Mission East

Was wäre wenn... Direkt gefragt im Irak angesichts der ISIS Schrecken

Der Besuch von Dr. Johann Wadephul, MdB, wurde von den Flüchtlingen im Irak sehr begrüßt. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/119054 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Mission East"

Berlin (ots) - Stumpfe Augen gewinnen Lebensfreude zurück. Über 25.000 Kinder und Erwachsene, die aus dem Horror der ISIS Taten entfliehen konnten, sind aber immer noch in Lagern aus Sommerzelten auf den Sindschar-Bergen im Nord-Irak. Mitten im Nichts oder am Rande von zerstörten Siedlungen sind sie dem kommenden Winter ausgeliefert. Die Hilfsorganisation Mission East unterstützt diese Flüchtlinge vor Ort, um ihr Überleben zu sichern.

Aus der Krisenzone zurück berichtet der Bundestagsabgeordnete Dr. Johann Wadephul: Der Völkermord an den Jesiden durch den IS darf nicht vergessen werden. Was die Region Kurdistan für die Flüchtlinge leistet ist enorm. Das wird von der Weltgemeinschaft zu wenig beachtet. Deutschland muss sich hier humanitär stärker engagieren. Jeder Euro des Steuerzahlers ist hier sinnvoll eingesetzt.

Der Augenzeuge und Mediziner Dr. Kim Hartzner, Mitgründer der Hilfsorganisation Mission East, berichtet: "Sindschar ist eine total zerstörte Stadt, überall sind Schutt und Autowracks zu sehen. Die Überreste des Grauens wurden noch nicht weggeschafft, es ist unbeschreiblich unmenschlich, in welch Umfeld Tausende von Menschen verbleiben müssen." Er hörte vor Ort ständig: "Wenn Ihr und der gebotene Schutz nicht vor Ort wären, könnten wir nicht hier bleiben."

Winterhilfe

Die Hilfsorganisation Mission East hat mit deutscher Beteiligung für 10.000 von den Sinjar Vertriebenen die Winterausstattung mit bereitgestellt. Heizanlagen und Kraftstoff bildet die praktische Unterstützung. Die traumatisierten Kinder und Hinterbliebenen schätzen darüber hinaus die Angebote von der international agierenden Organisation vor Ort. Diese helfen ihnen, die Traumata zu verarbeiten und wieder Freude am geretteten Leben zu gewinnen. Die Kinder erhalten Spielzeug und Freiraum. Nach fast einem Jahr ohne Schulbildung können sie wieder spielerisch lernen, unter anderem Zahlen und Buchstaben sowie Mathematik und Englisch. "Ich habe die Kinder beim Malen und mit Bauklötzen spielen beobachtet. Das war so schön, sie lächeln zu sehen an einem gewöhnlichen Wochentag, der sonst so trist war" drückt Hartzner seine Eindrücke aus.

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