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Spielerische Kunstvermittlung mit SherLOOK, PI Nr. 100/2021

Spielerische Kunstvermittlung mit SherLOOK, PI Nr. 100/2021
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Spielerische Kunstvermittlung mit SherLOOK

Im Kunstmuseum St. Gallen wird in Zusammenarbeit mit der Universität Konstanz eine App vorgestellt, mit der Besuchende Sherlock Holmes spielen und dabei Ausstellungsstücke erkunden können

„Dieses goldene Schnurrbärtchen – wo habe ich das gleich nochmal gesehen?“ – Solche Fragen werden sich Besuchende des Kunstmuseums St. Gallen (Schweiz) in Zukunft stellen. Am Freitag, 22. Oktober 2021, um 10 Uhr wird die Spiele-App „SherLOOK“ vorgestellt, die in Kooperation zwischen dem Kunstmuseum St. Gallen, Projektseminaren an der Universität Konstanz und einem Software-Unternehmen aus Basel entstanden ist.

Studierende haben unter der Leitung von Prof. Dr. Steffen Bogen, Kunsthistoriker an der Universität Konstanz und Spieleautor, ein innovatives Suchspiel entwickelt, das nun in einer noch nicht finalisierten, einer Beta-Version, ausprobiert werden kann: An der Seite von Sherlock Holmes, seinem Freund Dr. Watson und Enola, der jüngeren Schwester von Holmes aus der Enola-Holmes-Krimireihe, haben die Spielenden die Aufgabe, kleine Details aus den Sammlungswerken des Museums in der Sammlungspräsentation wiederzufinden. Gezeigt werden die Details mittels App auf iPads, eine Spielrunde dauert zirka 30 Minuten. Durch wechselnde Rätsel- und Auflösungstexte verläuft jede Partie anders. So entsteht eine spannende und nachhaltige Form der spielerischen Kunstvermittlung.

Einführung der App durch Studierende

Am Tag der Veröffentlichung präsentieren Teilnehmende des Seminars an der Universität Konstanz ihr Projekt und stehen dazu Rede und Antwort. Auch beteiligte Mitarbeitende des Museums sind vor Ort. Studierende, die im Sommersemester 2021 am Projekt mitgearbeitet haben, begleiten Besuchende im Anschluss im Tandem bei ihren ersten Spielrunden durch das Museum.

Einbezug der jüngeren Altersgruppe

Die App enthält neben drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen auch einen Kids-Modus. So können auch jüngere Besuchende, die im Grundschulalter sind und in Begleitung ins Museum kommen, die Kunstwerke und ihre Geschichten auf eine neue und fantasievolle Weise erkunden.

Beta-Version: Meinung der Testerinnen und Tester gefragt

Die iPads inklusive Kopfhörer können ab dem 22. Oktober und zu den regulären Öffnungszeiten des Kunstmuseums gegen ein Pfand kostenfrei an der Museumskasse ausgeliehen werden. Da die App sich noch im Beta-Stadium befindet, stellt das Museum in Kooperation mit der Universität Konstanz einen Evaluationsbogen zur Verfügung, über den die Besuchenden ihr Feedback abgeben können. Diese Rückmeldungen sind für die Weiterentwicklung des Spiels und die künftige Einbettung in den Museumsbesuch, die langfristig angedacht sind, sehr wertvoll.

Faktenübersicht:

  • Kunstmuseum St. Gallen (Schweiz) stellt SherLOOK-App vor
  • Spielerische Kunstvermittlung durch App, eine Kooperation des Kunstmuseums St. Gallen, Studierenden der Universität Konstanz und Softwareentwicklern aus Basel
  • Präsentation am 22. Oktober 2021, um 10 Uhr im Kunstmuseum St. Gallen
  • Ausleihmöglichkeiten zu den Öffnungszeiten des Museums: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, Mittwoch von 10 bis 20 Uhr.

Hinweis an die Redaktionen:

Ein Foto kann im Folgenden heruntergeladen werden:

https://cms.uni-konstanz.de/fileadmin/pi/fileserver/2021/spielerische_kunstvermittlung.jpg

Bildunterschrift: Mit der SherLOOK-App in den Ausstellungen des Kunstmuseums St. Gallen.

Bildnachweis: Kunstmuseum St. Gallen

Kontakt:
Universität Konstanz
Kommunikation und Marketing
Telefon: + 49 7531 88-3603
E-Mail: kum@uni-konstanz.de

- uni.kn

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