplatz für Automobildaten: Die zehn Sieger und Siegerinnen des Deutschen Mobilitätspreises 2021 stehen fest. Ganz nach dem Jahresmotto "intelligent unterwegs: Daten machen mobil." beweisen die ausgezeichneten Projekte, wie das Datennutzen, -teilen und -veredeln dabei hilft, Mobilität noch sicherer, effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Auf der heutigen digitalen Preisverleihung wurden sie nun ausgezeichnet.

Im Rahmen des Deutschen Mobilitätspreises wurde auch in diesem Jahr ein Sonderpreis für bürgerschaftliches Engagement im Mobilitätsbereich vergeben. Darüber hinaus wurden bei der Online-Veranstaltung die drei Gewinner und Gewinnerinnen des Ideenwettbewerbs verkündet. Dieser Wettbewerb richtete sich an alle Bürger und Bürgerinnen. Die Auszeichnung wurde mit Preisgeldern im Gesamtwert von 7.000 Euro dotiert.

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: "Daten sind der Schlüssel für eine moderne Mobilität. Intelligent genutzt und verknüpft sorgen sie dafür, dass wir künftig noch effizienter, klimafreundlicher und zugleich komfortabler unterwegs sind. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Deutschen Mobilitätspreises 2021 zeigen uns, wie das gehen kann: Sie haben Ideen entwickelt, wie wir Personenverkehr und Gütertransporte voranbringen - vom On-Demand-Dienst auf dem Dorf bis hin zum Jobportal im Schienensektor. Das zeigt wieder einmal sehr deutlich: Mobilität ist ein superspannendes Thema - und eine Branche, die enorm viel bewegt."

Prof. Dr. Siegfried Russwurm, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) und des Deutschland - Land der Ideen e. V.: "Wir freuen uns über die rege Beteiligung am Deutschen Mobilitätspreis auch in diesem besonderen Jahr. Die Bandbreite der eingereichten Projekte zeigt, dass die Wirtschaft in Deutschland gute Ideen hat und eine starke digitale Innovationskraft besitzt. Dies ist wichtig, um auch künftig im internationalen Wettbewerb bestehen zu können."

Mit insgesamt 263 Einreichungen haben sich Unternehmen, Startups, Forschungseinrichtungen und Vereine um die Auszeichnung beworben, die in diesem Jahr zum sechsten Mal vergeben wurde. Eine unabhängige Jury aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik wählte die zehn besten Projekte, den Gewinner des Sonderpreises und die drei Gewinner des Ideenwettbewerbs aus.

Das sind die zehn Best-Practice-GewinnerInnen des Deutschen Mobilitätspreises 2021:

AAI Intelligent Traffic: Mit der Software von AAI können Entwicklungsabteilungen von Herstellern und Zulieferern der Autobranche die Systeme zum automatisierten Fahren unter Realbedingungen am Rechner testen. Automotive Artificial Intelligence (AAI) GmbH, Berlin

On-Demand-Services für die erste und letzte Meile: CABDO macht mehrere On-Demand-Services über App-Lösungen und als Software- sowie Backendprovider zugänglich und ist mit der eigenen Plattform im Ruhrgebiet aktiv. CABDO GmbH, Dortmund (Nordrhein-Westfalen)

CARUSO Dataplace: Neutraler, offener und sicherer Marktplatz für Automobildaten über unterschiedliche Fahrzeughersteller hinweg. Die Daten werden herstellerunabhängig über eine standardisierte Schnittstelle bereitgestellt. CARUSO GmbH, Ismaning (Bayern)

Der digitale Container auf der Schiene: Transparente Informationsflüsse helfen, Beladungen der Güterzüge zu optimieren und Kosten im Betrieb zu senken. Damit kann der Anteil der Schiene am Güterverkehr Deutschlands signifikant gesteigert werden. Protostellar GmbH, Brechen (Hessen)

Digitale Patientennavigation: Während der Corona-Pandemie sollen Patienten so wenig Kontakt wie möglich zu anderen Patienten, Mitarbeitern oder Objekten wie Türgriffen haben. Die Entwicklung einer digitalen Patientenorientierung mit Live-Indoor-Navigation macht dies möglich. Universitätsmedizin Greifswald, Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern)

