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Universität Konstanz

Erfolgreiche Mitteleinwerbung dank Spitzenforschung, PI Nr. 94/2021

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Erfolgreiche Mitteleinwerbung dank Spitzenforschung

Förderatlas 2021 der Deutschen Forschungsgemeinschaft weist abermals Spitzenwerte für die Universität Konstanz aus

Platz 1 relativ zur Größe der Professorenschaft, ebenfalls Platz 1 relativ zur Zahl der Wissenschaftler*innen, dazu etliche Top-Ränge in einzelnen Forschungsbereichen: Die Universität Konstanz schneidet im Förderatlas 2021 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wieder herausragend ab. Auf der Liste der 40 deutschen Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen, die im Berichtzeitraum zwischen 2017 und 2019 die meisten öffentlichen Drittmittel einwerben konnten, ist sie in vielen wichtigen Kategorien ganz bzw. weit oben zu finden. Der Förderatlas, der im Dreijahresrhythmus Zahlen zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland präsentiert, wurde am heutigen 5. Oktober 2021 bei einer Pressekonferenz der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Hochschulrektorenkonferenz und des Stifterverbands der Deutschen Wissenschaft vorgestellt. Der Universität Konstanz wurden im Berichtszeitraum DFG-Mittel in Höhe von insgesamt 135,4 Millionen Euro bewilligt.

Die Auswertung berücksichtigt neben absoluten Zahlen auch größen- und personalrelativierende Betrachtungen sowie Analysen, die dem besonderen fachlichen Profil von Hochschulen Rechnung tragen. Für die Universität Konstanz als mittelgroße Universität sind dies entscheidende Kriterien für ihre Top-Platzierungen. Zum 1. Platz auf der Rangliste der bewilligungsstärksten Hochschulen relativ zur Größe der Professorenschaft sowie zur Zahl aller Wissenschaftler*innen wird im Atlas vermerkt, dass die Universität Konstanz 81 Prozent über dem Wert liege, der aufgrund ihrer Größe und ihres Fachprofils zu erwarten wäre.

Rektorin Prof. Dr. Katharina Holzinger sieht die Exzellenz der Universität Konstanz ein weiteres Mal bestätigt: „Dass die Universität Konstanz im Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft abermals auf Spitzenplätzen zu finden ist, freut mich sehr, wenn es mich auch nicht wirklich überrascht. Platz 1 relativ zu der Anzahl der Professuren und Platz 1 bei der Bewilligungssumme je Wissenschaftlerin und Wissenschaftler – um zwei fachunabhängige Kategorien herauszugreifen – ist ein großartiges Ergebnis, zu dem ich der gesamten Universität gratuliere. Alle tragen zu diesen Erfolgen bei, die sich mit schöner Regelmäßigkeit wiederholen.“

Geistes- und Sozialwissenschaften

Neben den universitätsübergreifenden Bestwerten haben es auch einzelne Wissenschaftsbereiche an die Spitze geschafft. So nehmen die Geistes- und Sozialwissenschaften, bezogen auf die Bewilligungssumme je Professor*in, den zweiten Platz ein, bezogen auf die Bewilligungssumme je Wissenschaftler*in sogar Platz 1.

Lebenswissenschaften

Umgekehrt ist es im Bereich Lebenswissenschaften. Relativ zur Bewilligungssumme je Professur erreicht der Wissenschaftsbereich Platz 1, in Bezug zu den einzelnen Wissenschaftler*innen Platz 2. Die Universität Konstanz konnte somit hier in der pro Kopf relativierten Betrachtung zur Professorenschaft die größten Volumina an öffentlichen Mitteln einwerben. Der DFG-Atlas merkt an: „Die Universität Konstanz fällt hier auf, weil sie keinen medizinischen Fachbereich aufweist, in ihrer mathematisch-naturwissenschaftlichen Sektion aber viele Projekte mit lebenswissenschaftlichem Bezug bearbeitet.“

Naturwissenschaften

Bezogen auf die Bewilligungssummen je Professur erreichten die Naturwissenschaften der Universität Konstanz Platz 4, was gegenüber dem Förderatlas von 2018 eine Verbesserung um acht Ränge bedeutet. Eine Verbesserung um sogar neun Ränge bedeutet der 9. Platz der Naturwissenschaften relativ zu den Bewilligungssummen je Wissenschaftler*in. Auch hier fällt die Universität Konstanz ins Auge: So habe die Universität Konstanz, ist im Förderatlas zu lesen, „mit relativ wenigen Professorinnen und Professoren in den Naturwissenschaften hohe Pro-Kopf-Bewilligungen erreicht“.

Der DFG-Förderatlas

Der Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft präsentiert Kennzahlen zu öffentlich finanzierter Forschung in Deutschland und wird seit 1997 im Drei-Jahres-Rhythmus veröffentlicht. Im Mittelpunkt des aktuellen Förderatlas 2021 stehen Analysen, die, nach Fächern und Fördergebieten differenziert, über den Drittmittelerfolg von Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen bei der DFG, im Rahmen der öffentliche Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE) des Bundes sowie im EU-Rahmenprogramm Horizon 2020 informieren.

Der Förderatlas 2021 der DFG steht zum Download bereit unter: www.dfg.de/foerderatlas

Faktenübersicht:

  • Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) 2021 präsentiert Kennzahlen zu öffentlich finanzierter Forschung in Deutschland
  • Link zur Online-Fassung: www.dfg.de/foerderatlas
  • Universität Konstanz gehört wieder zu den 40 deutschen Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen, die die meisten öffentlichen Drittmitteln einwerben konnten
  • Gesamtbewilligungssumme der DFG für die Universität Konstanz im Berichtzeitraum zwischen 2017 und 2019 beträgt 135,4 Millionen Euro
  • Jeweils Platz 1 relativ zur Größe der Professorenschaft sowie Platz 1 relativ zur Bewilligungssumme je Wissenschaftler*in an der Universität Konstanz
  • Weitere herausragende Platzierungen in einzelnen Wissenschaftsbereichen
  • DFG-Förderatlas erscheint seit 1997 im Drei-Jahres-Rhythmus.
Kontakt:
Universität Konstanz
Kommunikation und Marketing
Telefon: + 49 7531 88-3603
E-Mail: kum@uni-konstanz.de

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