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15.09.2020 – 12:30

Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V.

Aktuelle Umfrage: Deutsche sehen durch Corona Gefahr langfristiger gesellschaftlicher Notlage

Aktuelle Umfrage: Deutsche sehen durch Corona Gefahr langfristiger gesellschaftlicher Notlage

Fast jeder Zweite fühlt sich nicht ausreichend auf persönliche Notfälle vorbereitet - für 43 Prozent gehört Organspendeausweis zur Vorbereitung

Fast jeder zweite volljährige Deutsche (45 Prozent) fühlt sich in seinem Leben nicht ausreichend auf persönliche Notfälle vorbereitet. Die durch Corona eingetretene Lage wertet ein knappes Drittel (28 Prozent) für sich persönlich als Notfall auf unabsehbare Zeit, etwa gleich viele (30 Prozent) sehen darin einen zeitlich begrenzten Notfall. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zum Thema "Vorbereitung auf persönliche Notfälle".* Die Umfrage wurde im Auftrag der hessischen sowie rheinland-pfälzischen Volksbanken und Raiffeisenbanken im Genossenschaftsverband - Verband der Regionen durchgeführt. Die Kreditgenossenschaften in beiden Bundesländern bieten jetzt einen Notfallplanordner zur Unterstützung bei der Vorbereitung auf Notfälle an.

"Auf Notfälle vorbereitet zu sein, ist eine lebensbegleitende Herausforderung, der man sich immer wieder neu stellen muss. Dass fast die Hälfte der Erwachsenen (45 Prozent) sich nicht ausreichend vorbereitet sieht, zeigt, wie wichtig es ist, hier zu sensibilisieren und Hilfestellung anzubieten", kommentiert Michael Mengler, Co-Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Volksbank eG, die Ergebnisse der Umfrage. "Aktuell von zentraler Bedeutung ist dabei, sich vor den langfristigen wirtschaftlichen COVID-19-Auswirkungen zu schützen." Hier zeigen die Umfrageergebnisse, dass die Befragten die Corona-Folgen für die Gesellschaft als Ganzes noch dramatischer sehen als für sich persönlich: Hier glaubt sogar fast die Hälfte (47 Prozent) an einen Notfall auf unabsehbare Zeit, weitere 38 Prozent gehen von einem zeitlich begrenzten Notfall aus. In diesen Werten dürfte die Sorge zum Ausdruck kommen, dass auch nach der Verfügbarkeit einer Impfung hohe Unwägbarkeiten bezüglich der Dauer bis zu einer weitgehenden wirtschaftlichen Erholung bleiben.

Bei den wichtigsten Themenbereichen, an die die Deutschen bei persönlichen Notfällen vor allem denken, rangiert die Gesundheit, z.B. im Sinne der medizinischen Versorgung, weit vorne. Unter neun zur Auswahl gestellten Bereichen (bis zu drei Nennungen möglich) kommt sie auf 68 Prozent Nennungen. Es folgen Vorsorge und Vollmachten mit 44 Prozent sowie - ungefähr gleichaufliegend mit Werten zwischen 37 Prozent und 35 Prozent - Finanzen, Versicherungen und wichtige persönliche Daten. Trotz des hohen Stellenwertes der Gesundheit in diesem Zusammenhang stimmen nur 43 Prozent der Deutschen explizit der Aussage zu "Alle Erwachsenen sollten im Notfall einen Organspendeausweis haben". 35 Prozent verneinen dies, etwas mehr als ein Fünftel kann oder will dazu keine Aussage machen.

Vorsorge bedeutet eher Eigenverantwortung als Staat

Mit Abstand am wichtigsten im Notfall sind den Deutschen Vertrauenspersonen, die z.B. auch für sie Entscheidungen treffen können: Unter fünf zur Auswahl gestellten Antwortvorgaben kommt dies - bei bis zu zwei möglichen Nennungen - auf 54 Prozent. Mit 39 Prozent folgt die Gewährleistung der persönlichen Handlungsfähigkeit auch während eines Überbrückungszeitraums, z. B. aufgrund von Krankheit oder Erwerbslosigkeit. Relativ knapp dahinter liegen die Begrenzung der Auswirkungen auf Familie bzw. Lebenspartner mit 33 Prozent sowie die Sicherung der eigenen Zielvorstellungen bei dauerhafter Handlungsfähigkeit oder im Todesfall mit 27 Prozent. Vergleichsweise geringe Bedeutung wird mit 16 Prozent dem Vorhandensein einer staatlichen Daseinsvorsorge, z. B. ein gut ausgebautes soziales Netz, zugemessen. "Das spricht dafür, dass die Vorbereitung auf persönliche Notfälle weit überwiegend als Teil der Eigenverantwortung gesehen wird und man sich nicht auf Staat oder Sozialkassen verlassen möchte", bewertet Rudolf Müller, Vorstandssprecher der Vereinigte VR Bank Kur- und Rheinpfalz eG in Speyer, diesen Befund.

Notfallplanordner ermöglicht Überblick über persönliche Angelegenheiten

Dabei hilft der als E-Book verfügbare Notfallplanordner. Er ermöglicht es, sich einen Überblick über alle wichtigen persönlichen Angelegenheiten sowie die Vermögens- und Vorsorgesituation zu verschaffen. Mit einem übersichtlichen Register, das von ganz persönlichen Daten über Vorsorge, Vollmachten und Gesundheit bis hin zu Finanzen, Immobilien und Versicherungen reicht, navigieren Nutzer*innen sicher durch alle wichtigen Themen, bis sie schließlich eine umfassende Übersicht über all ihre Produkte, Verträge und sonstigen wichtigen Informationen haben. Auch für Angehörige ist das E-Book eine große Hilfe, wenn es nicht möglich sein sollte, eigene Entscheidungen zu treffen. Den Notfallplanordner als E-Book oder auch aktive Unterstützung bei der Strukturierung von Daten und Anlagen erhalten Interessenten bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken in Hessen und Rheinland-Pfalz. Weiterführende Informationen, die Ergebnisse der Umfrage und Hilfsmittel für Themen wie Altersvorsorge sind unter https://www.vr-vermoegensaufbau.de abrufbar.

* Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2079 Personen zwischen dem 26. und 28.08.2020 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Mit freundlichen Grüßen
i. V. Asmus Schütt
Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V.
Bereichsleiter Kommunikation & Change
Verwaltungssitz Düsseldorf
Peter-Müller-Straße 26, 40468 Düsseldorf
Telefon: +49 211 16091-4650
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