Digitale S-Bahn Hamburg: Bis Ende 2021 rüsten Siemens Mobility und Deutsche Bahn vier Fahrzeuge für die Strecke der Hamburger S-Bahn S21 erstmalig in Deutschland für den automatisierten Bahnbetrieb aus. Das Projekt ist Teil der Sektor-Initiative "Digitale Schiene Deutschland". Siemens Mobility GmbH, Deutsche Bahn AG, Berlin

Effiziente und stadtverträgliche LKW-Navigation für NRW: Die webbasierte Software SEVAS soll helfen, die Routenwahl der Logistikverkehre durch die Bereitstellung aktueller, Lkw-relevanter Daten deutlich zu verbessern. So können Städte und Gemeinden vom Schwerlastverkehr entlastet werden. Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH, Köln (Nordrhein-Westfalen)

Datenanalyseplattform für Mobilitätsunternehmen und Stadtverwaltung: Die MIA Mobility Engine ist eine Datenanalyseplattform, mit deren Hilfe die Entwicklung nachhaltiger Mobilität vorangetrieben werden kann. MIA map intelligence agency UG, Aachen (Nordrhein-Westfalen)

Digitale Transformation der Waggonvermietung: "traigo" sammelt, analysiert und macht Daten so nutzbar, dass sich Transportströme, Instandhaltungszeitpunkte und Laufzeitprognosen von Güterwagen daraus ableiten lassen und leistet damit einen Beitrag für den Schienengüterverkehr der Zukunft. VTG Rail Europe GmbH, Hamburg

Automating Unmanned Aviation: Unisphere entwickelte eine Softwareplattform, die es erlaubt, sämtliche sicherheitsrelevanten Aufgaben eines Drohnen- oder Lufttaxipiloten durch Technologie zu ersetzen. Damit trägt das Unternehmen zur sicheren Automatisierung des Flugbetriebs bei. Unisphere GmbH, Konstanz (Baden-Württemberg)

Das sind die drei Gewinner und Gewinnerinnen des Ideenwettbewerbs des Deutschen Mobilitätspreises 2021

Aus 51 Einreichungen wählte die Jury die drei besten Ideen aus. Dabei vergab die Jury in diesem Jahr neben dem ersten Preis zwei zweite Preise.

Erster Preis: MarktKulturBus: Der "MarktKulturBus" als digitale On-Demand-Lösung bringt Impulse in die Kommunen und aktiviert die Region. Projektgruppe Mobile Dorfmitte, Berlin

Zweiter Preis: Datenbasierte multimodale Logistik: Über eine digitale Plattform können Akteure des Güterverkehrs verkehrsträgerunabhängige multimodale Routen planen und buchen. Dr. Fabian Deitelhoff, Dortmund (Nordrhein-Westfalen)

Zweiter Preis: Digitaler Kalender für intelligente Mobilität: Die Idee ist es, den digitalen Kalender- bzw. Terminplaner für die intelligente Steuerung von Mobilität nutzbar zu machen. Stefan Wagner, Jena (Thüringen)

Sonderpreis gewinnt Schienenjobs.de

Der Sonderpreis wurde dieses Jahr für Schienenjobs.de, einem gemeinsamen Projekt von Allianz pro Schiene e.V. und der index Internet und Mediaforschung GmbH, Berlin, vergeben. Die Jury begründet ihre Entscheidung damit, dass durch die unternehmensübergreifende Plattform das Angebot an Jobs im Bahnsektor transparent gemacht wird und so einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Schiene leistet.

Weiterführendes Material unter www.deutscher-mobilitätspreis.de/presse

Die Initiatoren: "Deutschland - Land der Ideen" und BMVI

Mit dem Deutschen Mobilitätspreis machen die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur intelligente Mobilitätslösungen und digitale Innovationen öffentlich sichtbar. Die Deutsche Bahn, der VDV und Siemens Mobility sind Partner des Wettbewerbs.

Pressekontakt:

Deutschland - Land der Ideen
Michael Birnstock
Tel.: 030/206459-114
birnstock@land-der-ideen.de

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