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09.07.2020 – 10:39

Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V.

Umfrage: Rheinland-Pfalz und das Saarland liegen bei digitalem Banking weitgehend im Bundestrend

Umfrage: Rheinland-Pfalz und das Saarland liegen bei digitalem Banking weitgehend im Bundestrend

Corona-Effekt: 17 Prozent der Befragten in den beiden Bundesländern geben an, Onlinebanking jetzt mehr zu nutzen oder nutzen zu wollen - bei Mobile Banking sind es sogar 21 Prozent

Die Corona-Pandemie könnte dem digitalen Banking und Zahlungsverkehr einen weiteren Schub geben. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zum Thema "Digitale Alltagskompetenz und Bankdienstleistungen".* Die Umfrage wurde im Auftrag der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Genossenschaftsverband - Verband der Regionen durchgeführt. Nachdem im April die bundesweiten Resultate veröffentlicht wurden, liegen jetzt auch Auswertungen für einzelne Bundesländer vor.

Insgesamt nutzen schon heute 66 Prozent der volljährigen Bürger in Rheinland-Pfalz und dem Saarland regelmäßig die Möglichkeiten des Onlinebankings, das ist leicht unter dem Bundesdurchschnitt von 69 Prozent. Der Anteil derer, die Onlinebanking gerne mehr oder überhaupt nutzen wollen, liegt bei 16 Prozent (Bund: 15 Prozent). "Sicherheit vor Betrug" mit 73 Prozent wie auch im Bund und "Datenschutz/Privatsphäre" mit 74 Prozent (Bund: 69 Prozent) werden insgesamt als wichtigste Kriterien für digitale Nutzungsmöglichkeiten im Internet priorisiert. "Vorbehalte beim digitalen Banking sind verständlich, gerade auch angesichts der sehr hohen Veränderungsgeschwindigkeit", sagt Michael Hoeck, Vorstand der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank eG, Wittlich. "Wir müssen Verständnis dafür schaffen, durch Aufklärungsarbeit Ängste nehmen und konkrete Unterstützungsangebote für die Nutzung machen. Als Genossenschaft und Universalanbieter von Bankdienstleistungen haben wir hier eine besondere Verantwortung, möglichst viele Menschen mitzunehmen - anders als vielleicht manche Wettbewerber, die sich spezialisiert haben. Das Versprechen unseres Slogans `Morgen kann kommen´ wollen wir hier ganz konkret einlösen."

Dafür seien die Genossenschaftsbanken prädestiniert, da Regionalbanken wie die Volksbanken und Raiffeisenbanken mit Abstand das höchste Vertrauen genießen. 66 Prozent der Befragten in Rheinland-Pfalz und dem Saarland (Bund: 58 Prozent) gaben an, diesen Banken am meisten zu vertrauen, gefolgt von den Direktbanken mit 23 Prozent (Bund: 24 Prozent) und den Großbanken mit 22 Prozent (Bund 28 Prozent). FinTechs mit zwei Prozent (Bund: vier Prozent) und BigTechs mit drei Prozent (Bund: sechs Prozent) belegen weit abgeschlagen die hinteren Ränge.

Unabhängig von der Intensität der Nutzung des digitalen Bankings erwarten 61 Prozent der Befragten in den benachbarten Bundesländern wie auch im Bund Unterstützungsangebote ihrer Bank. Mit Unterstützung der Verbände planen die Genossenschaftsbanken daher im Jahr 2020 eine Kampagne, um die digitalen Angebote noch stärker in das Bewusstsein von Mitgliedern und Kunden zu bringen.

Eine Bestätigung sehen die Genossenschaftsbanken insbesondere mit Blick auf ihre "Omnikanalstrategie". 67 Prozent der Befragten (Bund: 58 Prozent) wollen auf Filialen nicht verzichten, bei persönlichen Ansprechpartner*innen sind es 66 Prozent (Bund: 55 Prozent). 75 Prozent (Bund: 70 Prozent) erwarten von ihrer Bank ausdrücklich sowohl die Möglichkeit, digitale Kanäle zu nutzen, als auch persönliche Ansprechpartner*innen in der Filiale vor Ort. Entscheidend für die Nutzung wird sein, durch entsprechende Unterstützungsangebote das Vertrauen in die eigenen digitalen Kompetenzen zu stärken. Laut der Umfrage schätzen 40 Prozent der volljährigen Bürger in den beiden Bundesländern diese als eher gering oder sehr gering ein (Bund: 33 Prozent). 15 Prozent halten die eigene digitale Kompetenz für sehr groß (Bund: 18 Prozent).

Bei der Frage nach dem Einfluss der Corona-Krise auf die Abwicklung von Bankgeschäften über digitale Kanäle lohnt angesichts einer aktuellen Nutzungsquote von 66 Prozent in Rheinland-Pfalz und dem Saarland der Blick auf Details. 17 Prozent (Bund: 13 Prozent) bzw. 21 Prozent (Bund: 24 Prozent) geben an, Online- und Mobile Banking jetzt mehr zu nutzen oder nutzen zu wollen. "Corona verstärkt noch einmal den seit Jahren feststellbaren Trend: Internet, Tablets und Smartphones haben die Bedürfnisse unserer Kunden verändert und stellen neue Anforderungen an unser Leistungsspektrum", kommentiert Rudolf Müller, Vorstand der Vereinigte VR Bank Kur- und Rheinpfalz eG in Speyer. "Wir müssen die digitalen Angebote ausbauen und sie mit den Filialen zu einem integrierten Angebot aus Online- und Vor-Ort-Dienstleistungen verzahnen. Das wird generell immer stärker nachgefragt, aber zugleich müssen wir ein Maximum an Individualität für die einzelnen Kunden ermöglichen. Dann kann die Digitalisierung einen Beitrag zu mehr Lebensqualität leisten."

* Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2047 Personen zwischen dem 14. und 16.04.2020 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Mit freundlichen Grüßen
i. V. Asmus Schütt
Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V.
Bereichsleiter Kommunikation & Change
Verwaltungssitz Düsseldorf
Peter-Müller-Straße 26, 40468 Düsseldorf
Telefon: +49 211 16091-4650
Mobil: +49 151 64932054

E-Mail: asmus.schuett@genossenschaftsverband.de

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